Kolumne

Büssers Medienschau

Zu Simonetta Sommaruga und Alain Berset (sehr locker), «Die andere Presseschau» und «52 beste Bücher» (sehr schade) und zu Roger Köppel und Arthur Rutishauser (sehr aufgeregt)

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Aktuell

Stellenabbau bei Tamedia: Zähes Ringen um Sozialplan

Die Personalvertretung von Tamedia und das Zürcher Verlagshaus haben sich in der Westschweiz auf einen Rahmensozialplan geeinigt. In der Deutschschweiz steht eine Einigung noch aus. Berufsverband und Gewerkschaft appellieren an die soziale Verantwortung des grössten Schweizer Medienkonzerns. Weiterlesen

Jobwechsel in der Medienbranche

Das Jobkarussell dreht immer schneller

Die Medienbranche ist im Umbruch. Viele Medienschaffende wechseln ihren Job. Wer geht wohin? Wer macht nun was? Unser Jobkarussell gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick.

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Röstigraben

«Lokales ist das Herz der Information»

Zwei junge Journalistinnen erklären, was sie am Lokaljournalismus fasziniert und warum sie an dessen Zukunft glauben. Milena Stadelmann, Volontärin beim Seetaler Boten in Hochdorf LU, sagt: «Die Schweiz braucht eine qualitative Berichterstattung aus der Region, für die Region. Um das in Zukunft zu gewährleisten, dürfen die Lokalmedien die Digitalisierung nicht verschlafen.» Und Léa Perrin, Stagiaire bei der Waadtländer Lokalzeitung La Région, meint: «Das Lokale ist lehrreich. Denn das Lokale ist Fachpresse, einfach ohne Scheuklappen.»

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Carte blanche

«Eine achtsame Berichterstattung vermeidet, Überlebende und Hinterbliebene zu retraumatisieren»

Gewalt gegen Frauen wird noch oft als Privatsache behandelt, was sich am gesellschaft­lichen Umgang damit ablesen lässt: Der Begriff Femizid ist in der Schweiz noch immer kein ­etablierter Begriff. Und wo Definitionen und Statistiken fehlen, wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht sichtbar. Nadia Brügger, Sylke Gruhnwald, und Pauline Martinet versuchen, mit ihrer Plattform stopfemizid.ch dem entgegenzuwirken. Weiterlesen

Auslandbrief

«Wir haben noch freie Presse, aber keine Pressefreiheit mehr»

Unter Viktor Orbáns Herrschaft werden unbequeme Medien finanziell ausgehungert, danach aufgekauft und auf Kurs gebracht. Noch halten sich letzte unabhängige Medien. Aber wie lange noch? SRF-Korrespondent Peter Balzli über die schwindende Pressefreiheit in Ungarn. Weiterlesen

Privatradios

Weniger Werbung, gleiche Leistung

Werden auch bei den privaten Radiostationen die redaktionellen Leistungen bei der Lokalberichterstattung reduziert, weil die Werbeeinnahmen sinken? Die von EDITO angefragten Stationen verneinen. Das Lokale bleibe die «Raison d’être». Weiterlesen

Lokaljournalismus

SRF News: «Für die Schweiz» statt «für die Region»?

SRF hat das regionale Digitalangebot verändert – und wird dafür sowohl vom Kanton Graubünden wie auch von Programmkommissionen der Deutschschweizer SRG-Mitgliedgesellschaften kritisiert. Weiterlesen

Aktuell

Hohe Gebühren behindern die journalistische Arbeit

Der Ständerat hat sich gegen den kostenlosen Zugang zu amtlichen Dokumenten ausgesprochen. Er ist auf eine entsprechende Gesetzesänderung des Nationalrats nicht eingetreten. Medienschaffende und Medienorganisationen sind empört. Weiterlesen

Fotolabor

Ein Jahrhundert aus der Sicht der Medien

Eine Fotoausstellung in Martigny wirft einen Blick auf die Entwicklung der Medien und zeigt ihre Sicht auf ein Jahrhundert lokaler Geschichte. Zu sehen sind 250 grossformatige Bilder von vierzig Fotojournalistinnen und Fotojournalisten, von den 1920er Jahren bis heute. Weiterlesen

Aktuell

Breites Bündnis für Recherchen und Reportagen

Neun Berufsorganisationen, Gewerkschaften, Verbände und Think Tanks zum Thema Medienqualität und Medienvielfalt lancieren «Le Pacte», ein Bündnis für Recherche und Reportage. Mit einem neuen Fonds sollen investigative Recherchen und Reportagen zu Themen von öffentlichem Interesse gefördert werden. Weiterlesen

Aktuell

«Tamedia zertrümmert das Berner Modell zur halben Sache»

Die Belegschaften der Tageszeitungen Der Bund und Berner Zeitung BZ potestieren gegen den Abbau von rund 20 Vollzeitstellen und gegen die vollständige Zusammenlegung ihrer Redaktionen. Auch die Berufsorganisationen impressum und syndicom warnen vor den Folgen der geplanten Zusammenlegung der beiden Redaktionen in Bern. Weiterlesen

Aktuell

Bedrohte Pressefreiheit – auch in der Schweiz

Die Medienfreiheit ist weltweit stark unter Druck – und auch in der Schweiz keine Selbstverständlichkeit. Zum internationalen Tag der Pressefreiheit schlagen der Berufsverband impressum und die Gewerkschaft syndicom Alarm. Weiterlesen

Medien in Zeiten von Corona

Corona-Pandemie: «Die Nerven liegen blank»

Anfeindungen gegen Medienschaffende nehmen zu – vor allem während der Corona-Pandemie. Das Thema ist bekannt, doch unterschätzt wird, dass Hass-Kampagnen häufig gut organisiert und orchestriert sind. Wie gehen Medienschaffende damit um? Weiterlesen

Brief an

Sehr geehrter Herr Somm

Zähneknirschend müssen wir eingestehen: Wir beneiden Sie. Weiterlesen

Aktuell

«Das war einer der grossen Schockmomente im Fall Assange»

WikiLeaks-Gründer Julian Assange soll nicht an die USA ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in London entschieden und nannte als Begründung die Haftbedingungen, die Assange in den USA erwarten würden. Wie ist das Urteil einzuordnen? Interview mit Barbara Trionfi vom International Press Institute. Weiterlesen

Fotolabor

Fotojournalist Klaus Petrus: «Die Obdachlosen sind ein Teil von uns»

Das Coronavirus macht die ärmeren Menschen in der Schweiz sichtbar. Denn nicht alle können während dem Lockdown Zuhause bleiben, weil nicht alle ein Zuhause haben. Der Fotojournalist Klaus Petrus über seine Arbeit. Weiterlesen

Medien in Zeiten von Corona

«Links und rechts von Corona bleiben viele relevante Themen auf der Strecke»

Die Klickzahlen bei Artikeln über die Corona-Pandemie gehen durch die Decke. Medienschaffende versuchen, ohne Alarmismus ihren Informationsauftrag zu erfüllen. Warum das manchmal eine Gratwanderung ist. Weiterlesen

Aktuell

«Muttersprache Deutsch» — ein überholtes Konzept

Nach 20 Jahren in der Medienbranche irritiert es mich, dass in einem Stelleninserat nebst Flexibilität und Belastbarkeit gefordert wird: «deutsche Muttersprache». Kürzlich so gesehen, es ging um eine Bundeshaus-Korrespondentenstelle. Carte Blanche von Karina Rierola Weiterlesen