Aktuell – 25.10.2018

Von wegen Vertrauenskrise

Ende September sagte die Schaffhauser Stimmbevölkerung Nein zu einer neuen Verordnung, die das Öffentlichkeitsprinzip beschränken wollte. Das Parlament segnete die Verordnung klar ab, die Parteien waren mehrheitlich dafür, von SP bis SVP. Auf der anderen Seite standen – die Medien. Weiterlesen

Aktuell – 03.10.2018

«Man trampelt auf unserer beruflichen Würde herum»

Stefan Keller, WOZ-Journalist, Autor, Historiker und neuer Präsident von ProLitteris, über Urheberrechte im digitalen Bereich, spezielle Karten und Zeitungsausschnitte und seine «glückliche Laufbahn» im Vergleich mit anderen alten Journalisten. Interview Bettina Büsser Weiterlesen

Aktuell – 05.09.2018

«Das banalste Bild könnte ein Kunstwerk sein»

Demnächst kommt die Urheberrechtsrevision ins Parlament. Sie sieht vor, Fotografien quasi automatisch als urheberrechtlich geschützte Werke zu werten. Das freut die Fotografen und ärgert die Öffentlichkeitsbefürworter. Ein Gespräch mit Tamedia-Bildchef Olaf Hille, Fotograf Andri Pol und Medienanwältin Regula Bähler. Weiterlesen

Aktuell – 03.09.2018

Schmerzgrenze des Teilens

Wir teilen so viel von unserem Privatleben auf den Social Media, wie wir wollen. Wir wähnen uns frei in unseren Entscheidungen. Doch was passiert, wenn der Arbeitsplatz in diesem Bereich Ansprüche erhebt? Weiterlesen

Aktuell – 24.06.2018

Der Doppeladler: Eine nötige Geste

Nicht unsere Fussballspieler sind das Problem, sondern die Medien und alle, die sich der Illusion einer (nie existierenden) «Heidi-Schweiz» hingeben, wo alle entweder ethnisch rein sind und falls nicht, sie doch bitte einfach die Klappe halten und tun sollen, was man von ihnen verlangt. Weiterlesen

Aktuell – 27.06.2018

Sprache braucht kein Rettungskommando

Sprachkritiker wollen uns in Kolumnen und Ratgebern beibringen, was richtiges Deutsch ist und wie gesprochen werden soll. Sie suggerieren Horrorszenarien eines Sprachzerfalls und warnen vor «überflüssigen» und «falschen» Ausdrücken. Das ist nicht nur überheblich, sondern verdirbt die Lust an der Sprache. Weiterlesen

Aktuell – 21.06.2018

Unterschätzt: die «Gratisblättli»

Die Zeitungshaus AG von Christoph Blocher, Rolf Bollmann und Markus Somm kauft Gratis-Anzeiger ein – und erreicht mit ihnen künftig ein grosses Publikum. Weil Anzeiger von Medienforschung und Medienszene nicht sehr ernst genommen werden, erregt das weniger Aufsehen als der BaZ-Verkauf. Doch hier kommt ein grosses Potential zusammen. Weiterlesen

Aktuell – 05.06.2018

Workshop «Investigative Recherche» – Den Fakten auf der Spur

Eine Frage hätte ich noch …» – Lieutenant Columbo vom Los Angeles Police Department lässt nicht locker. Im zweitägigen Workshop «Investigative Recherche» machen wir uns auf eine ähnliche Suche wie der Inspektor der gleichnamigen Fernsehserie: Was können Journalisten von Columbo lernen? Die Antwort lautet: viel. Weiterlesen

Aktuell – 02.05.2018

Rupperswil in der Medienkritik

Es gibt Bewährungsproben im Journalistenleben, die nur eine Antwort verdienen: Bestanden oder nicht bestanden. Und es gibt andere. Rupperswil war so eine andere. Die Journalistinnen und Journalisten haben die Prozesswoche mit Anstand bestanden. Weiterlesen

Aktuell – 20.04.2018

«Schokolade macht schlank»

Die Rolle von Wissenschaftsjournalismus hat sich verändert. PR-Agenturen dringen immer mehr in das Berufsfeld vor und platzieren Beiträge zu gekaufter Forschung. Weiterlesen

Aktuell – 11.04.2018

«Wenn du publizierst, verklage ich dich»

Ihr wird gedroht, wann immer sie an einer Geschichte arbeite, erzählt die Reporterin Cecilia Anesi. Das Risiko einer Verleumdungsklage nimmt sie in Kauf, da sie seit sieben Jahren investigative Berichte zu Themen wie Mafia, Korruption und Umwelt veröffentlicht. – Im Auslandbrief berichtet Romina Spina über alte und neue Waffen gegen investigative Journalisten in Italien. Weiterlesen

Aktuell – 12.03.2018

Die «vier Worte des Grauens»

Der Satz «Ich weiss es nicht» ist das grösste Geschenk, das wir uns selber machen können. Er ist der Freipass, um ganz viele, ganz harte Fragen zu stellen. Die Mediziner schwören den Eid des Hippokrates. Wir Journalistinnen und Journalisten haben auch ­unseren Eid, er ist viel kürzer und hat damit sogar Twitterlänge: «Ich weiss es nicht». Weiterlesen