Röstigraben

Ein Thema – zwei Welten

In dieser Kolumne werfen wir den Blick über die Sprachgrenzen. Zwei GastautorInnen schreiben jeweils aus ihrer Perspektive über einen wichtigen Aspekt des Medienschaffens.


 

Röstigraben – 25.10.2022

Florent Hiard: Wir alle machen Klimajournalismus

Je häufiger die Auswirkungen des Klimas in unseren Breitengraden sicht- und spürbar sind und die Gesundheit, die Wirtschaft oder die Landwirtschaft tangieren, desto mehr ändert sich auch der Blick auf Hitzewellen und Dürreperioden. Weiterlesen

Röstigraben – 09.05.2022

Klaus Zaugg: Augen blind, Ohren taub

So gut wie im Februar 2022 in Peking waren die Arbeitsbedingungen noch nie. Das Urteil erlaube ich mir mit der Erfahrung aus 15 Olympischen Spielen. Die einzige Einschränkung: Jeden Tag ein PCR-Rachentest. Weiterlesen

Röstigraben – 22.11.2021

Frédéric Mérat: Verbundenheit in der Isolation

Eine grosse Zusammenkunft mit all den Leuten, die in und um die Redaktion von ArcInfo wirken, hätte es geben sollen – und zwar noch vor den Sommerferien. Doch das Wiedersehen wurde wegen schlechten Wetters abgesagt. Weiterlesen

Röstigraben – 16.06.2021

Léa Perrin: Lokales ist das Herz der Information

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich älter klinge, als ich bin, stelle ich mich hinter diese Behauptung: Ja, das Lokale ist lehrreich. Ich wage sogar zu behaupten, dass es ebenso viel Kompetenz erfordert wie die Fachpresse. Denn das Lokale ist Fachpresse, einfach ohne Scheuklappen. Weiterlesen

Röstigraben – 16.06.2021

Milena Stadelmann: Lokaljournalismus hat Zukunft

Mein erster Artikel erschien in einer Lokalzeitung. Als Reporterin besuchte ich die Kilbi in meinem Dorf, interviewte die Besucher und fotografierte das Geschehen. Danach war es um mich geschehen: Ich wollte in den Journalismus. Weiterlesen

Röstigraben – 03.05.2021

Sami Zaïbi: «Sie werden wie Charlie Hebdo enden»

Im Sommer 2020 habe ich eine französisch-schweizerische Verschwörungsgruppe infiltriert, die sich um einen Youtube-Kanal schart und coronaskeptische Verschwörungstheorien verbreitet. Ihre Galionsfiguren sind Lehrerinnen, Exbanker und medizinisches Pflegepersonal. Weiterlesen

Röstigraben – 03.05.2021

Kurt Pelda: «Lauf schnell, du wirst bald geköpft!»

Wenn ich mit der Strassenbahn nach Hause fahre, setze ich ­mich mit Blick nach hinten und mustere die anderen Fahrgäste. Nach dem Verlassen des Trams bleibe ich manchmal kurz an der Haltestelle stehen, um sicherzugehen, dass mir niemand folgt. Weiterlesen

Röstigraben – 01.12.2020

Samuel Schellenberg: Ça s’en va et ça revient

Sich eine feste Meinung zum Platz der Kultur in den West­schweizer Medien zu machen, ist nicht ganz einfach. Und das mit gutem Grund: Kultur ist ständig in Bewegung, zwischen ­traurigen Rückschlägen und bemerkenswerten Eroberungen. Weiterlesen

Röstigraben – 01.12.2020

Anne-Sophie Scholl: Fünf nach zwölf

Kunst wider die Gewissheit des Todes — man kann sagen, Kultur ist der Sauerstoff, wie unlängst die neue SRF-Kultur-Chefin Susanne Wille. Man kann auch sagen, Kultur ist die Seele oder Kultur ist der Sinn. Auf jeden Fall ist die Kultur systemrelevant — für die Gesellschaft, auf lange Sicht. Weiterlesen

Röstigraben – 22.10.2020

Peter Rohrbach: Seitenrevision? Keine Zeit!

Verzweifelt versucht eine gefährdete Gattung ihr Aussterben zu erstrecken: Korrektorinnen und Korrektoren, welche für hastig produzierte und gelesene Medienprodukte wie Tages- oder Onlinezeitungen arbeiten. Weiterlesen

Röstigraben – 22.10.2020

Géraldine Schönenberg: Von der Aufpasserin zur Akrobatin

Es ist lange her, als der Korrektor Ansehen und Status genoss, während er eifrig den roten Stift über die Texte gleiten liess. In den 1980er Jahren noch wurde sein Dasein gefürchtet oder verehrt, aber auf jeden Fall war es legitim. Der Korrektor war für die Medien überlebenswichtig, jedenfalls vor der Einführung von Wikipedia und Korrekturprogrammen… Weiterlesen

Röstigraben – 10.06.2020

Bernard Wuthrich: Oft fehlen die Antworten

Das Coronavirus hat nicht alle Regionen unseres Landes gleich stark befallen: Das Tessin und die Westschweiz wurden härter getroffen als die Deutschschweiz. Die Westschweizer Journalistinnen zeigten sich sehr feinfühlig. Ihnen leuchtete im Gegensatz zu ihren Deutschschweizer Kollegen von Beginn an ein, warum Anfang März der Gesundheitsnotstand verordnet werden musste. Weiterlesen