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Medien und Journalismus
Kommunikation und Marketing

Jobkarussell

Wer ist nun wo? Neue Wechsel in der Medienbranche.

September 2020

Chanchal Biswas, 47, aktuell Ressortleiter Wirtschaft der NZZ am Sonntag, wird Gesamtleiter Wirtschaft. Dies geschieht im Rahmen der Zusammenlegung der Ressorts Wirtschaft von NZZ und NZZ am Sonntag auf Anfang 2021. Der bisherige Leiter der Wirtschaftsressorts der NZZ, Peter A. Fischer, wird Chefökonom der NZZ-Mediengruppe. Ebenfalls zusammenlegt werden die Ressorts International von NZZ und NZZ am Sonntag. Hier wird Peter Rásonyi, der bisher das Ressort Ausland bei der NZZ leitete, Gesamtleiter. Gordana Mijuk, Ressortleiterin Ausland der NZZ am Sonntag, und Andreas Rüesch, Auslandredaktor der NZZ, werden StellvertreterInnen. Die NZZ-Mediengruppe bezeichnet diesen Zusammenlegungsprozess als «Strategieschärfung». Im Rahmen des Prozesses werden überdies die Ressorts Technologie und Wissenschaft der NZZ auf Anfang November zusammengelegt. Neue Leiterin wird Christiane Hanna Henkel, die das Ressort seit seiner Gründung im November 2019 leitet. Christian Speicher, Ressortleiter Wissenschaft seit 2009, wird als Fachredaktor tätig sein.

Céline Werdelis, 32, verlässt Ende November Radio 24. Sie hat dort seit 2017 die Abig-Show produziert und moderiert, wird nun aber ab 2021 in Manchester den Master in Digital Experience Design machen. Bis dann unterstützt sie zusätzlich zu ihrem Job das TalkTäglich-Moderationsteam von TeleZüri.

Jasmin Barbiero und Katrin Germann werden ab 2021 Programmleiterinnen von Radio Top. Sie waren bisher Stellvertreterinnen für diese Stelle und ersetzen nun den bisherigen Leiter, Philippe Pfiffner. Dieser wird Geschäftsführer der Top-Medien und ersetzt damit Günter Heuberger, dessen Stellvertreter er bisher war. Barbiero und Germann werden weiterhin bei Radio Top moderieren. Sie erhalten dabei einen neuen Coach: Jonathan «Jontsch» Schächter hat neu ein Mandat als Moderationscoach bei Radio Top.

Patricia Zuber, 36, ist neu TalkTäglich-Moderatorin. Sie arbeitet seit 2006 als Newsmoderatorin bei TeleZüri. Da Moderator Markus Gilli krankheitsbedingt längere Zeit ausfällt, wird Zuber nun das aktuelle Moderationsteam mit Oliver Steffen und Hugo Bigi ergänzen.

Nicole Anliker wird ab April 2021 neu stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin Newsroom bei der Neuen Zürcher Zeitung. Sie wird Nachfolgerin von Andreas Schürer, der ab Anfang 2021 Geschäftsführer des Komitees Weltoffenes Zürich wird und eine eigene Kommunikationsfirma betreiben wird. Anliker arbeitet seit 2011 bei der NZZ, zuerst als Redaktorin im Ressort International, seit 2018 als Leinamerika-Korrespondentin. Zuvor hatte sie bei Radio Freiburg und bei den Freiburger Nachrichten gearbeitet.

Tama Vakeesan, 32, wird ab Mitte Oktober neu bei Radio SRF 1 am Montag den Nachtclub moderieren und auch im Tages- und Abendprogramm eingesetzt. Vakeesan arbeitete seit Ende 2017 bis vor kurzem als VJ bei nau.ch, verlor dann aber im Rahmen einer Entlassungswelle ihre Stelle. Vor nau.ch war sie für SRF mit dem YouTube-Channel Tama Gotcha! tätig, davor als Moderatorin bei joiz.

Ernesto Piazza, 65, wird Bundeshaus-Korrespondent für die drei Regionalzeitungen Entlebucher Anzeiger, Willisauer Bote und Surseer Woche. Unter dem Motto «Für Luzern aus Bern» haben die drei voneinander unabhängigen Medienhäuser die neue Korrespondenten-Stelle geschaffen. Piazza war seit 2013 für die Luzerner Zeitung tätig und ist seit Ende März pensioniert.

Myrto Joannidis, 45, verlässt Radio 24, wo sie seit 2005 zuerst als Moderatorin und später als Zuständige für Soundlayout und On-Air Promotion tätig war. Zuvor hatte sie ab 1997 bei Radio Virus gearbeitet. Was sie künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Oliver Schmuki, 39, verlässt die NZZ-Gruppe, wo er seit 2013 tätig war und wechselt die Seiten: Er wird ab Dezember als Senior Editor bei der Marken-Agentur Branders arbeiten. Schmuki arbeitete zuerst im Ressort Stil der NZZ am Sonntag, wurde 2017 redaktioneller Leiter des Magazins Stil und ist seit einem Jahr Chef vom Dienst des NZZ am Sonntag Magazins.

Salar Bahrampoori, 41, Fabienne Bamert, 32, Nicole Berchtold, 42, und Manu Burkart, 42, moderieren ab Januar 2021 die verschiedenen Formate der Dachmarke SRF bi de Lüt. Sie ersetzen damit Nik Hartmann, Annina Campell und Ulrich Bernold («Grill-Ueli»). Fabienne Bamert und Salar Bahrampoori moderieren neu SRF bi de Lüt – Live. Bamert arbeitet seit 2009 als Moderatorin bei Tele1, seit Januar dieses Jahres moderiert sie den Samschtig-Jass bei Fernsehen SRF. Bahrampoori war bei VIVA Schweiz, MTV Schweiz und Tele Züri tätig, bis er 2013 zu SRF kam, wo er das Automagazin Tacho moderierte und seit 2015 bei Glanz & Gloria als Redaktor, Reporter und Moderator tätig ist. Nicole Berchtold und Manu Burkart moderieren neu die Sendungen Landfrauenküche Finale, Hüttengeschichten Spezial sowie Familiensache Spezial. Berchtold arbeitete bei Radio ExtraBern, danach bei TeleBärn, seit 2007 ist sie bei SRF unter anderem als Moderatorin für Glanz & Gloria tätig. Burkart ist Mitglied des Comedyduos DivertiMento, hat aber bereits mehrmals für SRF moderiert, so etwa bei Happy Day.

August 2020

Jan Zürcher, 27, ist neu Ressortleiter Sport der Südostschweiz-Medien. Er folgt auf René Weber, der sich künftig wieder auf die Print-Sportberichterstattung konzentriert. Zürcher arbeitet seit 2013 in unterschiedlichen Positionen bei den Südostschweiz-Medien, zuerst als Moderator und Sportreporter bei Radio Südostschweiz, dann als Chef vom Dienst in der Nachrichtenredaktion sowie als VJ und Moderator in der Sportredaktion von Tele Südostschweiz.

Philipp Meier, 53, verlässt Ende Oktober SWI swissinfo.ch, wo er in Teilzeit als Community Developer arbeitet. Was er künftig tun wird, ist noch nicht klar. Meier war vorher unter anderem als Direktor des Cabaret Voltaire in Zürich tätig, von 2014 bis 2016 arbeitete er als Social Media-Beauftragter und Community Developer bei watson.ch.

Rouven Born, 41, hat Radio SRF 1 verlassen – und wird Anfang September auch die Schweiz verlassen. Er begleitet seinen Partner, der dort Schweizer Botschafter wird, nach Venezuela. Born arbeitete seit 2013 für Radio SRF 1; er war als Produzent, Redaktor und Reporter des Morgen- und Tagesprogramms sowie Redaktor Hintergrund für die Sendungen Doppelpunkt und Input tätig. Zuvor hatte er bei Radio Basel 1, Radio Freiburg sowie Radio Basilisk gearbeitet.

Veronica De Vore wird ab November Mitglied der Chefredaktion von SWI swissinfo.ch. Sie folgt in dieser Funktion auf Patrick Böhler. De Vore arbeitete als Texterin in Washington und Online-Redaktorin bei der US-amerikanischen Nachrichtensendung PBS NewsHour, bevor sie 2012 ins English Departement von SWI kam. Seit 2018 leitet sie dieses.

Mirja Gabathuler, 30, wird ab September als Podcast-Produzentin in der Redaktion Tamedia arbeiten. Sie war in den letzten fünf Jahren als Redaktorin für SRF Kultur in Basel tätig, daneben als freie Mitarbeiterin für Deutschlandfunk Kultur und nachtkritik.de in Berlin. Zuvor arbeitete sie unter anderem als Redaktorin für RadioFR und als freie Journalistin für die Tageszeitung TAZ und die Regionalausgabe des Tages-Anzeigers in Stäfa.

Zusammen mit 24 anderen Mitarbeitenden hat Chefredaktorin Patricia Laeri ihre Stelle bei CNN Money Switzerland verloren. Der Anfang 2018 gestartete Wirtschaftssender ist Konkurs und eingestellt worden. Laeri hatte ihre Stelle erst Anfang Juli angetreten.

Anja Sciarra und Oliver Sterchi leiten ab September neu das Basler Online-Magazin Prime News. Christian Keller, Gründer und bisheriger Redaktionsleiter, bleibt journalistisch tätig. Er will aber neben Prime News mit der «Storytelling-Agentur» Prime Content ein zweites Standbein aufbauen.

Daniel Weber arbeitet neu bei der Weltwoche. Er leitet den Bereich Literatur und Kunst, der stark ausgebaut werden soll. Weber hatte lange Zeit für den NZZ-Verlag gearbeitet, ab 1984 als freier Film-, Medien- und Literaturkritiker, ab 1986 als Film- und Medienredaktor der NZZ und ab 1999 als Chefredaktor des NZZ Folio. 2019 wurde er dort durch Christina Neuhaus ersetzt.

Steven Krucker, 31, kommentiert neu Strassenradsport bei SRF. Er ist bereits seit 2011 für SRF Sport tätig, unter anderem als Onlineredaktor und E-Sport-Kommentator. Diese Tätigkeiten wird er weiterhin ausüben.

Karin Müller, 55, Chefredaktorin von Telebasel, wird den Sender Ende Oktober verlassen. Danach wird sie die Leitung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums in Meilen ZH übernehmen. Müller kam Ende 2014 zu Telebasel. Zuvor hatte sie unter anderem von 2008 bis 2013 als Geschäftsführerin und Chefredaktorin bei Radio 24 gearbeitet, von 2001 bis 2003 die Redaktion von Radio Pilatus geleitet. Zwischen 1989 und 2001 war sie bei Radio DRS3 tätig.

Anna Wepfer, 33, wird ab November Korrespondentin für die Region Zürich Schaffhausen für TV SRF. Sie folgt auf Simone Herrmann, die als Produzentin zu Schweiz aktuell sowie als Reporterin in die Inlandredaktion wechselt. Wepfers journalistische Laufbahn begann 2008 beim Winterthurer Landboten, ab 2015 arbeitete sie bei SRF, zuerst als Stagiaire, danach als Redaktorin und Produzentin bei Radio SRF 1.

Philipp Gut, 48, Ex-Vize-Chefredaktor der Weltwoche, ist nun Kommunikationsberater und Inhaber der Gut Communications GmbH. Ausserdem schreibt er neu Kolumnen für Bruno Hugs Portal Linth24. Gut hatte ab 2006 im Inlandressort der Weltwoche gearbeitet, 2009 wurde er Inlandchef, 2010 stellvertretender Chefredaktor. Ende 2019 wurde sein Arbeitsverhältnis bei der Weltwoche «in gegenseitigem Einvernehmen» aufgelöst.

Conradin Knabenhans, 30, verlässt die Zürichsee-Zeitung (ZSZ). Der Projektleiter Digital der Zürcher Regionalzeitungen und Reporter der ZSZ verlässt den Journalismus und wird Mediensprecher bei der Schweizerischen Südostbahn. Knabenhans arbeitet seit 2014 für die ZSZ, zuerst als Redaktor, dann als Redaktionsleiter ZSZ Obersee und seit 2018 in seinen aktuellen Funktionen. Vor der ZSZ-Zeit war er für Radio Zürisee, NZZ und Radio 3FACH tätig.

Beni Frenkel, 43, ist neu Redaktor bei den Effingermedien. Der Verlag gibt die Titel General-Anzeiger, Rundschau Süd und Rundschau Nord heraus und betreibt das Onlineportal E-Journal. Frenkel folgt auf Andrina Sarott, die in die Unternehmenskommunikation gewechselt hat. Er hat bisher unter anderem für SRF News, Saldo, K-Tipp, den Zürcher Oberländer und zuletzt bei der Keystone-SDA gearbeitet. Gemeinsam mit René Zeyer und Lorenz Steinmann betreibt Frenkel seit Ende Juli auch noch die neue Plattform ZACKBUM. Die Medien-Show, die eine «kritische Begleitung der Medienarbeit» bieten will.

Oliver Schneider verlässt die Netzwoche und wird PR-Berater bei der Agentur Jenni Kommunikation. Er war seit 2017 auf der Netzwoche-Redaktion tätig, zuletzt als stellvertretender Chefredaktor.

Juli 2020

Christina Neuhaus, 54, wird ab Anfang 2021 das Inlandressort der Neuen Zürcher Zeitung leiten und damit die Nachfolge von Michael Schoenenberger übernehmen. Neuhaus arbeitet seit 2001 im Haus NZZ, zuerst als NZZ-Redaktorin im Ressort Zürich, dann als Inlandredaktorin der NZZ am Sonntag, ab Herbst 2017 als Inlandredaktorin bei der NZZ und ab August 2019 schliesslich als Leiterin des NZZ Folio.

Michael Schoenenberger, 47, verlässt auf Ende Jahr die Neue Zürcher Zeitung und wird Partner bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten. Er leitet seit 2016 das Inland-Ressort der NZZ. Seine journalistische Laufbahn startete er als Inlandredaktor bei der Zürichsee-Zeitung, wo er 2003 Inlandchef und 2005 stellvertretender Chefredaktor wurde. Von 2006 bis 2010 war er als Geschäftsführer und Redaktionsleiter für den überregionalen Mantelteil der Zürcher Landzeitungen tätig, danach wechselte er als Inlandredaktor zur NZZ. 2015 verliess er sie und arbeitete ein Jahr lang als Senior Consultant bei Farner Consulting.

Dörte Welti ist neu Redaktionsleiterin des Schweizer Splits von Brigitte. Sie folgt damit auf Monika Widler, die nach 27 Jahren die Redaktion abgibt. Welti arbeitete unter anderem bei AutoBild, Bild der Frau, Für Sie und freundin, bevor sie 1997 in die Schweiz kam und den Schweizer Split von freundin übernahm. Neben ihrer neuen Tätigkeit für Brigitte Schweiz wird sie weiterhin mit einem Teilzeitpensum als Redaktorin bei der Maurmer Post sowie als Freie arbeiten.

Nadine Ibrahim, 26, ist neue Info-Moderatorin bei Tele Bielingue. Sie folgt auf Corina Gobbo, die Tele Bielingue verlässt. Ibrahim arbeitet seit drei Jahren für den Sender, als Videojournalistin und Online-Redaktorin. Diese Funktionen wird sie auch weiterhin innehaben.

Matthias Ganz, 28, verlässt Blick TV und arbeitet ab Oktober als VJ bei TeleZüri. Er tritt dort die Nachfolge von Jonas Bischoff an, der zu SRF 4 News wechselt. Ganz war im Januar dieses Jahres zu Blick TV gekommen, davor war er ab Juni 2018 bei Tele Top als VJ und Chef vom Dienst tätig gewesen.

Jasmin Wernli, 36, arbeitet seit Anfang Juli als Tagesleiterin bei Blick TV. Zuvor war sie unter anderem bei Radio Sunshine und Radio Central sowie ZüriPlus und TeleTop tätig. Ebenfalls im Juli startete Marco Pietrocola, 28, bei Blick TV, als Videoredaktor. Zuvor hatte er bei Tamedia als VJ und Videoredaktor gearbeitet.

Jonas Bischoff, 32, wechselt auf Anfang September von TeleZüri zu SRF 4 News, wo er als Produzent arbeiten wird. Bischoff war ab 2007 bei Tele Ostschweiz als VJ und bei Radio FM1 als Reporter und Nachrichtensprecher tätig, wechselte 2011 als VJ zu TeleZüri, war dann von 2013 bis 2015 Redaktor und Nachrichtensprecher bei Radio SRF, bevor er als VJ und Produzent zu TeleZüri zurückkehrte.

Juni 2020

Franziska Egli, 36, wird ab Spätherbst neu 10vor10 moderieren. Sie ersetzt Susanne Wille, die neu Leiterin Kultur von SRF ist. Egli arbeitet seit 2008 bei SRF, zuerst als Produktionsassistentin bei Schweiz aktuell, dann als Projektleiterin für die Online- und Social-Media-Begleitung diverser Langzeitreportagen und Produktionsleiterin verschiedener Sendungen. Seit 2013 ist sie als Produzentin der Arena tätig, seit 2018 als deren Redaktionsleiterin. Diese Funktion wird sie beibehalten.

Nicolas Pernet, 40, ist ab Herbst Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens RTR. Er folgt auf Ladina Heimgartner, die zu Ringier gewechselt hat. Pernet arbeitet seit 2010 bei Ringier, unter anderem als Projektleiter Unternehmensentwicklung für «Digital Business» und «Head of Commercial Management» der Blick-Gruppe.

Franz Fischlin, 57, gibt die Moderation des Medienclubs bei Fernsehen SRF ab. Er wolle sein Pensum bei SRF reduzieren, meldet SRF, um sich «noch stärker in der Familie» zu engagieren und sich auf seine Aufgabe als Moderator der Hauptausgabe der Tagesschau und auf Spezialprojekte wie YouNews zu fokussieren. Der Medienclub wird seit Ende 2015 vier bis sechsmal jährlich ausgestrahlt. SRF wird nach eigenem Bekunden den Moderationswechsel zum Anlass nehmen, sich Gedanken zum Sendungskonzept zu machen: «Fest steht aber: SRF will weiterhin eine Sendung zu medienpolitischen und publizistischen Themen im Angebot haben.»

David Gadze, 40, wird, spätestens ab Oktober, neuer Medienverantwortlicher des FC St.Gallen. Er verlässt dafür das St. Galler Tagblatt, wo er seit 2012 arbeitet, zuerst als Redaktor, seit Anfang 2019 als Leiter des Ressorts Stadt St.Gallen. Zuvor war er unter anderem als Redaktor beim Rockstar Magazine und als Freelancer tätig.

Andreas Pauli, 41, wird künftig im Redaktionsteam der Automobil Revue mitarbeiten. Er soll dort Bewegtbild-Beiträge produzieren und moderieren, die multimedialen Kanäle der Automobil Revue weiterentwickeln, aber auch schreiben und fotografieren. Pauli ist Mitinhaber von V12 Media Productions, die unter anderem GO! Das Schweizer Mobilitaätsmagazin produziert und bis Ende 2019 auch die Autosendung Tacho von SRF zwei produzierte. Zwischen 2006 und 2012 war er Redaktor, Realisator und Moderator der MotorShow von Ringier, die ebenfalls auf SRF zwei ausgestrahlt wurde.

Urs Leuthard, 57, ist ab Juli Leiter der Bundeshausredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Er folgt auf Christoph Nufer, der als Kommunikationschef ins Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD wechselt. Leuthard arbeitet seit 2002 für SRF, bis 2008 als Moderator und Redaktionsleiter der Arena, danach als Moderator, Redaktor und Reporter bei der Rundschau, ab 2012 schliesslich als Redaktionsleiter der Tagesschau. Ab Sommer 2016 war er zudem Leiter des Projekts Newsroom19. Ende 2018 gab er die Leitung der Tagesschau ab, Anfang 2020 wurde das Projekt Newsroom 19 abgeschlossen. Leuthard wechselte in die SRF-Bundeshausredaktion, um dort die Interviews zum Tag zu realisieren, plante aber gleichzeitig eine Teilzeit-Selbständigkeit. Diesen Plan hat er nun aufgegeben.

Céline Krapf, 32, ist ab Juli Leiterin des Ressorts Reporter bei 20 Minuten. Das Ressort wird neu geschaffen; der Bereich war vorher Teil des Ressorts Schweiz/News, geleitet von Daniel Waldmeier. Er wird weiterhin Leiter des neu «Politik» genannten Ressorts bleiben. Krapf ist aktuell Teamleiterin der 12-App bei Tamedia, zuvor war sie für Nau und Blick tätig. Benedikt Sartorius wird Krapf als Teamleiter der 12-App ersetzen. Er arbeitet bereits als Produzent für die 12-App, vorher war er in verschiedenen Funktionen für Tamedia tätig: Als MusikredaktorTages-Anzeiger und SonntagsZeitung etwa, als Redaktor beim Züritipp und als Leiter Online beim Bund.

Nina Siegrist, 41, ist ab Anfang Juli Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierten und leitet die Redaktion gemeinsam mit dem bisherigen Co-Chefredaktor Werner De Schepper. Beide arbeiten mit einem 80-Prozent-Pnesum. Siegrist ersetzt Stefan Regez, der sich künftig weiterhin Leiter Publikumszeitschriften und Geschäftsleitungsmitglied von Ringier Axel Springer Schweiz sein wird. Siegrist hatte unter anderem bei den Schaffhauser Nachrichten, beim Schaffhauser Fernsehen, beim Hamburger Abendblatt, beim Schweizer Fernsehen und bei 3+ gearbeitet, bevor sie 2008 zur Schweizer Illustrieren kam. Ab 2015 war sie Redaktionsleiterin von SI Travel und SI GRUEN, seit Anfang 2019 ist sie Mitglied der Chefredaktion der Schweizer Illustrierten.

Lorenz Honegger arbeitet neu als Wirtschaftsredaktor bei der Neuen Zürcher Zeitung. Honegger war ab 2010 bei der Aargauer Zeitung – heute CH Media – als Bundeshausredaktor tätig.

Lucien Scherrer hat bei der Neuen Zürcher Zeitung per Mai von der Inland- in die Feuilleton-Redaktion gewechselt. Er wird dort unter anderem die Medienseite betreuen. Scherrer arbeitet seit 2014 bei der NZZ, vorher war er zwei Jahre lang bei der Weltwoche tätig.

Rainer Stadler, 61, verlässt Ende September die Neue Zürcher Zeitung. Der Medienredaktor arbeitet seit 1989 bei der NZZ und schrieb für das Inland-Ressort und, vor allem, für die «Medien»-Seiten. Ende Oktober 2018 wurde ihm die Verantwortung für letztere entzogen und an Feuilleton-Chef René Scheu übergeben. Seither ist Stadler «Autor». Was er nach seinem Abgang tun wird, ist noch nicht bekannt.

Deborah Zaugg, 27, moderiert und produziert neu bei Radio Argovia die Morgenshow, gemeinsam mit dem bisherigen Moderator, Christian Bisang. Zaugg hatte vorher ab 2016 bei Radio Canal 3 als Moderatorin gearbeitet.

Dara Masi, 27, wechselt zu Radio Energy Zürich, wo sie ab September als Morgenmoderatorin tätig sein wird. Aktuell ist Masi noch Morgenshow-Moderatorin bei Virgin Radio Switzerland, wo sie seit 2018 arbeitet. Zuvor moderierte sie ab 2013 bei Radio Argovia.

Franziska von Grünigen, 42, macht sich selbständig und hat das Projekt «Mein Nachklang» gestartet. Hier können Menschen ihre Audiobiografie festhalten, um sie dann weiterzugeben. Das Angebot richtet sich unter anderem auch an Schwerstkranke, die ihren Familien einen «Hörschatz» hinterlassen wollen. Von Grünigen arbeitete bisher bei SRF, als Radio-Moderatorin u.a. für Focus, als TV-Produzentin und OFF-Sprecherin und produzierte von 2007 bis 2018 den SRF-Telefontalk nachtwach von Barbara Bürer. Ausserdem schreibt sie Kolumnen, unter anderem verfasste sie zwischen 2008 und 2018 unter dem Pseudonym Katja Walder eine Pendlerkolumne für den Blick am Abend, zwischen 2019 und 2020 schrieb sie eine Pendlerkolumne für die SBB News. Von Grünigen wird auch künftig mit einem 20-Prozent-Pensum die Quiz-Show WochenRundSchau bei Radio SRF 3 moderieren.

Priska Amstutz und Mario Stäuble bilden ab Juli die Co-Chefredaktion des Tages-Anzeigers. Sie treten die Nachfolge von Judith Wittwer an, die Co-Chefredaktorin der Süddeutschen Zeitung wird. Amstutz kam im Februar dieses Jahres zum Tages-Anzeiger, als Leiterin des Ressorts Zürich Stadtleben und des Züritipps, zuvor war sie unter anderem Leiterin der Online-Redaktion der Annabelle, Hotelière und stellvertretende Chefredaktorin von Bolero und Style. Stäuble startete 2011 als Volontär beim Tages-Anzeiger, arbeitete dann von 2013 bis 2019 im Tamedia-Recherchedesk und ist seither Ressortleiter Politik und Wirtschaft Zürich. Die beiden werden ihre Funktionen neben dem Chefredaktions-Job behalten.

Mai 2020

Dennis Hediger, 33, wird neuer Fussball-Experte beim Teleclub. Er spielte zuletzt beim FC Thun und trat nun wegen einer Verletzung zurück.

Andreas Forster, 39, ist ab Mitte Juni Produzent bei Radio SRF 3. Zuvor war er während zwölf Jahren für Radio FM1 tätig, zuletzt als Moderator und stellvertretender Redaktionsleiter. Bei SRF 3 wird er vor allem die Morgenshow produzieren.

Katharina Brenner wechselt auf August zum Hamburger Newsportal moin.de von Funke und verlässt deshalb das St. Galler Tagblatt, wo sie in den letzten fünf Jahren tätig war, seit 2017 als Ostschweiz-Redaktorin.

Felicie Notter, 36, und Stephan Weber, 29, berichten neu für SRF aus der Westschweiz. Weber wird ab Juli gemeinsam mit Mirjam Mathis aus Genf berichten, Notter ab Mitte Oktober aus Lausanne. Notter hatte ab 2013 bei SRF während zweier Jahre das trimediale Stage absolviert, danach als Tagesschau-Redaktorin gearbeitet; seit Anfang 2016 ist sie SRF-Bundeshausredaktorin. Weber ist 2011 bei Radio Pilatus in den Journalismus eingestiegen, zwischen 2017 und 2018 arbeitete er bei Radio Argovia und Radio 24. Bereits seit Herbst 2015 arbeitet er daneben auch für SRF, als Inlandredaktor und -reporter.

Alexander Kissler, 50, ist ab August Mitglied des Berlin-Teams der Neuen Zürcher Zeitung. Aktuell ist er noch Ressortleiter Kultur beim Politmagazin Cicero, wo er seit 2013 arbeitet. Vorher schrieb er für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dann war er Kulturjournalist bei der Süddeutschen Zeitung, später Redaktor bei Focus.

Marie Hettich, 32, und Vanja Kadic, 29, arbeiten ab Juni für die annabelle. Hettich ist seit 2014 als Redaktorin und Online-Blattmacherin bei 20 Minuten Friday tätig, Kadic seit 2015 als People-Redaktorin für die Blick-Gruppe. Die beiden sollen insbesondere die Digitalstrategie der annabelle vorantreiben; annabelle.ch soll 2021 relauncht und neu positioniert werden.

Steffi Buchli, 41, wechselt auf Anfang 2021 von MySports zu Ringier; sie wird Mitglied der Chefredaktion der Blick-Gruppe und Chefredaktorin Sport. Buchli arbeitete von 2003 bis 2017 für Schweizer Fernsehen SRF und wurde dann Programmchefin und Moderatorin von MySports. Der bisherige Leiter des Sportressorts, Felix Bingesser, wird laut Ringier weiterhin für Blick-Sport publizistisch tätig sein, sich als Mitglied einer Arbeitsgruppe um strategische Fragen im Bereich Sport kümmern und Einsitz in den Verwaltungsrat der Ringier Sports AG nehmen. Stellvertretender Chefredaktor Sport wird der bisherige Blick-Fussballchef Andreas Böni.

Fabienne Wernly, 30, verlässt Radio Energy Zürich auf Ende Juli. Sie war dort seit 2013 Moderatorin, unter anderem bei der Radio-Morgenshow Mein Morgen sowie bei TV-Sendungen zu Events wie Energy Star Night oder Energy Fashion Night.

Patrick Karpiczenko, 34, ist bei der SRF-Late-Night-Show Deville ausgestiegen. «Karpi» war seit 2016 als Regisseur und Headwriter dabei, seit 2019 war er auch als Sidekick neben Dominic Deville in der Show zu sehen.

Stefan Betschon, 60, verlässt die Neue Zürcher Zeitung per Ende August. Der Informatik-Redaktor arbeitet seit 1998 bei der NZZ, wo er unter anderem gemeinsam mit Medien-Redaktor Rainer Stadler für die frühere wöchentliche Beilage «Medien und Informatik» zuständig war und für das Wissenschaftsressort schrieb. Betschon will künftig als freier Journalist, Autor und selbständiger Berater weiterhin im ICT-Bereich tätig sein.

Michel Birri, 33, verlässt die Kindersendung Zambo von Radio SRF 1 und SRF Online. Birri, der bereits seit 2012 bei Radio SRF 3 die Hitparade moderiert, wird dort auch am Montagmittag moderieren, als Nachfolger von Mona Vetsch, die ihre Arbeit bei SRF Dok ausbaut. Birri wird zudem als Moderator beim neuen SRF-Online-Programm SRF Kids News tätig sein, das im Juni startet. Birri startete seine Radiokarriere 2006 bei Kanal K, wechselte 2007 zu Radio Top und war dann von 2008 bis 2010 Moderator bei Radio Argovia. Danach wechselte er zu Radio SRF.

Jonathan Schächter, 38, verlässt Radio Energy Zürich im Juli. Er moderiert dort Energy Mein Morgen. Schächter hatte bereits 2004 und 2012 bei Energy Zürich gearbeitet, danach bis 2016 die Abig-Show von Radio 24 moderiert, war dann für ein Jahr in der Morningshow von SWR3 zu hören und kehrte 2017 wieder zu Energy zurück.

Dave Burkhard, 40, ist ab Juli Chefredaktor von Radio 1. Er ersetzt Jan Vontobel, der in die Nachrichtenredaktion von Radio SRF wechselt. Burkhard kam Ende 2018 als stellvertretender Chefredaktor zu Radio 1, vorher hatte er ab 2008 bei Radio Top gearbeitet, unter anderem als Sportchef, stellvertretender Chefredaktor und Chefredaktor ad interim. Adrian Sutter, der seit 2015 als Redaktor, Produzent und zusätzlich als Sportchef bei Radio 1 arbeitet, wird neu stellvertretender Chefredaktor.

Veränderungen beim Walliser Boten: Armin Bregy, 45, wird Chefredaktor, Nathalie Benelli, 55, wird neu Mitglied der Chefredaktion. Herold Bieler, 58, der seit 30 Jahren für den Walliser Boten arbeitet, seit 2008 Mitglied der Chefredaktion und seit 2016 Chefredaktor ist, wird neu publizistischer Leiter der Walliser-Bote-Herausgeberin Mengis Media. Diese Funktion hatte zuvor Armin Bregy, der neue Chefredaktor, seit Ende 2018 inne. Zuvor hatte er als Journalist für Walliser Bote und Rhone Zeitung gearbeitet, ab 2012 war er für den regionalen Fernsehsender Canal9/Kanal9 tätig, zuletzt als Leiter der Oberwalliser Redaktion. Nathalie Benelli schliesslich ist seit Februar letzten Jahres Ressortleiterin Kultur beim Walliser Boten. Sie war bereits von 2005 bis 2011 für Mengis Media tätig, als Leiterin Verlagsobjekte und Chefredaktorin des Magazins WBextra, danach war sie Verantwortliche Kulturpromotion bei Kultur Wallis. Sie ersetzt in der Walliser-Bote-Chefredaktion Werner Koder, der künftig als freier Journalist mit einem 100-Prozent-Pensum für Mengis Media tätig sein wird.

Brigitte Selden ist neu Chefredaktorin von Women in Business. Sie ersetzt Irene M. Wrabel, die sich künftig mit ihrer Agentur Punktwrabel Kommunikation «anderen Mandaten» widmen will. Selden arbeitet seit März 2019 als Senior-Projektleiterin bei der Women in Business-Herausgeberin, der Kommunikations- und Marketingagentur Swisscontent AG. Zuvor war sie unter anderem als Global Editor, PR & Social Media Marketing Communication bei der Geberit International AG, als Chefredaktorin bei Fritz&Fränzi und als Redaktorin bei der NZZ tätig.

Konrad Weber, 31, verlässt auf Ende August Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Weber, aktuell Projektleiter Digitale Strategie bei SRF, kam 2012 zu SRF, zuerst als
Redaktor & Community Manager SRF News, von Anfang 2016 bis Ende 2017 war er Leiter SRF News Lab. Was er nach seinem Abgang bei SRF tun wird, steht noch nicht fest.

Lorenz Keller verlässt die Blick-Redaktion auf Ende Juli. Was der Digitalredaktor danach tun wird, steht noch nicht fest. Keller war 1998 in den Journalismus eingestiegen; er arbeitete zuerst als freier Journalist, dann beim Landboten, danach bei .ch und dann ein erstes Mal beim Blick. Danach folgten Stationen als Autoredaktor bei Bärtschi Media und wieder beim Landboten. 2014 kehrte er wieder zum Blick zurück.

Christoph Nufer, 48, ist ab Anfang Juli Kommunikationschef des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) von Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Deshalb verlässt der Leiter der TV-Bundeshausredaktion Schweizer Radio und Fernsehen. Nufer arbeitet seit 2001 bei SRF, zuerst als Redaktor bei der Rundschau, ab 2006 als Korrespondent aus Brüssel. 2011 kehrte er in die Schweiz zur Rundschau zurück, 2014 wechselte er in die Bundeshausredaktion, 2016 wurde er deren Leiter. Bevor er zu SRF kam, hatte Nufer bei der SDA, bei Tele 24 und bei TeleZüri gearbeitet.

Stephanie Schnydrig arbeitet neu als Wissenschaftsredaktorin bei der Keystone-SDA. Zuvor war sie als Wissenschaftsredaktorin in der Abteilung Kommunikation der Eawag, des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs, sowie als freie Wissenschaftsjournalistin tätig. Vor der Eawag-Zeit arbeitete sie unter anderem als Praktikantin bei higgs.ch und als Kommunikationsmitarbeiterin beim Schweizerischen Erdbebendienst.

Mona Vetsch, 44, verlässt Radio SRF 3, wo sie zuletzt eine Mittagssendung moderierte. Dies, weil ihre DOK-Serie Mona mittendrin ab August neu fixen, monatlichen Sendeplatz am Hauptabend auf TV SRF 1 erhält. Vetsch hatte seit 1999 für Radio DRS 3 bzw. SRF 3 gearbeitet. Daneben hatte sie auch immer wieder für TV SRF moderiert.

April 2020

Angelo Zehr, 30, verlässt SRF Data und wechselt als Frontend Developer und Designer nach Berlin zu Funke Interaktiv, dem Interaktiv- und Data-Team der Funke Mediengruppe. Der Datenjournalist war 2016 für ein trimediales Stage zu Schweizer Radio und Fernsehen gekommen und ist seit Anfang 2017 Mitglied des Data-Teams.

Pia Gerteis
und Daniel Glur arbeiten ab Mai bei Radio 24. Gerteis, die zuvor beim Landboten, bei Radio Energy Zürich und zuletzt als Moderatorin bei Radio Top tätig war, wird als Programmplanerin und Moderatorin arbeiten. Glur wird Lokalredaktor; er startete seine Radiokarriere bei Radio 3FACH, war dann Ausbildner bei toxic.fm und zuletzt News-Produzent bei Radio Energy Zürich.

Marc Gieriet verlässt SRF. Der Filmemacher, Autor und Leiter von SRF DOK-Serien wird ab Herbst als Head of Factual bei der Schweizer TV-Produktionsfirma B&B Endemol Shine tätig sein. Er tritt dort die Nachfolge von Miriam Martino an, die im Sommer zu CH Media wechselt. Giriet stieg bei Radio Grischa in den Journalismus ein, wechselte 1997 zu Tele24 und 2001 zu SRF, wo er zuerst als Produzent und Videojournalist tätig war und seit 2017 die Redaktion DOK Serien leitet.

Samuel Burgener, 32, hat die Neue Zürcher Zeitung verlassen. Der Sportredaktor, der sich mit einem spannenden Text über das Hin und Her zwischen Zürich und Wallis verabschiedet hat, hatte zuerst als Praktikant beim Walliser Boten gearbeitet und war 2013 zur NZZ gekommen, zuerst mit einem Teilzeitpensum, ab 2015 in Vollzeit. Was er künftig machen wird, hat er noch nicht bekanntgegeben.

Christine Zwygart, 46, Co-Chefredaktorin, verlässt im Januar 2021 die Schweizer LandLiebe und will sich im Bereich Tourismus und Kommunikation selbständig machen. Ihr Co-Chefredaktor, André Frensch, wird dann alleiniger Chefredaktor. Zwygart arbeitet seit 2000 bei Ringier, unter anderem als Bundeshauschefin und stellvertretende Nachrichtenchefin der Schweizer Illustrierten. Ab 2009 war sie drei Jahre lang in der Unternehmenskommunikation der Schweizer Paraplegiker-Stiftung tätig, seit 2013 arbeitet sie bei der LandLiebe, zuerst als Redaktorin, seit 2015 als Co-Chefredaktorin.

David Karasek, 42, wird ab Januar 2021 neuer Korrespondent für Südamerika für Radio SRF sowie SRF News. Er tritt die Nachfolge von Ueli Achermann an, der in diesem Sommer nach über 17 Jahren Berichterstattung für SRF in den Ruhestand geht. Karasek hatte bei Radio24, Radio1 und TeleZüri als Redaktor und Moderator gearbeitet, bevor er 2015 als freier Journalist nach Kolumbien zog und von dort für verschiedene Medien über Kolumbien, Ecuador, Venezuela und Kuba berichtete. 2018 kam er in die Schweiz zurück und arbeitet seither als Produzent und Redaktor bei Radio SRF 4 News.

Julia Panknin, 34, wird ab Anfang Mai Mitglied der Redaktionsleitung von 20 Minuten. Sie ist seit 2014 dort tätig, in den Ressorts People/Entertainment und Digital/Wissen und schliesslich ab Ende 2016 als Head of Social Media. Zuletzt war sie im Mutterschaftsurlaub; nun soll sie in Redaktionsleitung für die Umsetzung von Projekten zuständig sein.

Marc-André Capeder und Geraldine Schläpfer leiten ab Juni die Lifestyle-Ressorts von 20 Minuten und 20 Minuten Friday, die neu zusammengelegt werden. Christina Duss, bisherige Co-Redaktionsleiterin von 20 Minuten Friday, übernimmt die Leitung des People-Ressorts bei 20 Minuten, als Nachfolgerin von Martin Fischer, der zum Tages-Anzeiger wechselt.

Daniel Mennig verlässt SRF und wird ab August für die Konsumenteninfo AG arbeiten. Mennig ist seit 25 Jahren für Schweizer Radio und Fernsehen tätig, zuerst beim Konsummagazin Espresso von Radio SRF, danach beim Fernsehen, unter anderem bei Kassensturz, Einstein und Netz Natur. Neu wird er für den Recherchedesk der Konsumenteninfo arbeiten, zu der K-Tipp, Saldo, Gesundheitstipp, K-Geld, Kulturtipp, K-Tipp Wohnen und Plädoyer gehören.

Susanne Wille, 45, wird Abteilungsleiterin Kultur von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Sie tritt auf spätestens Juni die Nachfolge von Stefan Charles an, der SRF verlassen wird. Wille arbeitet seit 2001 für SRF, zuerst als Moderatorin und Reporterin bei 10vor10. 2011 wurde sie Bundeshauskorrespondentin, später Reporterin und Moderatorin bei der Rundschau. Aktuell moderiert sie 10vor10 und Spezialsendungen, ausserdem leitet sie das Qualitäts- und Steuerungsboard im Newsroom und ist Mitglied im operativen Projektteam von «SRF 2024».

Cinzia Venafro, 32, ist neu Bundeshauskorrespondentin der Republik. Bis letzten November hatte sie für die Blick-Gruppe gearbeitet, zuerst fünf Jahre lang als Gesellschafts- und People-Redaktorin unter anderem für die Kulturberichterstattung in Blick, Blick am Abend sowie SonntagsBlick. Danach war sie drei Jahre lang Polit-Redaktorin und berichtete auch aus dem Bundeshaus.

Patrick Mülhauser, 51, SRF-Korrespondent im Kanton Freiburg, wird Anfang Juli Delegierter für Aussenbeziehungen der Staatskanzlei Freiburg. Er folgt damit auf Christian Favre, der stellvertretender Leiter Kommunikation des Eidgenössischen Departements des Innern wird. Mülhauser war von 1997 bis 2002 Chefredaktor von Radio Freiburg, danach wechselte er zu Schweizer Radio und Fernsehen SRF, wo er beim Radio zuerst Fachredaktor Konsum war, danach Korrespondent in Lausanne und schliesslich Korrespondent in Freiburg.

Patrizia Laeri, 42, wird neue Chefredaktorin von CNNMoney Switzerland und verlässt deshalb Ende Juni Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Dort hatte sie seit 2002 in verschiedenen Funktionen gearbeitet, zuerst als Stagiaire, ab 2005 als Wirtschaftsredaktorin für Tagesschau und 10vor10. Daneben moderierte sie die Wirtschaftssendung SRF Börse sowie ECO und ECO Spezial. Bei CNNMoney Switzerland tritt sie die Nachfolge von Andreas Schaffner an, der Chief Operating Officer wird.

Lorenzo Quolantoni und Ramon Egger leiten neu als Co-Chefredaktoren die Redaktion von Automobil Revue bzw. Revue Automobile. Sie treten die Nachfolge von Michael Schenk an, der als Autor weiterhin für das Magazin tätig sein wird. Quolantoni war bisher stellvertretender Chefredaktor, Egger, der weiterhin das Test-Team leitet, war Projektleiter.

Miriam Martino, 43, und Nik Hartmann, 47, leiten künftig gemeinsam die Eigenproduktionen TV National bei CH Media. Martino startet Anfang Juli, Hartmann im November. Sie folgen auf Christina Noell, die das Unternehmen auf Ende März verlassen hat, aber noch bis im Sommer als Beraterin tätig sein wird. Martino arbeitete zuletzt als Head of Factual & New Business und Executive Producer sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei BB Endemolshine, zuvor war sie als Redaktionsleiterin und Produzentin beispielsweise bei 3+, SRF1, SRF2, 3sat und Sat.1 tätig. Hartmann kommt von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, wo er seit 1999 arbeitet, als Radio-Moderator bei SRF 3 sowie als TV-Moderator etwa bei SRF bi de Lüt.

Angelika Jacobs arbeitet neu in der Corporate Communication der Universität Basel. Die Wissenschaftsjournalistin hat dafür Keystone-SDA verlassen, wo sie seit 2016 tätig war. Zuvor hatte sie unter anderem bei der NZZ und der ETH Zürich gearbeitet.

Manfred Joss, bisher Chefredaktor, ist neu Programmleiter von Radio 32. Er ist seit neun Jahren für das Radio tätig. Die Veränderung geschah im Rahmen der Integration von Radio 32 in die CH Media, nachdem diese die Mehrheit am Radio übernommen hatte. Der bisherige Geschäftsführer von Radio 32, Thomas Denzel, ist neu Verkaufsleiter.