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Medien und Journalismus
Kommunikation und Marketing

Jobkarussell

Wer ist nun wo? Neue Wechsel in der Medienbranche.

Januar 2021

Flurin Clalüna, 48, arbeitet seit Anfang Jahr neu beim NZZ Folio. Clalüna schrieb 18 Jahre lang, seit 2002, für die Sportredaktion der NZZ. Zuvor hatte er ebendort Praktika in der Inland- und der Sportredaktion absolviert und anderthalb Jahre lang auf der Online-Redaktion gearbeitet.

Sascha Britsko, 25, arbeitet neu als Reporterin im Ressort Zürich des Tages-Anzeigers. Sie war 2015 mit einem Praktikum bei den Schaffhauser Nachrichten in den Journalismus eingestiegen, hatte danach Praktika unter anderem bei Vice und beim Beobachter absolviert und als Freie gearbeitet. Ab Januar 2020 war sie als Volontärin bei der NZZ tätig.

Lilia Glanzmann verlässt im Februar Hochparterre, wo sie Redaktorin Design und Kultur ist. Sie wird Leiterin der Studienrichtung Textildesign der Hochschule Luzern. Ihre Funktion als Co-Geschäftsleiterin von Hochparterre hat sie bereits auf Ende 2020 aufgegeben. Neu wird, neben den beiden Bisherigen Agnes Schmid und Werber Huber, Andres Herzog der Geschäftsleitung angehören. Er kam 2012 als Redaktor für Architektur zu Hochparterre und wurde 2019 Heftleiter. Diese Funktion wird er weiterhin ausüben.

Thomas Ley ist seit Anfang Jahr neu Blattmacher bei 20Minuten. Vorher war er – mit Unterbrechungen – viele Jahre lang beim Blick, zuletzt als Auslandredaktor. Ley startete 1998 er als Reporter beim Blick und war dann Redaktor und Produzent beim SonntagsBlick. Von 2004 bis 2007 war er Redaktor beim Magazin Gesundheit Sprechstunde bei Ringier TV und kehrte dann zum Blick zurück. 2012 war er für ein Jahr Politreporter und stellvertretender Leiter Reporter bei Newsnet/tagesanzeiger.ch, 2013 kam er dann als Blattmacher zum Blick zurück.

Romina Loliva arbeitet neu bei Bajour. Dafür hat sie die Schaffhauser AZ verlassen, wo sie seit 2015 Redaktorin war.

Dezember 2020

Sofie Erhardt leitet ab Anfang 2021 die neue interne Video- und Fotoagentur von 20 Minuten, 20 minutes und lematin.ch sowie 20 minuti. Diese soll acht VJs und FotografInnen in Zürich, Bern und Lausanne sowie die Tagesleitung und die Bildredaktion umfassen. Erhardt war von 2015 bis 2019 Art Director von 20 Minuten Friday. Ihr Stellvertreter wird Thomas Hagnauer, bisher Teamleiter der Bildredaktion von 20 Minuten und neu Tages- und Teamleiter Deutschschweiz. Stephanie Faignot und Caroline Juillard übernehmen dieselbe Funktion in der Romandie. Dem Team gehören acht VJs an: Marvin Ancian, Taddeo Cerletti, Simon Glauser, Vanessa Lam, Celia Nogler, Michael Scherrer, Matthias Spicher und Marco Zangger.

David Signer, 56, wechselt von Afrika in die USA, wo er weiterhin als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung tätig sein wird. Signer arbeitete zuvor von 2002 bis 2008 als Redaktor bei der Weltwoche, dann bis 2013 bei der NZZ am Sonntag. Danach betreute er im Ressort International der NZZ das Dossier Afrika, bevor er 2016 Afrika-Korrespondent mit Sitz in Dakar wurde.

Nora Zukker, 34, ist ab Anfang 2021 Leiterin Literatur bei der Redaktion Tamedia. Sie tritt damit die Nachfolge von Martin Ebel an, der pensioniert wurde, aber noch mit einem 20-Prozent-Pensum für das Kulturteam von Tamedia tätig sein wird. Zukker arbeitete von 2015 bis 2016 für Radio SRF3 und betreute die Literaturrubrik Lesezunder. Danach arbeitete sie als Freie für die SRF-Radios und den Deutschlandfunk sowie für NZZ, NZZ Folio, Migros-Magazin und Surprise.

Andreas Möckli, 40, verlässt im März 2021 CH Media. Der Wirtschaftschef hat gekündigt, weil er und seine Vorgesetzten unterschiedliche Auffassungen über die publizistische Ausrichtung der Wirtschaftsredaktion haben, wie Möckli gegenüber persoenlich.com sagte. Er werde eher ausserhalb der Branche eine neue Stelle suchen. Möckli war Volontär und dann Wirtschaftsredaktor bei der Basler Zeitung, danach arbeitete er als Redaktor bei der Finanz und Wirtschaft. 2011 kam er zum Tages-Anzeiger, als Wirtschaftsredaktor und später stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. 2016 wechselte er zur Aargauer Zeitung, die dann Teil der CH Media wurde. 2019 wurde er dort Leiter des Ressorts Wirtschaft.

Dominik Feusi, 48, geht zu Markus Somms Online-Nebelspalter und wird dort Leiter Bundeshaus. Der Tamedia-Wirtschaftsredaktor hat per Ende Februar gekündigt. Feusi ist seit 2018 Redaktor bei Tamedia – er kam im Zug der Übernahme der Basler Zeitung durch die Tamedia dorthin. Bei der BaZ war er unter Somm ab 2012 Bundeshausredaktor. Zuvor arbeitete er nicht im Journalismus, sondern u.a. als Partner bei Dr. Schenker Kommunikation AG, als Partner bei der Dynamics Group AG und als Politik- und Kommunikationsberater der Schweizer Paraplegiker-Stiftung,

Jean-Martin Büttner, 61, muss Tamedia verlassen; ihm wurde – aus «persönlichen Gründen», wie er gegenüber persoelich.com angab – gekündigt. Büttner arbeitet seit 37 Jahren für den Tages-Anzeiger, zuerst als freier Mitarbeiter, dann als Volontär. Ab 1990 war er Inland-, später Kulturredaktor, berichtete dann von 1995 bis 1998 als Westschweizer Korrespondent aus Genf, danach war er bis 2004 Bundeshauskorrespondent. Seither ist er Reporter und Teil des Ressorts «Meinungen & Debatte». Büttner wird als freier Autor weiter für Tamedia schreiben.

Aline Rutishauser, 23, wird ab Frühling 2021 bei Radio FM1 als Moderatorin und Social-Media-Redaktorin tätig sein. Sie arbeitet aktuell – seit Frühling 2018 – als Moderatorin bei Radio Top.

Simon Dudle, 38, wird auf Anfang Jahr Leiter der Regionalredaktionen von Toggenburger Tagblatt und Wiler Zeitung. Er tritt damit die Nachfolge von Ruben Schönenberger an, der weiterhin für das St. Galler Tagblatt tätig sein wird. Dudle war bereits zwischen 2010 und 2018 Redaktor bei der Wiler Zeitung tätig, danach wurde er Chefredaktor des Onlineportals hallowil.ch.

Tanya König, 33, ehemalige Moderatorin von CNN Money Switzerland, ist neu Redaktorin und Moderatorin der Informationsplattform Finance.swiss. Diese wurde vom Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD), dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Akteuren des Finanzplatzes Schweiz wie etwa Swiss Bankers Association, SIX, Asset Management Association Switzerland, Swiss Re und Zurich Insurance lanciert.

David Biner, 34, wechselt die Seiten – und vom Walliser Boten zur Fernfachhochschule Schweiz (FFHS). Dort wird er ab März 2021 als Mediensprecher tätig sein. Biner arbeitet seit 2014 beim Walliser Boten, seit 2016 ist er stellvertretender Chefredaktor.

Peter Hossli, 51, verlässt SRF und wird ab März nächsten Jahres bei der NZZ am Sonntag als Reporter im Ressort Hintergrund arbeiten. Hossli ist seit Mitte 2018 bei SRF mit einem Teilzeitpensum als Produzent, Redaktor und Moderator des Club tätig, hat daneben aber bereits als Reporter für die NZZ am Sonntag geschrieben. Hossli arbeitete ab 1995 für das Nachrichtenmagazin Facts, von 1998 bis 2000 als USA-Korrespondent. Danach war er – ebenfalls als USA-Korrespondent – für Cash und für verschiedene Medien tätig. Von 2009 bis 2017 arbeitete er in der Schweiz für Ringier, zuletzt als Chefautor und Leiter des Autorenpools der Blick-Gruppe.

Markus Somm, 55, wird Chefredaktor und Mitbesitzer des Nebelspalters: Die von Somm und über 60 Investoren neu gegründete Klarsicht AG übernimmt den Nebelspalter, der, gegründet 1875, als ältestes Satiremagazin der Welt gilt. Verwaltungsratspräsident der Klarsicht AG ist Konrad Hummler, Verwaltungsratsdelegierter ist Somm. Der gedruckte Nebelspalter soll «vorerst» unverändert erscheinen, mit dem bisherigen Verleger Thomas Engeli und dem bisherigen Redaktionsleiter Marco Ratschiller. Somm will den Nebelspalter digital neu lancieren und dafür, laut einem Interview mit persoenlich.com, eine neue Redaktion aufbauen, die «Formate zwischen Satire, Comedy, Humor und Cartoon, kombiniert mit seriösen Recherchen und Kommentaren» bietet. Nebelspalter.ch soll eine «politisch ernstzunehmende, einflussreiche Plattform» werden. Somm ist seit Mitte der 90er Jahr als Journalist tätig, zuerst beim Aargauer Volksblatt, dann beim Tages-Anzeiger, ab 2003 bei der Weltwoche. Ab 2010 war er Chefredaktor der Basler Zeitung und von 2014 bis zur Übernahme durch Tamedia 2018 auch deren Verleger. Seither kolumniert er bei der SonntagsZeitung.

Marcel Odermatt, 51, Kommunikationschef der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, wechselt auf Januar zur Weltwoche. Die Stelle bei Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat er erst seit Juni 2019 inne, davor war er ab 2006 als Bundeshausredaktor für den SonntagsBlick tätig, nachdem er als Wirtschaftsjournalist bei Tages-Anzeiger, Cash und Berner Zeitung gearbeitet hatte.

Christian Brändli, 58, tritt als Chefredaktor des Zürcher Oberländers zurück. Laut dem Verlag, Zürcher Oberland Medien AG, sind «unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige digitale Ausrichtung und deren Organisation» der Grund dafür. Interimistisch werden die beiden stellvertretenden Chefredaktoren Malte Aeberli und Florian Bolli als Co-Leitung den Zürcher Oberländer leiten. Brändli arbeitet seit 32 Jahren für die Zürcher Oberland Medien, war Redaktor, Redaktionsleiter des Ustermer Büros, ab 2008 stellvertretender Chefredaktor und ab 2015 Chefredaktor. Künftig soll er als «Autor» weiterhin für den Zürcher Oberländer schreiben.

Alexandra Stühff, 50, wechselt von SRF zur NZZ: Die jetzige Managing Editor des SRF-Wirtschaftsmagazins Eco wird ab März 2021 stellvertretende Leiterin des Ressorts Wirtschaft von NZZ und NZZ am Sonntag. Stühff arbeitet seit 2008 für Eco, als Reporterin, dann Produzentin und seit 2019 als Managing Editor. Zuvor war sie Journalistin und später Ressortleiterin bei Ringiers Cash. Das Ressort, das sie stellvertretend leiten wird, entsteht auf Anfang Jahr, wenn die Wirtschaftsressorts von NZZ und NZZ am Sonntag zusammengelegt werden. Im Rahmen dieser Zusammenlegung wird Markus Städeli, 46, Leiter des Wirtschaftsteams der NZZ am Sonntag. Er arbeitet seit 2007 im Wirtschaftsressort der NZZ am Sonntag, davor arbeitet er bei Cash, Handelszeitung und Basler Zeitung.

November 2020

Patrizia Laeri, 43, macht mit ihrer Sendung #DACHelles weiter. Die Ex-Chefredaktorin von CNN Money Switzerland hat die Sendung, die im August hätte starten sollen, aus der Konkursmasse ihres ehemaligen Arbeitgebers herausgelöst. #DACHelles, das laut Laeri «temporeiches Infotainment mit Gehalt, Kurz-Talk und Wirtschaft in Graphics und Clips» bringen soll, von Laeri, Maggie Childs und Tijen Onaran moderiert und durch Sponsoring finanziert wird, wird ab 9. Dezember auf YouTube ausgestrahlt.

Nicole Ulrich, Thomas Sennhauser, Frrok Boqaj, Till Burgherr, Salvatore Iuliano, Marc Gerber, Lena Wilczek und Michelle Brunner gehören neu zum Team von 20 Minuten Now!, das seit November Videos produziert. Till Burgherr, Michelle Brunner und Nicole Ulrich kommen von Tele M1, Frrok Boqaj kommt vom Tages-Anzeiger, Salvatore Iuliano aus dem PR-Bereich, Marc Gerber von TeleBärn, Thomas Sennhauser von FM1 Today und Lena Wilczek von Blick TV. Geleitet wird das Team von Silvana Guanziroli, Leiterin Video News bei 20 Minuten.

Angela Schader geht frühzeitig in Rente und verlässt die Kulturredaktion der NZZ auf Ende Jahr. Ihre Stelle wird nicht neu besetzt. Schader hat 31 Jahre lang für das Feuilleton der NZZ gearbeitet. Mehr über Schader und ihre Erfahrungen findet sich bei EDITO.

Doris Kleck, 38, wird ab Januar stellvertretende Chefredaktorin der Zentralredaktion von CH Medien. Kleck arbeitete als Inland- und Wirtschaftsredaktorin bei den Schaffhauser Nachrichten, wechselte 2012 in die Bundeshausredaktion der Aargauer Zeitung. Nach einem Abstecher zum Tages-Anzeiger kehrte sie 2016 zur Aargauer Zeitung zurück. Sie leitet seit 2016 gemeinsam mit Anna Wanner das Ressort Inland von CH Media.

Sabine Altorfer, die langjährige Kulturredaktorin der Aargauer Zeitung bzw. von CH Media ist neu pensioniert. Altdorfer hatte ab 1984 als Freie unter anderem für Badener Tagblatt, Neue Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt, aber auch für Radio DRS über Kultur berichtet. 1996 übernahm sie die Leitung der städtischen Galerie im Amtshimmel Baden, kehrte aber 2003 als Ressortleiterin Kultur der Aargauer Zeitung in den Journalismus zurück.

Ramona Schelbert, 32, Schirin Razavi, 33, Sereina Tanner, 36, und Rahel Lenz, 32, moderieren neu Blick-TV. Schelbert und Tanner arbeiten bereits seit dem Start von Blick TV dort, Schelbert als Reporterin, Tanner als Produzentin und Tagesleiterin. Lenz kommt von TeleBielingue, wo sie auch weiter arbeiten wird. Razavi wird ab Januar moderieren, arbeitet daneben aber weiter als Nachhaltigkeitsbeauftragte in einem Versicherungsunternehmen.

Claudine Fleury, 37, wird ab März stellvertretende Chefredaktorin bei TeleBärn. Seit März dieses Jahres moderiert sie beim Sender am Samstag die Newssendung und war bereits vorher als Videojournalistin und Moderatorin tätig. Zuvor arbeitete sie bei Radio 32 als Moderatorin; sie ist dort nach wie vor Redaktorin.

Johanna Wedl, 36, verlässt Ende Februar die Neue Zürcher Zeitung; sie hat gekündigt. Laut persoenlich.com geschah dies, weil sie nach ihrer Mutterschaftspause nicht mehr im Lokalressort hätte arbeiten können, sondern als Newsredaktorin ins Nachrichtenressort hätte wechseln müssen. Wedl arbeitet seit 2012 für die NZZ, vorher war sie als Inland- und Zürich-Redaktorin für die Nachrichtenagentur SDA tätig.

Tina Umbricht, 22, wird ab Mitte Januar neu die Morgenshow von Radio Virgin Switzerland moderieren – gemeinsam mit Younes Saggara. Umbricht ist Sängerin und war unter anderem bei «Deutschland sucht den Superstar» und «The Voice of Switzerland» mit dabei.

Peter Voegeli, 57, wird ab Herbst nächsten Jahres Korrespondent von Radio SRF in Italien. Er tritt damit die Nachfolge von Franco Battel an, der im Mai 2021 als Produzent von Echo der Zeit und Auslandredaktor ins Radiostudio Bern zurückkehrt. Voegeli war ab 1995 Deutschlandkorrespondent für das St. Galler Tagblatt und den Bund und kam 2005 zu Radio SRF, zuerst als Korrespondent in Washington, danach vier Jahr lang als Moderator beim Echo der Zeit. Seit 2015 ist er Deutschlandkorrespondent von Radio SRF.

Marsel Szopinski wechselt die Seiten und vom Blick zu Microsoft Schweiz, wo er ab nächstem Jahr als Communications Manager tätig sein wird. Er arbeitet seit Anfang 2018 im Ressort News des Blicks.

Tobias Ochsenbein, 34, verlässt die Neue Zürcher Zeitung Ende Februar 2021. Er arbeitet seit 2014 bei der NZZ, seit 2019 ist er Leiter der Nachrichtenredaktion. Zuvor war er als freier Reporter beim Bieler Tagblatt und danach als Redaktor bei der Berner Zeitung tätig.

Aline Wanner, 32, wird ab Anfang 2021 publizistische Leiterin des NZZ Folio. Sie tritt damit die Nachfolge von Christina Neuhaus an, die als Inlandchefin zur NZZ gewechselt hat. Wanner ist seit Anfang 2019 Redaktorin beim NZZ Folio, schreibt aber auch für die NZZ und die NZZ am Sonntag. Davor war sie ab 2015 Redaktorin im Schweiz-Büro der deutschen Wochenzeitung Die Zeit und von 2011 bis 2014 Redaktorin der Schweiz am Sonntag in Basel. Während ihrer MAZ-Ausbildung arbeitete sie für den Baslerstab.

Vojin Saša Vukadinović, 41, und Daniel Jung, 39, werden Teil des Redaktionsteams des Schweizer Monats. Vukadinović tritt seine Stelle noch im November an, Jung wird ab Februar 2021 Redaktor. Vukadinović ist Historiker und schrieb bisher neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unter anderem für Cicero, Emma, Jungle World, NZZ, Welt und Welt am Sonntag. Jung arbeitet seit 2010 bei den Schaffhauser Nachrichten, zuerst als Volontär, heute ist er Ressortleiter Stadt Schaffhausen.

Nadine Wozny, 32, wird ab März 2021 Redaktionsleiterin des Swisscom-Portals blue News. Sie tritt die Nachfolge von Henning Steier an, der als Head of Newsroom zur Zürcher Kantonalbank wechselte. Wozny arbeitet aktuell bei 20 Minuten, wo sie seit 2018 das Newsdesk leitet.

Luca Della Rosa, 26, wechselt auf Februar 2021 von Radio Top zu Radio 24, wo er als Moderator tätig sein wird. Della Rosa arbeitet seit 2013 bei Radio Top, wo er die Morgen- und Feierabendshow moderiert.

Peter Rothenbühler, 72, kolumniert neu bei der Weltwoche statt bei der Schweizer Illustrierten. Der ehemalige Chefredaktor von Blick für die Frau, SonntagsBlick und Schweizer Illustrierte, Programmdirektor von Tele24, Redaktionsleiter von Gesundheit Sprechstunde, Chefredaktor von Le Matin sowie Direktionsmitglied von Edipresse, stellvertretende publizistische Direktor von Tamedia Publications romandes und Partner der Agentur für Zeitungs- und Zeitschriftendesign Rampazzo & Associés in Paris, hatte die SI-Kolumne seit 2013 bestritten. «Ich schreibe fortan für eine Publikation, wo das offene Wort etwas gilt, wo es keine Zensur, keine vorauseilende Unterwerfung unter die Hüter der Korrektheit, keine Genderpolizei und keine Diversity-Manager gibt», sagt Rothenbühler im Interview mit persoenlich.com dazu.

Michael Surber, 37, hat die Seiten gewechselt: Er hat die Neue Zürcher Zeitung verlassen und ist neu Senior Consultant bei Kommunikationsplan. Surber hatte seit 2018 als Inlandredaktor bei der NZZ gearbeitet, vorher war er ab 2016 Inland- und Bundeshausredaktor bei der Basler Zeitung.

Oktober 2020

Thomas Häusermann, 39, verlässt die Werbewoche auf Ende Jahr; bis dahin ist er noch Chefredaktor von Werbewoche.ch. 2012 kam er als Online-Redaktor zur Werbewoche, 2016 wurde er Leiter Online und 2018 leitete er als Chefredaktor ad interim die gesamte Redaktion. Was er künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Gabriel Crucitti, 28, hat auf Ende Jahr bei Radio SRF 1 gekündigt; er moderierte dort seit 2018 das Kinderprogramm Zambo. Er ist seit 2008 Radiojournalist und war bei Radio Südostschweiz, Radio SRF 1 und SRF 3 tätig. Crucitti, der daneben auch als Primarlehrer arbeitet, will auch künftig im Journalismus bleiben.

Lena Wilczek, 25, wechselt auf November von Blick TV zu 20 Minuten, wo sie als Produzentin und VJ arbeiten wird. Sie war seit dem Start von Blick TV im Februar als News Anchor tätig. Vorher arbeitete sie seit 2011 bei Telebasel, unter anderem als Produzentin und Moderatorin einer Jugendsendung sowie als Redaktorin und Moderatorin für die Nachrichtensendung.

Marguerite Meyer, 35, wird ab November für drei Monate bei der Republik arbeiten. Aktuell ist sie noch Chefin vom Dienst bei Bajour.ch, wo sie mit einem befristeten Mandat tätig war. Meyer arbeitete unter anderem für die APA (Austria Presse Agentur) in Wien, für die AWP Finanznachrichten und für SRF News, bevor sie 2016 Chefredaktorin von Joiz Schweiz wurde. Nach dem Ende des Senders war sie zuerst als Head of Multimedia bei swissinfo.ch und danach freie Journalistin und Moderatorin tätig.

Ruedi Baumann, 68, wird den Tages-Anzeiger auf Ende Jahr verlassen und definitiv in Pension gehen. Der langjährige Redaktor Zürich und Region hatte nach der offiziellen Pensionierung noch in einer Teilzeitanstellung weitergearbeitet.

Anja Burri, 38, ist neue Inlandchefin der NZZ am Sonntag. Sie tritt damit die Nachfolge von Francesco Benini an, der zu CH Media wechselte. Burri arbeitet seit 2016 bei der NZZaS, als Hintergrund-Redaktorin sowie als Blattmacherin. Ihre journalistische Karriere startete sie 2009 bei der SDA, wo sie zuerst als Stagiaire und dann als Inlandredaktorin arbeitete. Zwischen 2012 und 2016 war sie als Bundeshaus-Redaktorin für das Inlandressort von Tages-Anzeiger/Der Bund tätig.

Milosz Matuschek, 40, verlässt Ende Jahr den Schweizer Monat, wo er seit Herbst 2019 stellvertretender Chefredaktor ist. Als Grund für den Abgang nannte er gegenüber persoenlich.com den Umbruch im Journalismus – «Die Leute wollen einen anderen Journalismus» -, dabei gehe Veränderung aber nur von aussen. Ausserdem wolle er sich «um das Thema des verengten Meinungskorridors, den ich erweitern will» kümmern. Matuschek schrieb und schreibt für verschiedene Publikationen, etwa Cicero, Brandeins, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung. Sein Engagement als Kolumnist der Neuen Zürcher Zeitung hingegen wurde kürzlich beendet, nachdem er eine seiner NZZ-Kolumnen auch auf Ken Jebsens Portal KenFM publizierte.

Marc Leutenegger, 42, ist ab November Mitglied der Chefredaktion von SWI swissinfo.ch und leitet die Redaktion Schweiz. In dieser Funktion ersetzt er Balz Rigendinger, der sich laut SWI «neu auf die Umsetzung des strategischen Angebots von SWI swissinfo.ch konzentriert». Leutenegger arbeitet seit 2006 in verschiedenen Funktionen beim Landboten, seit 2014 als Leiter des Stadt-Ressorts und Mitglied der Redaktionsleitung. Bei SWI wird ausserdem Virginie Mangin, 44, neue Leiterin der englischsprachigen Redaktion. Sie war zuletzt in China tätig und arbeitete für englisch- und französischsprachige Medien, wie BBC, Le Figaro, France 24. Sie folgt auf Veronica De Vore, die im August in die Chefredaktion gewählt wurde.

Dominique Strebel, 54, wird ab Mai 2021 neuer Chefredaktor des Beobachters. Er tritt die Nachfolge von Andres Büchi an, der nach 13 Jahren in dieser Funktion in Pension geht. Strebel ist seit 2012l Leiter der Diplomausbildung der Schweizer Journalistenschule MAZ, schreibt seit 2018 als Gerichtsberichterstatter für das Online-Magazin Republik und bloggt zu den Themen Justiz und Recherche. Strebel war zuvor von 1994 bis 1997 Bundesgerichtskorrespondent für SRF, danach bis 2004 Redaktor der Zeitschrift Plädoyer und von 2005 bis 2012 Redaktor beim Beobachter.

Sandra Manca, 55, verlässt SRF. SRF-Direktorin Nathalie Wappler hat entschieden, Mancas Stelle als Leiterin von SRF News neu zu besetzen und auszuschreiben. Dies geschieht im Rahmen der Veränderungen und Sparmassnahmen bei SRF, die Wappler kürzlich bekanntgab. Manca arbeitete seit Sommer 2008 für SRF, zuerst als Leiterin der Multimedia-Redaktion von Radio DRS, ab 2010 als stellvertretende Chefredaktorin von Radio DRS und ab 2013 als Leiterin des Bereichs SRF News an. Interimistisch übernimmt Ursula Gabathuler, aktuell Leiterin der Redaktion Kassensturz/Espresso, die Leitung von SRF News. Vor ihrer Zeit bei SRF hatte Manca unter anderem zwischen 2001 und 2008 tagesanzeiger.ch geleitet.

Markus Stein ist Leiter des neuen Ressorts «Video-&-TV» bei der NZZ. Die beiden Teams von NZZ Video und NZZ Format wurden fusioniert. Seine Stellvertretung übernehmen Andrea Wagner-Hauner, bisher Leiterin NZZ Format ad interim, und Jörg Walch, Videoredaktor. Stein arbeitete von 2009 bis 2018 als Grafikredaktor beim ZDF, im Juli 2018 kam er als Videoredaktor zur NZZ und leitet seit September 2018 das NZZ-Video-Team.
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Joana Mauch, 29, und Mathias Schenk, 33, moderieren neu bei Radio SRF3. Sie ersetzen Anic Lautenschlager während deren Mutterschaftspause. Mauch war bisher unter anderem von 2016 bis Anfang 2020 Moderatorin bei SRF Virus, ausserdem moderiert sie die SRF Kinder-News und ist Moderationsleiterin bei toxic.fm. Schenk ist Lehrer und Sänger der Bieler Band «Death by Chocolate».

Michel Jeanneret, 47, wird Chefredaktor des neuen Online-Portals des Blick in der Westschweiz. Das französischsprachige Blick-Portal soll nächstes Jahr mit einer rund 20köpfigen Redaktion starten. Jeanneret ist gegenwärtig noch Chefredaktor der Wochenzeitschrift L’illustré.

Helmut Stalder wird ab Anfang 2021 neuer Verlagsleiter des Sachbuchverlages NZZ Libro. Er ist seit 2016 Inlandredaktor der NZZ. Zuvor war er Wirtschaftsredaktor bei der Associated Press, Inlandredaktor beim Tages-Anzeiger und Redaktor und stellvertretender Chefredaktor beim Beobachter.

Benjamin Rothschild verlässt Ende Oktober die Zürcher Oberland Medien; er hat gekündigt. Der stellvertretende Chefredaktor arbeitet seit Herbst 2013 bei den ZO-Medien, bis 2018 als Leiter der Ressorts Glattal und Uster, seither in seiner heutigen Funktion. Was er künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Rainer Stadler, 61, hat, wie im Juni angekündigt, die NZZ verlassen. Er wird neu mit einem 40-Prozent-Pensum für die Online-Plattform Infosperber.ch schreiben. Stadler hatte nach knapp 32 Jahren als Inland- und Medienredaktor bei der NZZ gekündigt. Er schrieb vor allem für die «Medien»-Seiten. Ende Oktober 2018 wurde ihm die Verantwortung für letztere entzogen und an Feuilleton-Chef René Scheu übergeben.

Marco Metzler, 43, ist neu Head Media Relations bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Er war zuvor Leiter Digital der NZZ am Sonntag. Metzler kam 2008 als Volontär zur NZZ, wechselte 2011 zu NZZ Online und 2013 ins Wirtschaftsteam der NZZaS, ab 2016 war er Mitglied des Digitalteams.

Anne-Barbara Luft, 44, wird die NZZ verlassen, wo sie seit 2012 als Finanz-Redaktorin arbeitet. Laut persoenlich.com wurde ihre Stelle im Rahmen des NZZ-Sparprogramms gestrichen, ausserdem sei einem NZZ-Inland-Redaktor und einer Inland-Redaktorin der NZZ am Sonntag gekündigt worden.

September 2020

Ab Mitte Oktober sind beim Wort zum Sonntag von Fernsehen SRF1 fünf neue Theologinnen und Theologen tätig. Es handelt sich um die Zürcher Pfarrerin Chatrina Gaudenz (reformiert), die Luzerner Spitalseelsorgerin Pia Brüniger-von Moos (römisch-katholisch), den Leiter des Pastoralraums Kriens, Bernhard Waldmüller (römisch-katholisch), den Zürcher Pfarrer Lars Simpson (christkatholisch) und den Aarauer Pfarrer Daniel Hess (evangelisch-reformiert).

Tina Weirather, 31, wird neu als SRF-Expertin Skirennen der Frauen kommentieren. Die Liechtensteinerin war 15 Jahre lang als professionelle Skirennfahrerin im Einsatz und trat im März dieses Jahres zurück.

Kristin Müller und Helen Pombo übernehmen das Magazin Bolero. Dies, nachdem Ringier Axel Springer Schweiz im August bekanntgegeben hatte, dass das Unternehmen Bolero aus Spargründen auslagern will. Die beiden haben bereits vorher für Bolero gearbeitet, Müller als Managing Editor und Pombo als Creative Director. Sie haben sich nun zur Content-Agentur «Studio September» zusammengeschlossen und produzieren die Inhalte von Bolero nun im Auftrag von Ringier Axel Springer auf selbstständiger Basis.

Martin Plüss, 43, ist neu Eishockey-Experte bei SRF und wird bei Spielen der National League, der Champions Hockey League und des Schweizer Nationalteams zum Einsatz kommen. Plüss spielte beim EHC Kloten, beim SC Bern und beim schwedischen Club Frölunda HC und für die Nationalmannschaft.

Anita Bünter, 33, und Jonas Bischoff, 33, werden ab Sommer nächsten Jahres als Korrespondenten für das Schweizer Fernsehen aus dem Nahen Osten berichten. Sie übernehmen gemeinsam die Nachfolge von Pascal Weber, der als Korrespondent in die USA wechselt. Bünter arbeitet seit 2015 bei SRF, zuerst absolvierte sie ein trimediales Stage, ab 2017 war sie bei der Tagesschau tätig. 2018 wechselte sie als Redaktorin und Sonderkorrespondentin in die SRF-Auslandredaktion, im letzten Juni wurde sie zusätzlich Produzentin des Nachrichtenmagazins 10vor10. Vor ihrer SRF-Zeit arbeitete sie als freie Journalistin und, von 2012 bis 2014, als Produzentin und Abschlussredaktorin beim Tages-Anzeiger. Bischoff startete seine journalistische Karriere 2006 beim St. Galler Tagblatt, später war er als Reporter für Tele Ostschweiz, Radio FM1 und TeleZüri tätig. Von 2013 bis 2015 arbeitete er als Nachrichtensprecher und -redaktor bei SRF. Danach war er fünf Jahre lang als Produzent, Videojournalist und Sonderkorrespondent bei TeleZüri tätig. Seit September arbeitet er wieder bei SRF, als Produzent und Redaktor für die Sendung HeuteMorgen.

Lory Roebuck, Filmredaktor, wird die NZZ auf Ende Jahr verlassen müssen – er verliert aus wirtschaftlichen Gründen seine Stelle. Roebuck war erst seit November 2019 in dieser Position, vorher hatte er ab 2014 im Kulturressort der AZ Medien gearbeitet, ab 2017 war er Filmredaktor und stellvertretender Ressortleiter Kultur bei CH Media. Diese Stelle hatte er gekündigt, um zur NZZ zu wechseln.

Chanchal Biswas, 47, aktuell Ressortleiter Wirtschaft der NZZ am Sonntag, wird Gesamtleiter Wirtschaft. Dies geschieht im Rahmen der Zusammenlegung der Ressorts Wirtschaft von NZZ und NZZ am Sonntag auf Anfang 2021. Der bisherige Leiter der Wirtschaftsressorts der NZZ, Peter A. Fischer, wird Chefökonom der NZZ-Mediengruppe. Ebenfalls zusammenlegt werden die Ressorts International von NZZ und NZZ am Sonntag. Hier wird Peter Rásonyi, der bisher das Ressort Ausland bei der NZZ leitete, Gesamtleiter. Gordana Mijuk, Ressortleiterin Ausland der NZZ am Sonntag, und Andreas Rüesch, Auslandredaktor der NZZ, werden StellvertreterInnen. Die NZZ-Mediengruppe bezeichnet diesen Zusammenlegungsprozess als «Strategieschärfung». Im Rahmen des Prozesses werden überdies die Ressorts Technologie und Wissenschaft der NZZ auf Anfang November zusammengelegt. Neue Leiterin wird Christiane Hanna Henkel, die das Ressort seit seiner Gründung im November 2019 leitet. Christian Speicher, Ressortleiter Wissenschaft seit 2009, wird als Fachredaktor tätig sein.

Céline Werdelis, 32, verlässt Ende November Radio 24. Sie hat dort seit 2017 die Abig-Show produziert und moderiert, wird nun aber ab 2021 in Manchester den Master in Digital Experience Design machen. Bis dann unterstützt sie zusätzlich zu ihrem Job das TalkTäglich-Moderationsteam von TeleZüri.

Jasmin Barbiero und Katrin Germann werden ab 2021 Programmleiterinnen von Radio Top. Sie waren bisher Stellvertreterinnen für diese Stelle und ersetzen nun den bisherigen Leiter, Philippe Pfiffner. Dieser wird Geschäftsführer der Top-Medien und ersetzt damit Günter Heuberger, dessen Stellvertreter er bisher war. Barbiero und Germann werden weiterhin bei Radio Top moderieren. Sie erhalten dabei einen neuen Coach: Jonathan «Jontsch» Schächter hat neu ein Mandat als Moderationscoach bei Radio Top.

Patricia Zuber, 36, ist neu TalkTäglich-Moderatorin. Sie arbeitet seit 2006 als Newsmoderatorin bei TeleZüri. Da Moderator Markus Gilli krankheitsbedingt längere Zeit ausfällt, wird Zuber nun das aktuelle Moderationsteam mit Oliver Steffen und Hugo Bigi ergänzen.

Nicole Anliker wird ab April 2021 neu stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin Newsroom bei der Neuen Zürcher Zeitung. Sie wird Nachfolgerin von Andreas Schürer, der ab Anfang 2021 Geschäftsführer des Komitees Weltoffenes Zürich wird und eine eigene Kommunikationsfirma betreiben wird. Anliker arbeitet seit 2011 bei der NZZ, zuerst als Redaktorin im Ressort International, seit 2018 als Leinamerika-Korrespondentin. Zuvor hatte sie bei Radio Freiburg und bei den Freiburger Nachrichten gearbeitet.

Tama Vakeesan, 32, wird ab Mitte Oktober neu bei Radio SRF 1 am Montag den Nachtclub moderieren und auch im Tages- und Abendprogramm eingesetzt. Vakeesan arbeitete seit Ende 2017 bis vor kurzem als VJ bei nau.ch, verlor dann aber im Rahmen einer Entlassungswelle ihre Stelle. Vor nau.ch war sie für SRF mit dem YouTube-Channel Tama Gotcha! tätig, davor als Moderatorin bei joiz.

Ernesto Piazza, 65, wird Bundeshaus-Korrespondent für die drei Regionalzeitungen Entlebucher Anzeiger, Willisauer Bote und Surseer Woche. Unter dem Motto «Für Luzern aus Bern» haben die drei voneinander unabhängigen Medienhäuser die neue Korrespondenten-Stelle geschaffen. Piazza war seit 2013 für die Luzerner Zeitung tätig und ist seit Ende März pensioniert.

Myrto Joannidis, 45, verlässt Radio 24, wo sie seit 2005 zuerst als Moderatorin und später als Zuständige für Soundlayout und On-Air Promotion tätig war. Zuvor hatte sie ab 1997 bei Radio Virus gearbeitet. Was sie künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Oliver Schmuki, 39, verlässt die NZZ-Gruppe, wo er seit 2013 tätig war und wechselt die Seiten: Er wird ab Dezember als Senior Editor bei der Marken-Agentur Branders arbeiten. Schmuki arbeitete zuerst im Ressort Stil der NZZ am Sonntag, wurde 2017 redaktioneller Leiter des Magazins Stil und ist seit einem Jahr Chef vom Dienst des NZZ am Sonntag Magazins.

Salar Bahrampoori, 41, Fabienne Bamert, 32, Nicole Berchtold, 42, und Manu Burkart, 42, moderieren ab Januar 2021 die verschiedenen Formate der Dachmarke SRF bi de Lüt. Sie ersetzen damit Nik Hartmann, Annina Campell und Ulrich Bernold («Grill-Ueli»). Fabienne Bamert und Salar Bahrampoori moderieren neu SRF bi de Lüt – Live. Bamert arbeitet seit 2009 als Moderatorin bei Tele1, seit Januar dieses Jahres moderiert sie den Samschtig-Jass bei Fernsehen SRF. Bahrampoori war bei VIVA Schweiz, MTV Schweiz und Tele Züri tätig, bis er 2013 zu SRF kam, wo er das Automagazin Tacho moderierte und seit 2015 bei Glanz & Gloria als Redaktor, Reporter und Moderator tätig ist. Nicole Berchtold und Manu Burkart moderieren neu die Sendungen Landfrauenküche Finale, Hüttengeschichten Spezial sowie Familiensache Spezial. Berchtold arbeitete bei Radio ExtraBern, danach bei TeleBärn, seit 2007 ist sie bei SRF unter anderem als Moderatorin für Glanz & Gloria tätig. Burkart ist Mitglied des Comedyduos DivertiMento, hat aber bereits mehrmals für SRF moderiert, so etwa bei Happy Day.

August 2020

Jan Zürcher, 27, ist neu Ressortleiter Sport der Südostschweiz-Medien. Er folgt auf René Weber, der sich künftig wieder auf die Print-Sportberichterstattung konzentriert. Zürcher arbeitet seit 2013 in unterschiedlichen Positionen bei den Südostschweiz-Medien, zuerst als Moderator und Sportreporter bei Radio Südostschweiz, dann als Chef vom Dienst in der Nachrichtenredaktion sowie als VJ und Moderator in der Sportredaktion von Tele Südostschweiz.

Philipp Meier, 53, verlässt Ende Oktober SWI swissinfo.ch, wo er in Teilzeit als Community Developer arbeitet. Was er künftig tun wird, ist noch nicht klar. Meier war vorher unter anderem als Direktor des Cabaret Voltaire in Zürich tätig, von 2014 bis 2016 arbeitete er als Social Media-Beauftragter und Community Developer bei watson.ch.

Rouven Born, 41, hat Radio SRF 1 verlassen – und wird Anfang September auch die Schweiz verlassen. Er begleitet seinen Partner, der dort Schweizer Botschafter wird, nach Venezuela. Born arbeitete seit 2013 für Radio SRF 1; er war als Produzent, Redaktor und Reporter des Morgen- und Tagesprogramms sowie Redaktor Hintergrund für die Sendungen Doppelpunkt und Input tätig. Zuvor hatte er bei Radio Basel 1, Radio Freiburg sowie Radio Basilisk gearbeitet.

Veronica De Vore wird ab November Mitglied der Chefredaktion von SWI swissinfo.ch. Sie folgt in dieser Funktion auf Patrick Böhler. De Vore arbeitete als Texterin in Washington und Online-Redaktorin bei der US-amerikanischen Nachrichtensendung PBS NewsHour, bevor sie 2012 ins English Departement von SWI kam. Seit 2018 leitet sie dieses.

Mirja Gabathuler, 30, wird ab September als Podcast-Produzentin in der Redaktion Tamedia arbeiten. Sie war in den letzten fünf Jahren als Redaktorin für SRF Kultur in Basel tätig, daneben als freie Mitarbeiterin für Deutschlandfunk Kultur und nachtkritik.de in Berlin. Zuvor arbeitete sie unter anderem als Redaktorin für RadioFR und als freie Journalistin für die Tageszeitung TAZ und die Regionalausgabe des Tages-Anzeigers in Stäfa.

Zusammen mit 24 anderen Mitarbeitenden hat Chefredaktorin Patricia Laeri ihre Stelle bei CNN Money Switzerland verloren. Der Anfang 2018 gestartete Wirtschaftssender ist Konkurs und eingestellt worden. Laeri hatte ihre Stelle erst Anfang Juli angetreten.

Anja Sciarra und Oliver Sterchi leiten ab September neu das Basler Online-Magazin Prime News. Christian Keller, Gründer und bisheriger Redaktionsleiter, bleibt journalistisch tätig. Er will aber neben Prime News mit der «Storytelling-Agentur» Prime Content ein zweites Standbein aufbauen.

Daniel Weber arbeitet neu bei der Weltwoche. Er leitet den Bereich Literatur und Kunst, der stark ausgebaut werden soll. Weber hatte lange Zeit für den NZZ-Verlag gearbeitet, ab 1984 als freier Film-, Medien- und Literaturkritiker, ab 1986 als Film- und Medienredaktor der NZZ und ab 1999 als Chefredaktor des NZZ Folio. 2019 wurde er dort durch Christina Neuhaus ersetzt.

Steven Krucker, 31, kommentiert neu Strassenradsport bei SRF. Er ist bereits seit 2011 für SRF Sport tätig, unter anderem als Onlineredaktor und E-Sport-Kommentator. Diese Tätigkeiten wird er weiterhin ausüben.

Karin Müller, 55, Chefredaktorin von Telebasel, wird den Sender Ende Oktober verlassen. Danach wird sie die Leitung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums in Meilen ZH übernehmen. Müller kam Ende 2014 zu Telebasel. Zuvor hatte sie unter anderem von 2008 bis 2013 als Geschäftsführerin und Chefredaktorin bei Radio 24 gearbeitet, von 2001 bis 2003 die Redaktion von Radio Pilatus geleitet. Zwischen 1989 und 2001 war sie bei Radio DRS3 tätig.

Anna Wepfer, 33, wird ab November Korrespondentin für die Region Zürich Schaffhausen für TV SRF. Sie folgt auf Simone Herrmann, die als Produzentin zu Schweiz aktuell sowie als Reporterin in die Inlandredaktion wechselt. Wepfers journalistische Laufbahn begann 2008 beim Winterthurer Landboten, ab 2015 arbeitete sie bei SRF, zuerst als Stagiaire, danach als Redaktorin und Produzentin bei Radio SRF 1.

Philipp Gut, 48, Ex-Vize-Chefredaktor der Weltwoche, ist nun Kommunikationsberater und Inhaber der Gut Communications GmbH. Ausserdem schreibt er neu Kolumnen für Bruno Hugs Portal Linth24. Gut hatte ab 2006 im Inlandressort der Weltwoche gearbeitet, 2009 wurde er Inlandchef, 2010 stellvertretender Chefredaktor. Ende 2019 wurde sein Arbeitsverhältnis bei der Weltwoche «in gegenseitigem Einvernehmen» aufgelöst.

Conradin Knabenhans, 30, verlässt die Zürichsee-Zeitung (ZSZ). Der Projektleiter Digital der Zürcher Regionalzeitungen und Reporter der ZSZ verlässt den Journalismus und wird Mediensprecher bei der Schweizerischen Südostbahn. Knabenhans arbeitet seit 2014 für die ZSZ, zuerst als Redaktor, dann als Redaktionsleiter ZSZ Obersee und seit 2018 in seinen aktuellen Funktionen. Vor der ZSZ-Zeit war er für Radio Zürisee, NZZ und Radio 3FACH tätig.

Beni Frenkel, 43, ist neu Redaktor bei den Effingermedien. Der Verlag gibt die Titel General-Anzeiger, Rundschau Süd und Rundschau Nord heraus und betreibt das Onlineportal E-Journal. Frenkel folgt auf Andrina Sarott, die in die Unternehmenskommunikation gewechselt hat. Er hat bisher unter anderem für SRF News, Saldo, K-Tipp, den Zürcher Oberländer und zuletzt bei der Keystone-SDA gearbeitet. Gemeinsam mit René Zeyer und Lorenz Steinmann betreibt Frenkel seit Ende Juli auch noch die neue Plattform ZACKBUM. Die Medien-Show, die eine «kritische Begleitung der Medienarbeit» bieten will.

Oliver Schneider verlässt die Netzwoche und wird PR-Berater bei der Agentur Jenni Kommunikation. Er war seit 2017 auf der Netzwoche-Redaktion tätig, zuletzt als stellvertretender Chefredaktor.

Juli 2020

Christina Neuhaus, 54, wird ab Anfang 2021 das Inlandressort der Neuen Zürcher Zeitung leiten und damit die Nachfolge von Michael Schoenenberger übernehmen. Neuhaus arbeitet seit 2001 im Haus NZZ, zuerst als NZZ-Redaktorin im Ressort Zürich, dann als Inlandredaktorin der NZZ am Sonntag, ab Herbst 2017 als Inlandredaktorin bei der NZZ und ab August 2019 schliesslich als Leiterin des NZZ Folio.

Michael Schoenenberger, 47, verlässt auf Ende Jahr die Neue Zürcher Zeitung und wird Partner bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten. Er leitet seit 2016 das Inland-Ressort der NZZ. Seine journalistische Laufbahn startete er als Inlandredaktor bei der Zürichsee-Zeitung, wo er 2003 Inlandchef und 2005 stellvertretender Chefredaktor wurde. Von 2006 bis 2010 war er als Geschäftsführer und Redaktionsleiter für den überregionalen Mantelteil der Zürcher Landzeitungen tätig, danach wechselte er als Inlandredaktor zur NZZ. 2015 verliess er sie und arbeitete ein Jahr lang als Senior Consultant bei Farner Consulting.

Dörte Welti ist neu Redaktionsleiterin des Schweizer Splits von Brigitte. Sie folgt damit auf Monika Widler, die nach 27 Jahren die Redaktion abgibt. Welti arbeitete unter anderem bei AutoBild, Bild der Frau, Für Sie und freundin, bevor sie 1997 in die Schweiz kam und den Schweizer Split von freundin übernahm. Neben ihrer neuen Tätigkeit für Brigitte Schweiz wird sie weiterhin mit einem Teilzeitpensum als Redaktorin bei der Maurmer Post sowie als Freie arbeiten.

Nadine Ibrahim, 26, ist neue Info-Moderatorin bei Tele Bielingue. Sie folgt auf Corina Gobbo, die Tele Bielingue verlässt. Ibrahim arbeitet seit drei Jahren für den Sender, als Videojournalistin und Online-Redaktorin. Diese Funktionen wird sie auch weiterhin innehaben.

Matthias Ganz, 28, verlässt Blick TV und arbeitet ab Oktober als VJ bei TeleZüri. Er tritt dort die Nachfolge von Jonas Bischoff an, der zu SRF 4 News wechselt. Ganz war im Januar dieses Jahres zu Blick TV gekommen, davor war er ab Juni 2018 bei Tele Top als VJ und Chef vom Dienst tätig gewesen.

Jasmin Wernli, 36, arbeitet seit Anfang Juli als Tagesleiterin bei Blick TV. Zuvor war sie unter anderem bei Radio Sunshine und Radio Central sowie ZüriPlus und TeleTop tätig. Ebenfalls im Juli startete Marco Pietrocola, 28, bei Blick TV, als Videoredaktor. Zuvor hatte er bei Tamedia als VJ und Videoredaktor gearbeitet.

Jonas Bischoff, 32, wechselt auf Anfang September von TeleZüri zu SRF 4 News, wo er als Produzent arbeiten wird. Bischoff war ab 2007 bei Tele Ostschweiz als VJ und bei Radio FM1 als Reporter und Nachrichtensprecher tätig, wechselte 2011 als VJ zu TeleZüri, war dann von 2013 bis 2015 Redaktor und Nachrichtensprecher bei Radio SRF, bevor er als VJ und Produzent zu TeleZüri zurückkehrte.

Juni 2020

Franziska Egli, 36, wird ab Spätherbst neu 10vor10 moderieren. Sie ersetzt Susanne Wille, die neu Leiterin Kultur von SRF ist. Egli arbeitet seit 2008 bei SRF, zuerst als Produktionsassistentin bei Schweiz aktuell, dann als Projektleiterin für die Online- und Social-Media-Begleitung diverser Langzeitreportagen und Produktionsleiterin verschiedener Sendungen. Seit 2013 ist sie als Produzentin der Arena tätig, seit 2018 als deren Redaktionsleiterin. Diese Funktion wird sie beibehalten.

Nicolas Pernet, 40, ist ab Herbst Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens RTR. Er folgt auf Ladina Heimgartner, die zu Ringier gewechselt hat. Pernet arbeitet seit 2010 bei Ringier, unter anderem als Projektleiter Unternehmensentwicklung für «Digital Business» und «Head of Commercial Management» der Blick-Gruppe.

Franz Fischlin, 57, gibt die Moderation des Medienclubs bei Fernsehen SRF ab. Er wolle sein Pensum bei SRF reduzieren, meldet SRF, um sich «noch stärker in der Familie» zu engagieren und sich auf seine Aufgabe als Moderator der Hauptausgabe der Tagesschau und auf Spezialprojekte wie YouNews zu fokussieren. Der Medienclub wird seit Ende 2015 vier bis sechsmal jährlich ausgestrahlt. SRF wird nach eigenem Bekunden den Moderationswechsel zum Anlass nehmen, sich Gedanken zum Sendungskonzept zu machen: «Fest steht aber: SRF will weiterhin eine Sendung zu medienpolitischen und publizistischen Themen im Angebot haben.»

David Gadze, 40, wird, spätestens ab Oktober, neuer Medienverantwortlicher des FC St.Gallen. Er verlässt dafür das St. Galler Tagblatt, wo er seit 2012 arbeitet, zuerst als Redaktor, seit Anfang 2019 als Leiter des Ressorts Stadt St.Gallen. Zuvor war er unter anderem als Redaktor beim Rockstar Magazine und als Freelancer tätig.

Andreas Pauli, 41, wird künftig im Redaktionsteam der Automobil Revue mitarbeiten. Er soll dort Bewegtbild-Beiträge produzieren und moderieren, die multimedialen Kanäle der Automobil Revue weiterentwickeln, aber auch schreiben und fotografieren. Pauli ist Mitinhaber von V12 Media Productions, die unter anderem GO! Das Schweizer Mobilitaätsmagazin produziert und bis Ende 2019 auch die Autosendung Tacho von SRF zwei produzierte. Zwischen 2006 und 2012 war er Redaktor, Realisator und Moderator der MotorShow von Ringier, die ebenfalls auf SRF zwei ausgestrahlt wurde.

Urs Leuthard, 57, ist ab Juli Leiter der Bundeshausredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Er folgt auf Christoph Nufer, der als Kommunikationschef ins Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD wechselt. Leuthard arbeitet seit 2002 für SRF, bis 2008 als Moderator und Redaktionsleiter der Arena, danach als Moderator, Redaktor und Reporter bei der Rundschau, ab 2012 schliesslich als Redaktionsleiter der Tagesschau. Ab Sommer 2016 war er zudem Leiter des Projekts Newsroom19. Ende 2018 gab er die Leitung der Tagesschau ab, Anfang 2020 wurde das Projekt Newsroom 19 abgeschlossen. Leuthard wechselte in die SRF-Bundeshausredaktion, um dort die Interviews zum Tag zu realisieren, plante aber gleichzeitig eine Teilzeit-Selbständigkeit. Diesen Plan hat er nun aufgegeben.

Céline Krapf, 32, ist ab Juli Leiterin des Ressorts Reporter bei 20 Minuten. Das Ressort wird neu geschaffen; der Bereich war vorher Teil des Ressorts Schweiz/News, geleitet von Daniel Waldmeier. Er wird weiterhin Leiter des neu «Politik» genannten Ressorts bleiben. Krapf ist aktuell Teamleiterin der 12-App bei Tamedia, zuvor war sie für Nau und Blick tätig. Benedikt Sartorius wird Krapf als Teamleiter der 12-App ersetzen. Er arbeitet bereits als Produzent für die 12-App, vorher war er in verschiedenen Funktionen für Tamedia tätig: Als MusikredaktorTages-Anzeiger und SonntagsZeitung etwa, als Redaktor beim Züritipp und als Leiter Online beim Bund.

Nina Siegrist, 41, ist ab Anfang Juli Co-Chefredaktorin der Schweizer Illustrierten und leitet die Redaktion gemeinsam mit dem bisherigen Co-Chefredaktor Werner De Schepper. Beide arbeiten mit einem 80-Prozent-Pnesum. Siegrist ersetzt Stefan Regez, der sich künftig weiterhin Leiter Publikumszeitschriften und Geschäftsleitungsmitglied von Ringier Axel Springer Schweiz sein wird. Siegrist hatte unter anderem bei den Schaffhauser Nachrichten, beim Schaffhauser Fernsehen, beim Hamburger Abendblatt, beim Schweizer Fernsehen und bei 3+ gearbeitet, bevor sie 2008 zur Schweizer Illustrieren kam. Ab 2015 war sie Redaktionsleiterin von SI Travel und SI GRUEN, seit Anfang 2019 ist sie Mitglied der Chefredaktion der Schweizer Illustrierten.

Lorenz Honegger arbeitet neu als Wirtschaftsredaktor bei der Neuen Zürcher Zeitung. Honegger war ab 2010 bei der Aargauer Zeitung – heute CH Media – als Bundeshausredaktor tätig.

Lucien Scherrer hat bei der Neuen Zürcher Zeitung per Mai von der Inland- in die Feuilleton-Redaktion gewechselt. Er wird dort unter anderem die Medienseite betreuen. Scherrer arbeitet seit 2014 bei der NZZ, vorher war er zwei Jahre lang bei der Weltwoche tätig.

Rainer Stadler, 61, verlässt Ende September die Neue Zürcher Zeitung. Der Medienredaktor arbeitet seit 1989 bei der NZZ und schrieb für das Inland-Ressort und, vor allem, für die «Medien»-Seiten. Ende Oktober 2018 wurde ihm die Verantwortung für letztere entzogen und an Feuilleton-Chef René Scheu übergeben. Seither ist Stadler «Autor». Was er nach seinem Abgang tun wird, ist noch nicht bekannt.

Deborah Zaugg, 27, moderiert und produziert neu bei Radio Argovia die Morgenshow, gemeinsam mit dem bisherigen Moderator, Christian Bisang. Zaugg hatte vorher ab 2016 bei Radio Canal 3 als Moderatorin gearbeitet.

Dara Masi, 27, wechselt zu Radio Energy Zürich, wo sie ab September als Morgenmoderatorin tätig sein wird. Aktuell ist Masi noch Morgenshow-Moderatorin bei Virgin Radio Switzerland, wo sie seit 2018 arbeitet. Zuvor moderierte sie ab 2013 bei Radio Argovia.

Franziska von Grünigen, 42, macht sich selbständig und hat das Projekt «Mein Nachklang» gestartet. Hier können Menschen ihre Audiobiografie festhalten, um sie dann weiterzugeben. Das Angebot richtet sich unter anderem auch an Schwerstkranke, die ihren Familien einen «Hörschatz» hinterlassen wollen. Von Grünigen arbeitete bisher bei SRF, als Radio-Moderatorin u.a. für Focus, als TV-Produzentin und OFF-Sprecherin und produzierte von 2007 bis 2018 den SRF-Telefontalk nachtwach von Barbara Bürer. Ausserdem schreibt sie Kolumnen, unter anderem verfasste sie zwischen 2008 und 2018 unter dem Pseudonym Katja Walder eine Pendlerkolumne für den Blick am Abend, zwischen 2019 und 2020 schrieb sie eine Pendlerkolumne für die SBB News. Von Grünigen wird auch künftig mit einem 20-Prozent-Pensum die Quiz-Show WochenRundSchau bei Radio SRF 3 moderieren.

Priska Amstutz und Mario Stäuble bilden ab Juli die Co-Chefredaktion des Tages-Anzeigers. Sie treten die Nachfolge von Judith Wittwer an, die Co-Chefredaktorin der Süddeutschen Zeitung wird. Amstutz kam im Februar dieses Jahres zum Tages-Anzeiger, als Leiterin des Ressorts Zürich Stadtleben und des Züritipps, zuvor war sie unter anderem Leiterin der Online-Redaktion der Annabelle, Hotelière und stellvertretende Chefredaktorin von Bolero und Style. Stäuble startete 2011 als Volontär beim Tages-Anzeiger, arbeitete dann von 2013 bis 2019 im Tamedia-Recherchedesk und ist seither Ressortleiter Politik und Wirtschaft Zürich. Die beiden werden ihre Funktionen neben dem Chefredaktions-Job behalten.