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Jobkarussell

Wer ist nun wo? Neue Wechsel in der Medienbranche.

Juni 2021

Mit Kathrin Alder, 35, verlässt eine weitere Frau die Neue Zürcher Zeitung. Alder, die aktuell als Bundesgerichtskorrespondentin arbeitet, wird ab September Redaktorin beim Regionaljournal Ostschweiz. Sie war, nach Praktika beim St. Galler Tagblatt, bei Geo, NZZ und NZZ am Sonntag, bei 10 vor 10 und beim Regionaljournal Ostschweiz, 2014 als Bundeshausredaktorin zur NZZ am Sonntag, seit Ende 2017 ist sie Bundesgerichtskorrespondentin der NZZ.

Larissa Rhyn, 28, verlässt die Neue Zürcher Zeitung und arbeitet ab September in der TV-Bundeshausredaktion von SRF. Sie war ab 2012 während drei Jahren als freie Journalistin für die Südostschweiz tätig, hatte dann unter anderem für die Schweizer Botschaft in Madrid gearbeitet, und absolvierte von 2018 bis 2019 je ein Praktikum bei der Tagesschau von SRF und bei der NZZ. Seither ist sie NZZ-Bundeshausredaktorin.

Johanna Wedl, 37, arbeitet neu für ref.ch, das Nachrichtenportal der reformierten Kirchen der Deutschschweiz. Sie hatte die Neue Zürcher Zeitung, wo sie seit 2012 als Lokalredaktorin tätig war, Ende Februar verlassen. Laut persoenlich.com geschah dies, weil sie nach ihrer Mutterschaftspause nicht mehr im Lokalressort hätte arbeiten können, sondern als Newsredaktorin ins Nachrichtenressort hätte wechseln müssen. Vor ihrer NZZ-Zeit war Wedl als Inland- und Zürich-Redaktorin für die Nachrichtenagentur SDA tätig.

Florian Imbach, 36, wird ab Anfang Juli in der Bundesverwaltung arbeiten, als Informationsbeauftragter für Digitale Transformation. Er hatte Ende April SRF und die Rundschau, wo er ab 2015 als Redaktor arbeitete, verlassen. Davor war er für den SonntagsBlick, die SonntagsZeitung, für 10vor10 sowie für verschiedene Regionalzeitungen tätig.

Marlen Oehler, 45, ist seit Anfang Juni neu als Produzentin beim Podcast NZZ Akzent der Neuen Zürcher Zeitung tätig. Zuvor hatte sie ab 2011 beim Schweizer Radio und Fernsehen gearbeitet, zuerst als Produzentin bei der Talksendung Schawinski, dann als Produzentin und Redaktorin für SRF4 News.

Christoph Aebischer, 51, hat den Bund verlassen und ist neu Chefredaktor von Bildung Schweiz und Leiter Kommunikation von LCH, dem Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Aebischer war in den letzten drei Jahren im Ressort Bern des Bund tätig, zuvor ein halbes Jahr lang als Inland-Redaktor der damals neu geschaffenen Zentralredaktion Tamedia. Von 2007 bis 2017 arbeitete er im Nachrichtenressort der Berner Zeitung, davor von 2003 bis 2007 als Lokal- und später Kantonsredaktor bei der Solothurner Zeitung beziehungsweise beim Langenthaler Tagblatt/Berner Rundschau.

Mai 2021

Stefan Büsser, 36, wird ab September nicht mehr für Radio SRF 3 arbeiten, wo er ab 2016 diverse Sendungen – etwa Büsser am Mittag und Jeder Rappen zählt – moderiert hat. Er will sich vermehrt eigenen Projekten widmen, wird aber für Fernsehen SRF weiterhin tätig sein, zum Beispiel für den Donnschtig-Jass.

Jann Billeter, 49, verlässt SRF und wechselt zu MySports, wo er sich ausschliesslich mit Eishockey beschäftigen wird: als Anchor in den Studiosendungen und als Live-Kommentator. Billeter war ab 1994 bei Radio Eulach als Moderator und Sportredaktor tätig, 1997 wechselte er in die Sportredaktion von SRF, wo er bis heute als Kommentator und Moderator tätig ist.

André Widmer, 48, wird ab Anfang September die Redaktion des Seetaler Boten leiten. Er tritt damit die Nachfolge von Christian Hodel an, der das Amt, aus dem Informationsdienst des Kantons Luzern kommend, erst im August 2020 übernommen hatte und nun Mediensprecher der Stadt Sursee wird. Widmer arbeitete von 2008 bis 2014 Redaktor beim Bremgarter Bezirks-Anzeiger, wurde dann Ressortleiter Kanton beim Zofinger Tagblatt und kehrte dann zum Bezirks-Anzeiger zurück, wo er bis heute tätig ist.

Die Ex-Fussballer Marco Wölfli und Kay Voser werden bei SRF als Experten für die Super League tätig werden. Sie ersetzen Michel Renggli und Peter Jehle.

Nico Nabholz, 39, wechselt die Seiten: Er verlässt Blick TV und wird Mediensprecher National bei Coop. Nabholz war von 2005 bis 2009 als freier Journalist tätig, danach arbeitete er erstmals für Coop, als Fachmann PR und Redaktor der Coopzeitung. Von 2011 bis Ende 2012 war er Reporter bei Tele Top, von 2013 bis 2016 Reporter und Moderator bei Tele Züri und seit Herbst 2019 ist er Moderator bei Blick TV.

Sandro Inguscio wird Chefredaktor Blick.ch und Blick TV. Er folgt damit auf Jonas Projer, der neu Chefredaktor der NZZ am Sonntag ist. Inguscio arbeitet seit 2010 bei Blick, zuerst als News- dann als Sportreporter, dann als Online-Blattmacher und seit vier Jahren als Nachrichtenchef. Zuvor war er von 2006 bis 2010 Sportredaktor beim Wohler Anzeiger.

Katia Murmann Amirhosseini, bisher Chefredaktorin Blick.ch und Leiterin Digital, übernimmt als Mitglied der Geschäftsleitung der Blick-Gruppe die neu geschaffene Position des Chief Product Officers sowie den Product-Lead in der Ringier Global Media Unit. Murmann Amirhosseini kam Ende 2004 als Reporterin zum Blick, wechselte dann 2007 als Reporterin und Leiterin Ausland zur Schweiz am Sonntag, wurde 2012 stellvertretende Ressortleiterin Fokus bei der SonntagsZeitung und kam 2013 in die Blick-Gruppe zurück, wo sie seit 2017 Chefredaktorin Blick.ch und seit 2020 Leiterin Digital ist.

Achim Podak verlässt Ende Juli SRF. Er arbeitet seit 2005 bei Fernsehen SRF, war zuerst Redaktor und dann auch Produzent von Kulturplatz. Von 2009 bis 2011 leitete er das Kino-Magazin Box Office. Nach dem Zusammenschluss von Radio und Fernsehen SRF leitete er den Bereich TV und Video in der Kulturabteilung, seit Anfang dieses Jahres ist er im Stab der Abteilungsleitung Kultur für Sonderprojekte und Kooperationen zuständig.

Alexandra Fitz und Benno Tuchschmid leiten ab Juli gemeinsam das neugegründete Ressort Gesellschaft des Blicks. Dieses Ressort entsteht aus dem erweiterten Team des SonntagsBlick-Magazins, das Tuchschmid mit Fitz als Stellvertreterin bisher leitete. Es soll künftig alle Kanäle der Blick-Gruppe mit Inhalten aus den Bereichen Leben, Wissenschaft, Kultur, Trends, Partnerschaft und Sexualität beliefern werden. Mit dieser Neuerung schafft der Blick die Sex-Beratung ab. Die Blick-Sexologin Caroline Fux wird Ringier deshalb nach fast zehn Jahren verlassen und künftig als selbständige Psychologin und Sexologin arbeiten.

Edith Hollenstein, 40, verlässt persoenlich.com und wechselt Anfang September als Autorin und Redaktorin ins Wirtschaftsressort von Tamedia. Sie arbeitet seit 2011 bei der persönlich Verlags AG, seit 2014 ist sie Redaktionsleiterin von persoenlich.com.

Dumeni Casaulta, 33, wird Chefredaktor von TVO, Radio FM1 und FM1Today in St.Gallen. Casaulta kam 2011 als Redaktor zu Radio FM1. Ab 2016 leitete er das Newsportal FM1Today, ab 2017 zusätzlich Radio FM1 – und jetzt kommt noch TVO dazu. Dort wird er Thomas Bächle, ersetzen, der sein Pensum bei TVO reduziert.

Andy Egli und Peter Knäbel sind bald nicht mehr als Fussball-Experten bei SRF Sport zu sehen: Weil die SRG-Sender ab der Saison 2021/22 aus vertragsrechtlichen Gründen keine Livespiele aus dem europäischen Klubfussball mehr zeigen können, fallen ihre Einsätze weg. Egli war seit 1993 für SRF tätig, zuletzt als Experte in der Europa League, Knäbel war seit 2017 als Experte bei der Champions League im Einsatz.

Salome Müller, 33, verlässt Tamedia Ende Juli. Sie hat gekündigt und will sich Buchprojekten widmen, aber auch weiterhin journalistisch tätig sein. Müller war nach Praktika beim Magazin, der Hotelrevue und der annabelle 2015 als Volontärin zum Tages-Anzeiger gekommen, 2017 wurde sie fest angestellt, arbeitete in verschiedenen Ressorts und ist heute Inlandredaktorin.

Thomas Knellwolf, 47, wird auf Juli in die Tamedia-Bundeshausredaktion wechseln. Er ersetzt Christoph Lenz, der zum Magazin gewechselt hat. Aktuell arbeitet Knellwolf noch beim Tamedia-Recherchedesk, das seit 2012 existiert und das er und Oliver Zihlmann gemeinsam leiten. Seite Funktion in der Co-Leitung wird Catherine Boss übernehmen.

Christian Imhof, 33, wird ab Juni die Redaktion des Prättigauer & Herrschäftler leiten. Er folgt damit auf Marco Schnell, der seit 1995 bei der Bündner Lokalzeitung arbeitete und sich nun selbständig macht. Imhof ist seit 2005 Journalist und war für das Jugendmagazin High5, für das Rheinfluss Magazin, für GRHeute sowie beim Liechtensteinischen Rundfunk tätig und arbeitete als freischaffender Korrespondent für Vaterland, Sarganserländer, Werdenberger & Obertoggenburger und Lie-Zeit.ch.

Janine Hosp, 55, verlässt Ende Mai  Tamedia und wird neu Projektleiterin im Stab des Finanzdepartements der Stadt Zürich. Sie startete ihre journalistische Karriere 1991 beim Limmattaler Tagblatt. Ab 1995 arbeitete sie in verschiedenen Funktionen – u.a. als Polizeireporterin, Lokalredaktorin und Inlandredaktorin – beim Tages-Anzeiger.

André Sauser, 31, moderiert neu – gemeinsam mit Deborah Zaugg – die Morgenshow bei Radio Argovia. Er ist, nach einem Praktikum bei Radio Kanal K, seit 2013 bei Argovia. Sauser ersetzt Christian Bisang, der eine Weiterbildung absolvieren, aber als freier Mitarbeiter weiterhin für Radio Argovia arbeiten wird.

Lukas Häuptli wechselt im Sommer von der Inlandredaktion der NZZ am Sonntag ins Inlandteam der Republik. Er war 2008 zur NZZaS gekommen, nachdem er ab 1999 beim Tages-Anzeiger als Reporter gearbeitet hatte.

Christoph Lenz, 37, ist neu Magazin-Redaktor. Er arbeitet seit 2016 für Tamedia, zuerst ab 2016 als Bundeshausredaktor, dann ab 2018 als Reporter für die «Seite Drei» der Tamedia-Mantelredaktion. Zuvor war er von 2008 bis 2014 Redaktor beim Bund, danach bis 2016 Bundeshausredaktor für den Blick.

Werner Enz, 65, wurde pensioniert und hat die NZZ verlassen, bei der er 34 Jahre lang gearbeitet hat. Enz war 1982 bis 1987 beim Finanznachrichtendienst AWP tätig, 1987 kam er als Wirtschaftsredaktor zur NZZ. Von 1991 bis 2001 war er Korrespondent, zuerst in Stockholm, dann in Tokio. Danach kehrte er in die Wirtschaftsredaktion zurück.

Philipp Gut, 49, ist neu Co-Verleger der Umwelt Zeitung. Er teilt sich das Aktionariat mit Gründer und Verlagsleiter Giuseppe Nica. Gut hat im letzten Jahr die Agentur Gut Communications gegründet, dies, nachdem seine Anstellung bei der Weltwoche 2019 «in gegenseitigem Einvernehmen» mit Roger Köppel geendet hatte. Er war seit 2006 für die Weltwoche tätig gewesen, zuerst als Inlandredaktor, dann ab 2008 als Leiter des Kultur- und Gesellschaftsressorts, ab 2009 als Inlandchef und ab 2010 als stellvertretender Chefredaktor.

April 2021

Christina Scheidegger, 38, wird ab Juni das Echo der Zeit von Radio SRF moderieren. Sie tritt damit die Nachfolge von Nicoletta Cimmino an, die Radio SRF verlässt und sich selbständig macht. Scheidegger arbeitete bei Radio BE1 bevor sie 2008 zu Radio SRF kam, wo sie unter anderem von 2011 bis 2013 die Newssendung Heute Morgen moderierte. 2014 wechselte sie zur Unia-Zeitung work und war dort zuerst Produzentin und dann stellvertretende Chefredaktorin. 2017 kehrte sie zu Radio SRF zurück; sie war zuletzt stellvertretende Redaktionsleiterin und Teamleiterin Moderation bei SRF 4 News sowie Moderatorin von Heute Morgen.

Sven Millischer, 42, verlässt die Handelszeitung und wird ab September Head of Open Source Intelligence bei der Beratungsfirma Family Assets Control AG. Er arbeitet seit 2012 für die Handelszeitung, zuerst als Redaktor, dann als Ressortleiter «Unternehmen & Politik» und seit einem Jahr als stellvertretender Chefredaktor. Vorher war er von 2009 bis 2012 für die damalige Nordwestschweiz der AZ Medien Gruppe tätig, zuletzt als stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft.

David Sieber, 58, Ex-Schweizer-Journalist-Chefredaktor, arbeitet neu mit einem Mandat für die Basler Plattform Bajour und soll dort einen Newstickers mit aufbauen. Er moderiert ausserdem aktuell den Sonntagstalk auf Telebasel. Sieber war von 2019 bis Anfang dieses Jahres beim Schweizer Journalist tätig, vorher war er von 2016 bis 2018 Chefredaktor der bz Basel/Basellandschaftliche Zeitung und von 2009 bis 2015 Südostschweiz-Chefredaktor.

Esther Schneider verlässt SRF: Die Leiterin der Fachredaktion Literatur wird ab September nicht mehr für SRF arbeiten und eigene Projekte verfolgen. Grund für den Entscheid ist die aktuelle Reorganisation. Schneider leitet seit 2011 die damals neu geschaffene trimediale Literaturredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Sie war seit 1991 für Radio SRF tätig, zuerst für das Regionaljournal Aargau/Solothurn, dann moderierte sie die Informationssendung Rendez-vous, später die Talksendung Persönlich, ausserdem war sie Tagesverantwortliche für Radio DRS 1.

Anja Nora Schulthess, 33, und Robyn Muffler, 29, bilden die neue Co-Chefredaktion von 041 – Das Kulturmagazin und null41.ch. Sie treten damit die Nachfolge von Redaktionsleiterin Anna Chudozilov und Redaktor Pascal Zeder an. Schulthess arbeitet seit Jahren als freie Journalistin, unter anderem auch bereits für 041 – Das Kulturmagazin. Muffler war bereits Mitglied der externen Redaktion von 041 und freie Mitarbeiterin.

Micha Wernli, 45, wird Art Director der CH-Media-Tagszeitungen. Er folgt damit auf Sven Gallinelli, der zur Republik wechselt. Wernli arbeitet seit 2005 bei der AZ Medien Gruppe, zuerst im Regionalressort Brugg, dann bei a-z.ch/lokal, dann als Layouter und Infografiker sowie stellvertretender Ressortleiter des Produktionsteams.

Sereina Tanner, 36, und Jennifer Rieger, 38, moderieren neu den Wissenspodcast Durchblick von blick.ch. Tanner ist ausserdem Blick-Podcast-Produzentin, Rieger Tagesleiterin und Moderatorin bei Blick TV..

Lionel Mattmüller wird Nachfolger von Bernhard Schär: Er wird künftig mit einem 80-Prozent-Pensum bei Radio SRF Sport kommentieren. Mattmüller arbeitet seit 2018 als Sportredaktor bei Radio SRF und zudem für das Regionaljournal Basel. Zuvor war er von 2016 bis 2018 Redaktor und Sportreporter bei Radio Basilisk.

Bernhard «Berni» Schär, 65, verlässt Radio SRF – er geht in Pension. Schär war, nachdem er als Lehrer gearbeitet hatte, ab 1988 als freier Sportredaktor bei den Regionaljournalen Bern Freiburg Wallis und Aargau Solothurn tätig, ab 1991 arbeitete er in der Sportredaktion von Radio SRF. Für dieses Radio kommentierte er beispielsweise unzählige Tennismatches und zwanzigmal die Lauberhorn-Abfahrt.

Catherine Thommen, 41, ist neue TV-Korrespondentin für Basel/Baselland von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Sie folgt damit auf Philippe Chappuis, der SRF verlässt und Chefredaktor von Telebasel wird. Thommen startete ihre journalistische Karriere bei Radio X, arbeitete dann unter anderem für Telebasel und Radio Basel 1 und kam 2011 zu SRF. Dort war sie bei Schweiz aktuell und danach bei Tagesschau und 10vor10 tätig. Danach übernahm sie bei Telebasel die Moderation des Sonntags-Talk, war aber immer wieder auch für SRF tätig.

Marco Ratschiller , 47, bis vor Kurzem noch Nebelspalter-Chefredaktor, arbeitet neu für die Werbeagentur Creative Minds. Er hatte das Satiremagazin ab 2005 geleitet; nachdem es 2020 von Markus Somms Klarsicht AG übernommen worden war, blieb er zuerst noch Chefredaktor, wurde dann aber im April 2021 durch Ralph Weibel ersetzt.

Linda Müntener, 26, verlässt das St. Galler Tagblatt und wechselt zum Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen des Kantons St. Gallen, wo sie Social-Media-Chefin wird. Sie arbeitete seit 2016 beim Tagblatt, zuerst als Lokalredaktorin in Rorschach, seit 2019 als stellvertretende Leiterin der Online-Redaktion.

Corinne Plaga, 35, verlässt nach vier Jahren die NZZ, wo sie als Social-Media-Redaktorin arbeitete. Sie kehrt nach Magdeburg zurück; dort wird sie sich bei der IMG-Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH im Tourismusmarketing um die digitalen Kanäle, Marketingkampagnen und Social Media kümmern. Plaga hatte ihr Journalismus-Studium in Magdeburg absolviert, dann ein Volontariat bei der Volksstimme in Sachsen-Anhalt absolviert und danach für die Frankfurter Rundschau gearbeitet. Von 2013 bis Frühling 2017 war sie in der Digitalredaktion der Berliner Zeitung mit Schwerpunkt Social Media tätig, danach wechselte sie zur NZZ.

Pascal Schmitz, 35, moderiert neu die Tagesschau: Er übernimmt die Mutterschaftsvertretung von Wasiliki Goutziomitros. Schmitz arbeitete seit 2013 in verschiedenen Funktionen bei Radio SRF, seit 2020 ist er neu in der Videoredaktion von SRF als Redaktor und Produzent tätig.

Amira Hafner-Al Jabaji, 50, Moderatorin der Sternstunde Religion, beendet die Zusammenarbeit mit Schweizer Fernsehen SRF auf eigenen Wunsch. Die Islamwissenschaftlerin moderierte seit 2015 bei SRF, künftig will sie vermehrt eigene interreligiöse Projekte verwirklichen.

Manuel Stocker, 31, arbeitet nach seinem Wechsel von 20 Minuten zu Ringier ab Mai beim Blick als stellvertretender Leiter des neuen Bereichs «New Audiences», zu dem die Teams Vertical Hubs, Social Media, Community und Podcasts gehören. Geleitet wird der Bereich von Bettina Widmer, 29.

Patrick Künzle, 47, wird ab August die Redaktion des SRF-Regionaljournals Basel/Baselland leiten. Er folgt damit auf Dieter Kohler, der sich selbständig macht. Künzle arbeitet seit 2001 im Journalismus; er startete bei der Basler Zeitung als Sportredaktor und wechselte dann ins Ressort Basel-Stadt. Seit 2011 ist er als Regionalkorrespondent Basel von Radio SRF tätig, seit 2016 als stellvertretender Redaktionsleiter des Regi Basel.

Charlotte Walser, 49, wird ab Juli zum Bundeshausteam von Tamedia stossen. Sie war bereits von 2009 bis 2020 im Bundeshaus tätig, damals als Korrespondentin für Keystone-SDA. Im Frühling 2020 wechselte sie zum UNHCR-Büro für die Schweiz und Liechtenstein in Bern, wo sie als Senior External Relations Associate tätig war. Walser hatte bereits von 2001 bis 2008 bei der SDA gearbeitet, damals als Inlandredaktorin, danach war sie während einem Jahr Redaktorin bei Info Süd/Weltsichten.

Beni Frenkel, 44, wird Mitglied der Nebelspalter-Redaktion. Er hatte unter anderem für SRF News, Saldo, K-Tipp, den Zürcher Oberländer und bei der Keystone-SDA gearbeitet, bevor er im Sommer 2020 Redaktor bei den Effingermedien wurde. Gemeinsam mit René Zeyer und Lorenz Steinmann hatte Frenkel zudem im Juli 2020 die Plattform ZACKBUM. Die Medien-Show lanciert, ist aber seit März dieses Jahres nicht mehr dabei.

Melanie Pfändler wechselt im Sommer von Radio SRF zu Fernsehen SRF: Die Radio-Auslandredaktorin wird Redaktorin und Produzentin beim Club. Pfändler arbeitet seit 2015 bei Radio SRF, zuerst als Praktikantin bei SRF 4 News, danach kurz als Reporterin bei SRF 3, ab 2016 war sie Redaktorin und Produzentin bei SRF 4 News und Heute Morgen. Seit 2018 ist sie als Auslandredaktorin unter anderem für die Berichterstattung über die Iberische Halbinsel zuständig.

März 2021

Mattia Bütikofer, 27, wird ab August Leiter Social Media bei 20 Minuten. Er ist damit Nachfolger von Manuel Stocker, der zu Ringier wechselt. Bütikofer kommt von der PostFinance, wo er seit 2018 Senior Social Media Manager & Team Leader Culture Change ist.

Ursula Gabathuler, 51, und Mario Denzler, 47, sind neu Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Gabathuler wird definitiv Leiterin des Bereichs News Digital, den sie bereits seit Herbst 2020 als Nachfolgerin von Sandra Manca interimistisch leitet. Sie war nach Stationen bei Beobachter und Facts 2007 zu SRF gekommen, arbeitete zuerst beim Kassensturz, dann bei der Rundschau und war dann Leiterin der trimedialen Konsumredaktion von SRF. Denzler wird Leiter des neuen Bereichs Herstellungsmanagement. Er arbeitet seit 1997 bei SRF, zuerst im Bereich Sport, wo er als Redaktor, dann als Produzent und Projektleiter, dann als Leiter Grossprojekte und Programmentwickler und schliesslich als Stabschef und Produzent tätig war. Ab 2013 war er Gesamtprojektleiter Standortentwicklung Leutschenbach, ab 2016 Bereichsleiter «Formate und Grossprojekte» Sport. Seit Juli 2020 ist er Co-Projektleiter und seit Oktober Gesamtprojekteleiter «SRF 2024».

Claudia Blumer wechselt von Tamedia zu 20 Minuten, wo sie ab Juli als Ressortleiterin Politik & Gesellschaft tätig sein wird. Sie folgt damit auf Daniel Waldmeier, der ab April Mitglied der Chefredaktion von 20 Minuten ist. Blumer arbeitet seit 2010 in verschiedenen Funktionen bei Tamedia bzw. beim Tages-Anzeiger, aktuell ist sie Inlandredaktorin. Zuvor war sie von 2004 bis 2008 beim Winterthurer Stadtblatt tätig, dann von 2009 bis 2010 bei der NZZ.

Dominic Benz ist neu Ressortchef Wirtschaft bei 20 Minuten. Er tritt damit die Nachfolge von Sandro Spaeth an, der neu Mitglied der Chefredaktion ist. Benz arbeitet seit September 2017 als Wirtschaftsredaktor bei 20 Minuten, seit November 2019 ist er stellvertretender Ressortleiter. Zuvor arbeitete Benz unter anderem bei der Handelszeitung, Thomson Reuters sowie dem VZ Vermögenszentrum.

Carmen Schirm-Gasser ist neu Redaktorin im Invest-Ressort der Handelszeitung. Sie folgt damit auf Alex Reichmuth, der zum Nebelspalter wechselte. Schirm-Gasser arbeitete von 2002 bis 2008 im Invest-Ressort der Bilanz, danach bis 2011 bei der Weltwoche und von 2012 bis 2017 beim Magazin des Sonntagsblicks. Danach war sie als freie Autorin tätig.

Marguerite Meyer, 35, arbeitet neu in einem 60-Prozent-Pensum als Auslandredaktorin bei der Republik. Meyer hatte bereits in den letzten fünf Monaten für die Republik und deren Covid-19-Uhr-Newsletter gearbeitet. Vorher war sie unter anderem Chefin vom Dienst bei Bajour, Freie Journalistin; von 2017 bis 2019 arbeitete sie als Head of Multimedia bei swissinfo,ch und 2016 als Chefredaktorin von Joiz. Frühere berufliche Stationen waren etwa die Austria Presse Agentur (APA) und die AWP Finanznachrichten AG.

Rahel Hug, 31, und Martin Messmer, 45, werden ab Juni der Chefredaktion der Luzerner Zeitung und deren Regionalredaktionen angehören. Hug wird Co-Chefredaktorin der Zuger Zeitung, gemeinsam mit dem seit 2016 amtierenden Chefredaktor Harry Ziegler. Sie arbeitet seit 2012 bei der Zuger Zeitung, zuerst als Praktikantin, dann als Redaktorin, ab 2015 als Ressortleiterin Zuger Gemeinden und seit 2017 als stellvertretende Chefredaktorin. Messmer wird Co-Leiter Online, gemeinsam mit René Meier, sowie stellvertretender Chefredaktor. Er war 2001 bis 2012 – mit einem Unterbruch von 2008 bis 2010 als Redaktor des Blick am Abend – in verschiedenen Funktionen für die Luzerner Zeitung tätig, zuletzt als Redaktor und Leiter Newsdesk

Samuel Emch, 40, wird neuer Korrespondent für China und Nordostasien von Radio SRF. Er tritt damit die Nachfolge von Martin Aldrovandi an, der eine andere Funktion bei SRF übernehmen wird. Emch arbeitet seit 2012 bei Radio SRF, als Wirtschaftsredaktor und seit Februar 2021 zudem als Podcast-Produzent für Input. Vorher war er unter anderem für Radio Canal 3, als Lehrer, Project Manager und Sales Coordinator für die Espace Media AG sowie als Projektleiter Management & Media Services bei der Energy Schweiz AG tätig.

Anne-Barbara Luft, 44, arbeitet ab Anfang Juni bei der Bilanz. Davor war sie von 2011 bis Januar 2021 Wirtschaftsredaktorin bei der NZZ – im Herbst 2020 wurde ihr aus Spargründen gekündigt. Vor ihrer NZZ-Zeit arbeitete sie bereits von 2003 bis 2006 bei der Bilanz.

Mario Torriani, 45, wird ab Mai wieder bei Radio SRF 3 moderieren und zwar im Vorabendprogramm. Er bleibt aber gleichzeitig Moderator von Schweiz aktuell von Fernsehen SRF, wo er seit 2018 tätig ist. Torriani moderierte ab 1999 bei SRF 3 unter anderem die Hitparade, war dann ab 2007 Moderator und Redaktor bei Einstein von Fernsehen SRF und von 2011 bis 2018 Moderationsleiter und stellvertretender Leiter Publizistik von Radio SRF 3.

Natascha Schwyn, 39, ist ab Juni neue Westschweiz-Korrespondentin von Fernsehen SRF. Sie folgt auf Stephan Weber, der laut SRF das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Schwyn war ab 2004 als VJ bei TeleBielingue tätig, danach bei TeleBärn. Seit 2011 arbeitet sie bei Fernsehen SRF, zuerst bei der Tagesschau, seit 2014 sie Korrespondentin für die Region Aargau/Solothurn.

Fabian Fellmann, 41, wird ab Sommer USA-Korrespondent für Tamedia und die Süddeutsche Zeitung. Er tritt damit die Nachfolge von Alan Cassidy an. Fellmann startete seine journalistische Karriere 2003 bei der Neuen Luzerner Zeitung, wo er nach einem Volontariat bis 2011 verschiedene Funktionen innehatte; zuletzt als Leiter des Ressorts Politik. Danach arbeitete er bis 2014 als Inlandredaktor für die NZZ am Sonntag, war dann bis 2016 EU-Korrespondent für die NZZ am Sonntag und die NZZ Regionalmedien. Für letztere war er danach als Bundeshausredaktor tätig. 2019 wechselte er zu Tamedia, wo er ebenfalls als Bundeshausredaktor arbeitet.

Sharon Saameli verlässt den Zürcher Unterländer, wo sie seit 2016 als Redaktorin tätig ist und wechselt auf Anfang Juli als Redaktorin zur Schaffhauser AZ.

Benno Mattli, 51, ist ab April Ressortleiter Produktionsredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Er folgt damit auf Christoph Fisch, der sich laut NZZ «vermehrt publizistischen Aufgaben und der Tagesleitung widmen wird». Mattli arbeitete seit 1993 im Journalismus, zuerst beim Urner Wochenblatt, dann bei der Neuen Zuger Zeitung und ab 2001 bei der Neuen Luzerner Zeitung. bis 2014 wechselte er zur NZZ, wo er seit 2018 Tagesleiter und Chef des Ressorts Panorama ist.

Laura Frommberg, 34, stellvertretende Leiterin des Ressorts Wirtschaft, verlässt Tamedia. Sie will sich künftig voll dem Luftfahrt-Nachrichtenportal Aerotelegraph.com widmen, das sie 2011 zusammen mit Stefan Eiselin lanciert hat und dessen Chefredaktorin sie ist. Frommberg arbeitet seit 2017 bei Tamedia, zuvor war sie unter anderem bei der Handelszeitung und bei 20 Minuten tätig.

Simone Fatzer, 49, ist ab Herbst neue Deutschland-Korrespondentin von Radio SRF. Sie folgt auf Peter Voegeli, der nach Rom wechselt. Fatzer arbeitet seit 1998 bei Radio SRF, zuerst als Stagiaire, dann als Redaktorin beim Regionaljournal Bern/Freiburg/Wallis. Von 2006 bis 2016 moderierte sie das Echo der Zeit, seither ist sie Auslandredaktorin.

Jonas Wydler, 39, verlässt den Journalismus und wird ab April bei den SBB eine Ausbildung als Lokführer machen. Wydler hatte zwischen 2008 und 2012 als redaktioneller Mitarbeiter und später als Redaktionsleiter für 041 – Das Kulturmagazin gearbeitet, von 2013 bis 2015 als Redaktor Kultur online beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF und von 2016 bis 2020 als Redaktor bei zentralplus. Zuletzt war er Redaktor bei der Polarstern AG und dort für das Kundenmagazin der Luzerner Kantonalbank zuständig. Er schliesse nicht aus, neben dem Lokführerjob weiterhin schreiberisch tätig zu sein, sagte er gegenüber EDITO, «in welcher Form auch immer».

Marcel Niedermann, 42, wird ab Juli für Schweizer Fernsehen SRF als Korrespondent aus dem Tessin berichten. Er ist seit 2012 bei SRF tätig, zuerst bis 2014 als Tagesschau-Redaktor, dann bis Ende 2018 als Ostschweiz-Korrespondent, danach – und bis heute – als Reporter und Koordinator in die Fachredaktion Wirtschaft. Ursprünglich war Stefan Reinhart für die TV-Korrespondentenstelle im Tessin vorgesehen, aus, laut SRF «persönlichen Gründen» bleibt er in Zürich, als Produzent in der Videoredaktion.

Anna Chudozilov, 41, verlässt 041 – Das Kulturmagazin auf Ende Mai und macht sich selbständig. Chudozilov leitet die Redaktion des Kulturmagazins seit Juli 2019. Sie hatte zuvor fünf Jahre lang auf der Redaktion von NZZ Campus gearbeitet, zuletzt als stellvertretende Leiterin. Bevor sie – zuerst als Freie – zu 041 kam, arbeitete als Freie für NLZ, NZZ und NZZ am Sonntag sowie in den Bereichen Corporate Publishing und Öffentlichkeitsarbeit.

Jonas Projer, 39, verlässt Blick-TV, wo er seit Mai 2019 Chefredaktor war, und wird ab Mai Chefredaktor der NZZ am Sonntag. Projer moderiert von 2014 bis zu seinem Wechsel zu Blick-TV die Arena von Fernsehen SRF. Für SRF arbeitete er 2002 bis 2007 erstmals, damals als Untertitler für 10 vor 10, Schweiz aktuell und Tagesschau. Dann war er als Filmjournalist für die Basler Zeitung tätig, ab 2011 für Fernsehen SRF als EU-Korrespondent in Brüssel. Projer folgt auf Luzi Bernet, 57. Dieser arbeitete von 2002 bis 2010 bei der NZZ am Sonntag, war dann bis 2017 bei der NZZ tätig war und wurde 2017 Chefredaktor der NZZaS, die er nun wegen «unterschiedlicher Auffassungen über die weitere Entwicklung» verlässt.

Alex Reichmuth, 53, Martin Breitenstein, 57, Nicole Ruggle, 29, Martin A. Senn, 61, und Tamara Wernli, 48, steigen bei Markus Somms Online-Projekt Nebelspalter ein. Reichmuth wird als Redaktor für die Berichterstattung zu Klima- und Energiepolitik zuständig sein; er ist aktuell Wirtschaftsjournalist bei der Handelszeitung und arbeitete vorher unter anderem für die Basler Zeitung und die Weltwoche. Breitenstein wird einen wöchentlichen Kommentar schreiben; er war bisher unter anderem bei der NZZ Inlandredaktor und Onlinechef, aktuell ist er als Anwalt tätig. Ruggle wird Redaktorin; aktuell ist sie Studentin und schreibt für den Schweizer Monat. Senn wird freier Mitarbeiter; er arbeitete früher unter anderem für Weltwoche, SonntagsZeitung und NZZ am Sonntag, dann beim Schweizerischen Baumeisterverband, aktuell ist er selbständig als Berater und Publizist. Wernli schliesslich wird für den Nebelspalter (kommentierende) Tamara-Show produzieren; sie ist selbständige Kolumnistin, Moderatorin, Videoproduzentin und Videobloggerin, schrieb für die Basler Zeitung, war bei Telebasel Moderatorin und Produzentin und kolumniert seit 2018 bei der Weltwoche.

Andreas Möckli, 40, wird ab April Blattmacher und Redaktor Basel-Stadt bei derbz Basel. Der aktuelle Wirtschaftschef bei CH Media hatte im Dezember angekündigt, er verlasse CH Media (und eventuell auch den Journalismus), weil er und seine Vorgesetzten unterschiedliche Auffassungen über die publizistische Ausrichtung der Wirtschaftsredaktion hätten. Möckli war Volontär und dann Wirtschaftsredaktor bei der Basler Zeitung, danach arbeitete er als Redaktor bei der Finanz und Wirtschaft. 2011 kam er zum Tages-Anzeiger, 2016 wechselte er zur Aargauer Zeitung, die dann Teil der CH Media wurde. 2019 wurde er dort Leiter des Ressorts Wirtschaft.

Mirjam Kohler, 27, arbeitet ab April bei bazonline. Sie ist seit Frühling 2020 Onlineredaktorin bei Telebasel, vorher hatte sie ab 2018 Praktika bei bz Basel, 20 Minuten und Bajour.ch absolviert.

Claudia Gnehm, 48, wechselt die Seiten: Die stellvertretende Leiterin Wirtschaft bei der Blick-Gruppe wird ab Juni als Senior Content Manager bei Swiss Re tätig sein. Gnehm arbeitet seit 2020 als Journalistin, zuerst bei der BernerZeitung, dann bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA, dann bei der Handelszeitung. Danach war sie bis 2013 Wirtschaftsredaktorin bei Blick und SonntagsBlick, wechselte dann zur SonntagsZeitung, 2015 zu Eco von Schweizer Fernsehen SRF und 2017 als Wirtschaftskorrespondentin zur SDA. Seit August 2018 arbeitet sie wieder bei der Blick-Gruppe.

Jürg Steiner, 57, verlässt – nach vielen Jahren – die Berner Zeitung, wo er nicht nur Lokalredaktor, sondern auch Präsident der Personalkommission ist. Steiner kam 1983 zur BZ, zuerst als Freier, dann ab 1992 als Redaktor im Ressort Stadt Bern. Zwischen 1994 und 1998 war er Redaktor der Tessiner Zeitung und freier Korrespondent im Tessin, 2001 kam er zur BZ zurück, zuerst als Zeitpunkt-Redaktor, seit 2017 als Redaktor im Ressort Stadt Bern. Seine Kündigung steht im Zusammenhang mit der geplanten Fusion von Bund und Berner Zeitung.

Nicoletta Cimmino, 47, verlässt SRF Ende Mai und wird künftig als Selbständige arbeiten. Die Moderatorin des Echo der Zeit kam – nach Stationen bei Canal 3, TV3 und Radio 24 – 2004 zu Radio SRF. Dort war sie zuerst Produzentin bei SRF 1, dann Nachrichtenredaktorin, danach arbeitete sie bei Info3, Heute Morgen und in der Inlandredaktion. Seit 2016 arbeitet sie beim Echo der Zeit. Cimmino will ein eigenes Unternehmen gründen und als Autorin arbeiten, Podcasts produzieren und Anlässe und Podiumsdiskussionen moderieren.

Linda Müntener
, 26, verlässt auf Ende April das St. Galler Tagblatt, für das sie seit 2015 arbeitet. Zuerst war sie vier Jahre lang als Lokaljournalistin in Rorschach, seit 2019 ist sie stellvertretende Leiterin Online-Redaktion des Tagblatts. Sie wechselt «in Richtung Kommunikation», wie sie auf Twitter schrieb.

Désirée Pomper, 37, ist ab April stellvertretende Chefredaktorin von 20 Minuten. Die Ressortleiterin Story und Video-Formate, schon bisher Mitglied der Chefredaktion, folgt damit auf Lorenz Hanselmann, der 20 Minuten auf Ende März verlässt. Neu in die Chefredaktion kommen zudem auf Anfang April Sandro Spaeth, Ressortleiter Wirtschaft und Mitglied der Redaktionsleitung, sowie Daniel Waldmeier, Ressortleiter Politik und Mitglied der Redaktionsleitung.

Martin Spieler, 56, moderiert ab dem 9. März die neue Sendung CEO Talk, die wöchentlich auf TeleZüri, Tele M1, TeleBärn, TVO und Tele 1 ausgestrahlt wird und «die Führungspersönlichkeiten unseres Landes, ihre Ideen und ihre Entscheide» im Fokus haben soll. Spieler ist Wirtschaftspublizist und Finanzexperte und war/ist für verschiedene Medien tätig. Bei den Regional-TVs moderiert er bereits heute die Sendungen Börsentrend und Geld.

Reto Flury, 42, wechselt die Seiten: Der NZZ-Redaktor wird ab Mitte Juni als Kommunikationsbeauftragter der Finanzdirektion des Kantons Zürich tätig sein. Flury arbeitete beim Winterthurer Landboten als Regionalredaktor, bevor er 2015 ins Ressort Zürich und Region der NZZ kam.

Pät Schreiber, 30, ist neu Programmleiter und COO bei Auftanken.TV. Er arbeitete bereits mit 16 Jahren als Moderator bei Tele Top, wechselte dann zu Star TV, wo er seit Ende Dezember 2019 auch Programmleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Star TV Medien ist.

Peter Düggeli, 50, wechselt die Seiten: Der bisherige USA-Korrespondent von Schweizer Fernsehen SRF ist ab April Kommunikationschef des Aussendepartements von Ignazio Cassis. Düggeli arbeitete nach einem NZZ-Volontariat von 2006 bis 2009 bei cash.ch und cash, danach auf der Redaktion von comparis.ch. Ab 2010 war er bei Fernsehen SRF, zuerst bei der Tagesschau, dann bei 10vor10, ab 2015 war er TV-Korrespondent in Washington. Sein Nachfolger dort ist Pascal Weber, das war im Rahmen des normalen Korrespondenten-Turnus bereits seit längerem festgelegt.

Peter Scheurer wird Programmleiter von Radio Bern1 – bisher war er dort Geschäftsleiter. Dies geschieht im Rahmen der Integration von Radio Bern1 in den Radio-Bereich der CH Media, der von Florian Wanner geleitet wird.

Yves Schott, 39, moderiert neu die regionale News-Sendung Info auf TeleBielingue. Er folgt damit auf Rahel Lenz. Schott ist seit November 2017 Chefredaktor des Bärnerbär und wird dies auch weiterhin bleiben. Zuvor arbeitete er als Moderator für verschiedenen Radios, ab 2913 war er People-Journalist bei 20 Minuten.

Samantha Zaugg, 26, und Charlotte Theile, 33, sind neu Co-Chefredaktorinnen des Schweizer Journalisten, der neu Schweizer Journalist:in heissen wird. Sie teilen sich eine 50-Prozent-Stelle und folgen auf David Sieber, dessen Vertrag gekündigt wurde. Theile war nach einem Volontariat bei der Süddeutschen Zeitung für diese von 2014 bis 2018 Schweizer Korrespondentin, seither arbeitet sie als Freie und hat eben das Storytelling-Kollektiv Elephant Stories gegründet. Zaugg arbeitete ab 2013 für Tele Top, wechselte 2017 zu nau.ch, ist heute ebenfalls als Freie tätig und ebenfalls bei Elephant Stories dabei.

Armando Flüeler, 33, wechselt auf Anfang April von Radio Argovia zu Blick TV, wo er als Videoredaktor arbeiten wird. Flüeler ist seit 2013 als Moderator tätig, unter anderem bei CHTV, bei Radio Sunshine und seit 2018 bei Radio Argovia.

Bettina Bendiner, 42, verlässt die Schweizer Illustrierte und wechselt auf Anfang Mai in die Kommunikationsabteilung des Migros-Genossenschafts-Bunds. Bendiner ist aktuell noch Redaktionsleiterin schweizer-illustrierte.ch sowie Digitalverantwortliche der SI. Via Stationen bei heute, Blick am Abend, NZZ, News und blick.ch kam sie 2011 zu 20 Minuten, wo sie zuletzt als Ressortleiterin Unterhaltung tätig war. Seit September 2018 arbeitet sie bei der Schweizer Illustrierten.

Februar 2021

Nicole Ulrich, 40, verlässt Ende April 20Minuten, was sie danach tun wird, ist noch nicht bekannt. Sie ist seit April 2020 stellvertretende Leiterin des Video-Newsteams, nachdem sie früher u.a. bei Radio Zürisee, 3+, TeleZüri, SRF sowie im Marketing tätig gewesen war. Ihre Nachfolge übernehmen in eine Co-Funktion Lena Wilczek, 26, und Till Burgherr, 38. Wilczek hatte für Telebasel gearbeitet, moderierte von März bis November bei Blick TV und ist seither Produzentin und VJ bei 20Minuten. Burgherr war nach Stationen beim Schaffhauser Fernsehen und Tele TOP ab 2015 VJ und später Chef vom Dienst bei Tele M1 und hat heute dieselbe Funktion bei 20Minuten.

Flurina Valsecchi, 41, wird ab Sommer Chefredaktorin des Boten der Urschweiz. Sie folgt auf Jürg Auf der Maur, 60, der weiterhin für den Boten schreiben wird. Valsecchi ist aktuell stellvertretende Chefredaktorin und Leiterin Online der Luzerner Zeitung. Dort startete sie 2002 auch ihre journalistische Karriere als Volontärin, war danach von 2004 bis 2006 Bundeshausredaktorin der Südostschweiz, von 2007 bis 2009 Reporterin bei der Schweiz am Sonntag. Danach kehrte sie zur Luzerner Zeitung zurück, wo sie u.a. als Reporterin, Leiterin Dossier und Leiterin Regionale Ressorts arbeitete. Als neue Chefredaktorin des Boten der Urschweiz ist sie auch Mitglied der Geschäftsleitung der Bote der Urschweiz AG

Sarah Kohler, 38, ist neue Chefredaktorin von Salz&Pfeffer. Sie ist seit 2012 für den Fachverlag Edition Salz&Pfeffer tätig, seit 2016 als stellvertretende Chefredaktorin von Salz&Pfeffer. Kohler folgt auf Tobias Hüberli, 40, der neu Verlagsleiter der Edition Salz&Pfeffer ist.

Jean-Martin Büttner, 61, der im Dezember von Tamedia entlassen wurde, ist nun freier Journalist. Er schreibt neu für die Weltwoche, ausserdem für die Zeit, die Republik und weiterhin für den Tages-Anzeiger.

Dominik Widmer, 35, ist Leiter der CH Media Academy. Die neue zweijährige journalistische Ausbildung von CH Media ist eben gestartet. Widmer moderiert bei Radio 24 die Morgenshow.

Livia Mosimann ist neu Redaktorin bei Ron Orp in St. Gallen. Sie folgt damit auf Tatiana Schnalzger. Mosimann war bisher beim Amt für Wirtschaft Kanton Appenzell Innerrhoden als Projektmitarbeiterin tätig, vorher bei Save the Children.

Neues vom Nebelspalter, der seit Ende 2020 neu der Klarsicht AG um Markus Somm gehört: Ralph Weibel, 53, wird ab April die Redaktion der Printausgabe leiten. Er ersetzt Marco Ratschiller, 47, der künftig als Freier für die Publikation arbeiten wird. Weibel arbeitet seit 2018 als Produzent beim Nebelspalter. Bei der digitalen Nebelspalter-Ausgabe, die Chefredaktor Markus Somm bald neu lancieren will, gibt es zudem einen Neuzugang: Reto Brennwald soll dort ab März eine eigene Talkshow haben. Brennwald war nach Stationen bei Radio DRS, Radio 24 und TeleZüri 1997 zu Fernsehen SRF gekommen, wo er bis 2015 arbeitete und u.a. Rundschau und Arena moderierte. Seither ist er selbständig und drehte u.a. unlängst den «massnahmenskeptischen» Corona-Film Unerhört!.

Erwin Schmid, 49, hat Schweizer Fernsehen SRF verlassen; er wandert nach Brasilien aus. Schmid arbeitete seit 2001 für SRF, unter anderem als Korrespondent für Osteuropa, als Korrespondent für Iberien und Mahgreb, als Korrespondent für die französischsprachige Schweiz und zuletzt als Bundeshauskorrespondent. Künftig wird er ein Hotel auf einer Insel im brasilianischen Cairu (Bahia) betreiben.

Karin Kofler, 51, wird ab April Geschäftsführerin der Zuger Wirtschaftskammer und verlässt deshalb die SonntagsZeitung, wo sie seit 2015 als Autorin Wirtschaft und Kolumnistin tätig ist. Kofler stieg 1994 als Redaktorin der Hotel Revue in den Journalismus ein, danach arbeitete sie bei Cash, beim Tages-Anzeiger und war von 2004 bis 2006 Ressortleiterin Wirtschaft bei Facts. Danach arbeitete sie als freie Journalistin unter anderem für die Bilanz.

Benedict Neff, 37, wird ab Anfang 2022 das Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung leiten. Er folgt damit auf René Scheu, der zum Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern wechselt. Neff ist derzeit als Referent des Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, tätig. Er stieg 2012 beim Branchenportal persoenlich.com in den Journalismus ein, wechselte dann zur Basler Zeitung, zuerst als Politik-Redaktor, später als Deutschlandkorrespondent. Von 2017 bis 2020 arbeitete er bei der NZZ, zuerst als Redaktor, dann als Deutschlandkorrespondent.

Markus Spörndli ist neu Mediensprecher und stellvertretender Leiter Kommunikation im Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Zuvor war er ab 2012 als freier Afrika-Korrespondent in Nairobi unter anderem für die Wochenzeitung WOZ, Swissinfo und die NZZ tätig.

Theresa Magdalena Hein, Antje Stahl und Sven Gallinelli werden neu bei der Republik arbeiten. Hein, 30, wird ab März zur Feuilletonredaktion gehören; sie kommt von der Süddeutschen Zeitung, wo sie zuletzt im Ressort Kultur und Medien arbeitete. Stahl, 39, arbeitet ebenfalls im Feuilleton. Sie hatte zuvor einen Lehrauftrag in Architekturkritik am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur an der ETH Zürich, früher war sie auch als Journalistin tätig: von 2010 bis 2016 als Redaktorin des Monopol Magazin für Kunst und Leben in Berlin, von 2017 bis 2019 als Leiterin des Dossiers Architektur & Design bei der NZZ. Gallinelli, 43, schliesslich wird ab Mai als Art Director tätig sein. Er kommt von der CH-Media-Zentralredaktion, wo er seit 2019 dieselbe Funktion innehatte, zuvor arbeitete er unter anderem von 2008 bis 2017 bei der Neuen Luzerner Zeitung, ab 2017 bei den NZZ Regionalmedien.

Aiko Kempen, Charlotte Theile, Claudio Bucher, Felix Schmitt, Franziska Engelhardt, Kati Rickenbach, Konrad Weber, Melina Borčak, Meral Kureyshi, Monika Rufener und Samantha Zaugg haben sich zu einer Storytelling-Agentur namens Elephant Stories zusammengeschlossen. Die meisten von ihnen arbeiten schon länger im Journalismus, nun wollen sie wollen gemeinsam Geschichten finden, entwickeln und in verschiedenen Formen anbieten – als Podcast, Dokfilm, Text, Bildreportage oder Social-Media-Projekt.

Vanessa Landert, Tristan Scherer und Eliane Stocker werden künftig bei Radio Argovia moderieren. Landert, 24, wird ab Mai die Firobigshow und die Mittagsshow moderieren. Sie hat 2017 ein Praktikum bei Argovia absolviert, danach bei Radio Inside gearbeitet und moderiert aktuell seit Ende 2019 bei Radio Top. Scherer, 19, wird ab April die Weekendshow und die Mittagsshow moderieren. Er arbeitet seit 2017 für CH Media, zuerst als KV-Lernender, dann als Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation. Daneben war er für Radio Kanal K tätig. Stocker, 34, wird die Firabigshow und die Mittagsshow moderieren. Sie war von 2008 bis 2018 unter anderem als Moderatorin und Moderationsleiterin bei Radio Basilisk tätig, seither arbeitet sie selbständig.

Lorenzo Bonati verlässt SRF und wird ab März Regionalsekretär bei der Gewerkschaft Syndicom. Er folgt auf Marco Geissbühler, der als Co-Geschäftsführer zum Rotpunktverlag wechselte. Bonati startete seine journalistische Karriere 2007 bei Radio RaBe, danach war er bis 2014 bei SRF 4 News tätig, zuletzt als Redaktor und Produzent. Von 2015 bis 2017 war er Wirtschaftsredaktor und Chef vom Dienst bei der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, danach arbeitete er als Wirtschaftsredaktor bei SRF, wo er unter anderem die Sendung Trend moderierte.

Nina Fargahi, 36, EDITO-Chefredaktorin, ist neu Bundeshausredaktorin bei CH Media. Gleichzeitig wird sie noch die aktuelle EDITO-Nummer betreuen, danach aber EDITO aufgeben. Fargahi ist seit 2017 Chefredaktorin. Davor hatte sie zuerst als Freie und Praktikantin unter anderem für die Aargauer Zeitung, für SRF und die WOZ gearbeitet, ab 2011 war sie bei der NZZ, als Bloggerin, dann als Volontärin und schliesslich ab 2013 als Nachrichtenredaktorin und Tagesleiterin im Newsroom.

Eric Facon, 63, wird Anfang August frühpensioniert. Er arbeitet seit 30 Jahren in verschiedenen Funktionen bei Radio SRF: «Mehr als 10’000 Stunden Live-Radio, zig Gespräche mit interessanten Menschen (Namen verrat ich ein ander Mal) und unzählige gestaltete Beiträge», twitterte er. Facon startete seine Radiokarriere 1986 als Moderator und Redaktor bei Radio Zürisee, 1991 kam er als Moderator zu DRS 3, später war er bei DRS 2 tätig. Seit 2014 arbeitet er als Redaktor und Moderator bei SRF2Kultur und als Moderator bei SRF4News. Auch nach seiner Pensionierung wird Facon den Podcast Kulturstammtisch weiterführen; das Talk-Format ist die Fortsetzung einer bis 2019 ausgestrahlten Radio-SRF-Sendung.

Lorenz Hanselmann verlässt 20 Minuten Ende März. Er arbeitet seit 2006 für 20 Minuten und war zuerst als Praktikant und dann in dieser Reihenfolge als Inland-Redaktor, Reporterchef, Newsdeskleiter und Blattmacher tätig. Seit 2018 ist er Mitglied der Chefredaktion, seit 2019 stellvertretender Chefredaktor. Was er danach tun wird, ist noch nicht bekannt.

Claudia Schlup, 45, wird ab August die Diplomausbildung Journalismus am MAZ – Die Schweizer Journalistenschule leiten. Sie folgt auf Dominique Strebel, der im Mai als neuer Chefredaktor zum Beobachter wechselt. Schlup arbeitet seit 2009 für Schweizer Radio und Fernsehen SRF, zuerst als Tagesverantwortliche, seit 2017 als Online-Produzentin und aktuell auch als stellvertretende Leiterin SRF Online Programme. Vor ihrer SRF-Zeit war sie von 1999 bis 2003 Redaktorin bei der Berner Zeitung, von 2004 bis 2008 Leiterin Ressort Unterhaltung bei 20Minuten und von 2008 bis 2009 Leiterin Ressort Unterhaltung bei Ringier.

Katharina Fontana, 57, kehrt am 1. Mai ins NZZ-Inland-Ressort zurück und verlässt dafür die Weltwoche, wo sie aktuell Redaktorin und Kolumnistin ist. Fontana hat bereits von 1999 bis 2017 bei der NZZ gearbeitet, bevor sie zur Weltwoche wechselte.

Samuel Burgener, 33, verlässt die NZZ und wird ab April als Blattmacher und Mitglied der Chefredaktion beim Walliser Boten arbeiten. Er war ab 2008 als Volontär und ab 2012 als Redaktor beim Walliser Boten tätig. Danach absolvierte er Praktika unter anderem bei der Süddeutschen Zeitung und der Neuen Zürcher Zeitung, wo er danach von 2013 bis 2020 als Sportredaktor und verantwortlicher Blattmacher/Produzent arbeitete.

Florian Imbach, 36, verlässt SRF und die Rundschau, wo er als Redaktor arbeitet, Ende April. Was er danach tun wird, steht noch nicht fest. Imbach kam im Sommer 2015 zur Rundschau, davor war er für den SonntagsBlick, die SonntagsZeitung, für 10vor10 sowie für verschiedene Regionalzeitungen tätig.

Tina Nägeli, 35, verlässt Radio SRF 3 im April. Sie war von 2010 bis 2014 Moderatorin bei SRF Virus, danach moderierte sie bei SRF 3 unter anderem die Hitparade, Sounds, Jeder Rappen zählt sowie das Morgenprogramm.

Patrick Rohr, 52, talkt neu auf MySports und spricht in Mensch, Rohr mit «Schweizer Sportgrössen aus Vergangenheit und Gegenwart». Rohr hatte von 1992 bis 2007 für Schweizer Radio und Fernsehen SRF gearbeitet, unter anderem als Redaktor und Moderator von Schweiz aktuell, der Arena und dem Magazin Quer. Seither arbeitet er selbständig als Moderator, Kommunikationsberater und Fotograf.

Alan Cassidy, 37, USA-Korrespondent für Tamedia und die Süddeutsche Zeitung, kehrt im Sommer in die Schweiz und in die Tamedia-Redaktion in Zürich zurück. Welche Stelle er dort haben wird, ist noch unklar. Cassidy arbeitet seit 2015 für Tamedia, vorher war er bei der Schweiz am Sonntag und bei der Basler Zeitung tätig.

Nicola Imfeld, 25, arbeitet ab März als Wirtschaftsredaktor beim Blick und kehrt dafür aus den USA zurück, wo er ab Frühling 2018 als Blick-Korrespondent arbeitete. Zuvor war er zwei Jahre lang bei den AZ Medien als Volontär tätig. Imfelds Nachfolgerin in den USA wird Celina Euchner, die seit 2018 für den Blick arbeitet und auch ein Praktikum bei Imfeld in den USA absolvierte.

Andy Wolf, 52, kehrt nach sieben Jahren zu Radio Pilatus zurück und moderiert dort ab April den Samstagmorgen. Wolf war ab 1993 als Moderator bei Radio Argovia und Radio Pilatus tätig, ab 2001 moderierte er bei Radio Pilatus das Morgenmagazin Andyamo. Ab 2014 arbeitete er selbständig als Moderator und Medientrainer.

Cheyenne Mackay, 41, ist neu stellvertretende Geschäftsführerin der Podcast-Schmiede. Die Audiospezialistin hatte unter anderem bei den Radios Canal 3, RaBe und Kanal Kgearbeitet, bevor sie 2016 als Ausbildnerin zu Radio SRF kam, wo sie 2019 den Eltern-Podcast Pipifax lancierte. Zudem arbeiten neu Andrea Blatter – von Radio Top kommend – und Hannes Diggelmann – von Radio 1 kommend – bei der Agentur, die im Auftrag von Kunden Podcasts produziert.

Julian Graf, 28, verlässt SRF und gibt damit auch die Moderation des SRF-YouTube-Formats Zwei am Morge ab. Graf hatte Zwei am Morge seit dem Start 2018 moderiert, gemeinsam mit Ramin Yousofzai.

Matthias Thomi, 36, wird neuer TV-Korrespondent von SRF für die Region Bern. Er folgt auf Mirjam Spreiter, die neu Bundeshausredaktorin ist. Thomi arbeitete bei Tele Bärn, bevor er 2015 als Redaktor und später auch als Produzent zur SRF-Sendung Schweiz aktuell wechselte. Gleichzeitig hatte er bereits zweimal als Stellvertreter die Berner Korrespondentenstelle übernommen.

Dieter Kohler, 60, verlässt Radio SRF nach elf Jahren als Redaktionsleiter des Regionaljournals Basel Baselland. Er will sich im Sommer in den Bereichen Journalismus und Kommunikation selbständig machen.

Philippe Chappuis, 46, wird spätestens Anfang Mai Chefredaktor von Telebasel. Er folgt damit auf Karin Müller, die seit Herbst 2020 als Leiterin des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums in Meilen ZH tätig ist. Chappuis hatte von 2000 bis 2004 für das Basler Radio Edelweiss gearbeitet, danach bis 2006 als Journalist und Produzent bei Telebasel und dann bis 2008 in denselben Funktionen für Cash-TV von Ringier.
Danach wechselte er zu Radio SRF 4 News und ist aktuell, seit Anfang 2017, Nordwestschweiz-Korrespondent von Fernsehen SRF.

Januar 2021

Florence Vuichard, 48, leitet ab Anfang Mai das Wirtschaftsressort der CH-Media-Zentralredaktion und verlässt deshalb die Bilanz. Sie folgt auf Andreas Möckli, der die Redaktion verlässt, weil sich seine Auffassungen über die publizistische Ausrichtung der Wirtschaftsredaktion von denen seiner Vorgesetzten unterscheiden. Vuichard arbeitete ab 1998 beim Bund, später bei Cash und ab 2007 als Bundeshausredaktorin für Sonntag/Schweiz am Sonntag. Ab 2014 war sie dann Redaktorin bei der Bilanz.

Robert Mayer, 63, verlässt Tamedia und wechselt zum Headhunting-Unternehmen Guido Schilling AG. Er wird dort für die Publikationen verantwortlich sein, unter anderem für den «Schillingreport», der jährlich den Frauenanteil in der Führung der grössten Schweizer Firmen aufzeigt. Mayer war seit 1994 als Wirtschaftsredaktor für Tamedia-Publikationen tätig, von 2000 bis 2006 als Deutschland-Korrespondent.

Reto Müller, 40, ist ab Februar Produzent für Sport-Live-Sendungen und Sportkommentator bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Müller arbeitete anfänglich für die Onlineportale sportradio.ch und sporttv.ch, ab 2008 war er in verschiedenen Funktionen vor und hinter der Kamera für den Pay-TV-Sender Teleclub tätig. Danach wechselte er zu MySports, wo er mit Schwerpunkt Eishockey arbeitete und auch Hockeysendungen moderierte.

Stephan Gassner, 49, und Stephan Weber, 29, leiten Argovia Today, das neue Newsportal von CH Media für die Region Aargau, das im Sommer starten soll. Gassner wird Chefredaktor der elektronischen Medien Aargau. Er arbeitet seit 1999 für Tele M1 und ist seit 2007 Chefredaktor des Senders, was er auch weiterhin bleiben wird. Weber, der Leiter Radio/Online wird, arbeitete ab 2011 bei Radio Pilatus, von 2017 bis 2018 als Redaktor und Produzent bei Radio Argovia und Radio 24. Ab 2015 war er zudem in Teilzeit für Schweizer Radio und Fernsehen SRF als Inlandredaktor und Reporter tätig. Zuletzt war er Korrespondent für Fernsehen SRF in der Westschweiz.

Damian Betschart, 36, verlässt Blick TV und wird ab August Hauptmoderator der Nachrichtensendung von Tele 1. Ausserdem wird er die grossen Tele-1-Live-Übertragungen moderieren, Formate für PilatusToday produzieren und bei Radio Pilatus moderieren. Betschart startete 2009 als Moderator bei Radio 1, wechselte dann zu Radio Pilatus und später zu Tele 1. Ab 2016 war er Moderator und Musikredaktor bei Radio Pilatus, dann wechselte er Anfang 2020 zu Blick TV, wo er aktuell die News und das Talkformat Blindspot moderiert.

Stefan Reinhart wird ab April als neuer Korrespondent von Fernsehen SRF im Tessin tätig sein. Er folgt auf Reto Kohler, der in die Inlandredaktion nach Zürich zurückkehrt. Reinhart arbeitet seit 2004 bei SRF, zuerst als Puls-Redaktor, ab 2005 als Reporter und Co-Produzent für die Tagesschau. 2009 wurde er Korrespondent in Berlin und kam 2014 als Tagesschau-Produzent in die Schweiz zurück. Seit 2018 ist er stellvertretender Redaktionsleiter der Videoredaktion von SRF News.

Janique Weder, 30, leitet ab März das Ressort Nachrichten der Neuen Zürcher Zeitung. Sie tritt damit die Nachfolge von Tobias Ochsenbein an, der die Nachrichtenredaktion seit 2019 leitete. Weder ist seit Anfang 2018 Chefin vom Dienst in der NZZ-Nachrichtenredaktion, seit 2020 ist sie stellvertretende Ressortleiterin. Zuvor war sie beim St. Galler Tagblatt tätig, ab 2013 als Volontärin, ab 2015 als Redaktorin.

René Scheu, 46, Feuilleton-Chef, verlässt die der Neue Zürcher Zeitung Ende Juni und wird Geschäftsführer des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik an der Universität Luzern. Dieses existiert heute noch nicht; Scheu wird es, wie er im Interview mit dem Kleinreport sagte, gemeinsam mit Christoph Schaltegger, Professor für Politische Ökonomie an der Universität Luzern, aufbauen. Scheu schrieb anfänglich für die NZZ und den Tages-Anzeiger, ab 2002 war er fünf Jahre lang Hintergrund-Redaktor beim St. Galler Tagblatt. 2007 wurde er Co-Herausgeber des Schweizer Monats, 2012 alleiniger Herausgeber und Chefredaktor. Seit 2016 leitet er das NZZ-Feuilleton.

Barbara Lanz ist seit Anfang Jahr neu Leiterin Newsdesk bei 20 Minuten. Sie folgt auf Nadine Wozny, die neu Chefredaktorin von Blue News ist. Lanz arbeitet seit 2017 als Blattmacherin bei 20 Minuten. Ihre journalistische Karriere startete sie 2001 als Moderatorin bei Radio Munot, 2007 wechselte sie zur Pendlerzeitung News, 2009 zur Schweizer Illustrierten.

Tobias Wedermann ist seit Anfang Jahr Leiter der Sportredaktion von 20 Minuten, die auf diesen Zeitpunkt hin neu gegründet wurde, weil sich 20 Minuten vom bisher gemeinsam mit Tamedia betriebenen Ressort Sport gelöst hat. Wedermann arbeitet seit 2013 bei 20 Minuten, zuerst als Praktikant, dann als Redaktor in den Ressorts Newsdesk, Community und Zürich. 2018 wurde er Ressortleiter Zürich, seit 2019 er zudem als Blattmacher für Online und Print tätig. Im neuen Sportteam arbeiten auch Lucas Werder und ab März Sven Forster. Werder arbeitete als Video-Journalist im Sport-Ressort von Blick und als Live-Reporter bei Blick TV. Forster arbeitet aktuell am Newsdesk von 20 Minuten. Ausserdem haben Nils Hänggi, Adrian Hunziker und Erik Hasselberg aus dem ehemals gemeinsam mit Tamedia geführten Sportressort zu 20 Minuten gewechselt.

Daniele Muscionico, 58, arbeitet ab Februar in einem Teilzeitpensum für CH Media und betreut die nationale und internationale Kunst. Muscionico war vorher viele Jahre lang für die NZZ tätig, zuletzt als Theaterkritikerin mit einem Fixum. Feuilleton-Chef René Scheu hatte aber entschieden, dass es ab 2021 im Feuilleton keine Mitarbeitende mit Fixum mehr geben soll.

Fabian Kreienbühl, 28, wird ab März die Redaktion von Tele 1 leiten. Die Stelle wurde neu geschaffen. Kreienbühl startete seine journalistische Karriere 2016 bei Radio Pilatus, seit 2017 arbeitet er als Tagesverantwortlicher in der konvergenten Redaktion von Tele 1, Radio Pilatus und PilatusToday und moderiert die Sendungen Nachrichten und Fokus bei Tele 1.

Marion Loher, 43, arbeitet temporär bei persoenlich.com: Sie vertritt bis August dieses Jahres die Redaktorin Michèle Widmer, die in Mutterschaftsurlaub geht. Loher ist seit 2017 als freischaffende Journalistin, Texterin und Moderatorin tätig, davor arbeitete sie als Redaktorin beim St. Galler Tagblatt. Sie ist bereits mehrmals temporär bei persoenlich.com eingesprungen.

Daniela Strigl, 56, und Usama Al Shahmani, 49, gehören neu zum Team des Literaturclubs von Fernsehen SRF. Strigl ist Literaturkritikerin und lehrt an der Universität Wien Neuere deutsche Literatur, Al Shahmani ist Schriftsteller, Dolmetscher und Kulturvermittler; er kam 2002 in die Schweiz, nachdem er wegen eines regimekritischen Theaterstücks aus dem Irak fliehen musste. Weiterhin Teil des Literaturclub-Teams sind Laura de Weck, Martin Ebel, Elke Heidenreich, Milo Rau, Raoul Schrott, Thomas Strässle und Philipp Tingler.

Peter Düggeli, USA-Korrespondent von SRF, kehrt im Januar aus Washington in die Schweiz zurück. Eigentlich war die Rückkehr erst auf Sommer dieses Jahres geplant, doch ein Krankheitsfall in der Familie machte einen früheren Termin nötig. Düggeli berichtet seit 2015 für SRF aus den USA. Sein Nachfolger, Pascal Weber, wird ab Sommer aus den USA berichten.

David Sieber, 58, ist nicht mehr Chefredaktor des Schweizer Journalisten, sein 50-Prozent-Pensum wurde ihm aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Laut Verleger Johann Oberauer liegt der Grund dafür beim coronabedingten Rückgang der Inserateneinnahmen; die Schweizer Ausgabe des Journalist soll aber auch künftig eine eigene Redaktionsleitung haben. Sieber war seit April 2019 Chefredaktor – als Nachfolger von Kurt W. Zimmermann. Er stieg 1989 in den Journalismus ein, war Ausland-, Wirtschafts- und Bundeshausredaktor bei der Südostschweiz, dann Inland-Chef der Berner Zeitung, Bundeshausredaktor des Sonntags, von 2009 bis 2015 Südostschweiz-Chefredaktor und von 2016 bis 2018 Chefredaktor der bz Basel/Basellandschaftliche Zeitung.

Flurin Clalüna, 48, arbeitet seit Anfang Jahr neu beim NZZ Folio. Clalüna schrieb 18 Jahre lang, seit 2002, für die Sportredaktion der NZZ. Zuvor hatte er ebendort Praktika in der Inland- und der Sportredaktion absolviert und anderthalb Jahre lang auf der Online-Redaktion gearbeitet.

Sascha Britsko, 25, arbeitet neu als Reporterin im Ressort Zürich des Tages-Anzeigers. Sie war 2015 mit einem Praktikum bei den Schaffhauser Nachrichten in den Journalismus eingestiegen, hatte danach Praktika unter anderem bei Vice und beim Beobachter absolviert und als Freie gearbeitet. Ab Januar 2020 war sie als Volontärin bei der NZZ tätig.

Lilia Glanzmann verlässt im Februar Hochparterre, wo sie Redaktorin Design und Kultur ist. Sie wird Leiterin der Studienrichtung Textildesign der Hochschule Luzern. Ihre Funktion als Co-Geschäftsleiterin von Hochparterre hat sie bereits auf Ende 2020 aufgegeben. Neu wird, neben den beiden Bisherigen Agnes Schmid und Werber Huber, Andres Herzog der Geschäftsleitung angehören. Er kam 2012 als Redaktor für Architektur zu Hochparterre und wurde 2019 Heftleiter. Diese Funktion wird er weiterhin ausüben.

Thomas Ley ist seit Anfang Jahr neu Blattmacher bei 20Minuten. Vorher war er – mit Unterbrechungen – viele Jahre lang beim Blick, zuletzt als Auslandredaktor. Ley startete 1998 er als Reporter beim Blick und war dann Redaktor und Produzent beim SonntagsBlick. Von 2004 bis 2007 war er Redaktor beim Magazin Gesundheit Sprechstunde bei Ringier TV und kehrte dann zum Blick zurück. 2012 war er für ein Jahr Politreporter und stellvertretender Leiter Reporter bei Newsnet/tagesanzeiger.ch, 2013 kam er dann als Blattmacher zum Blick zurück.

Romina Loliva arbeitet neu bei Bajour. Dafür hat sie die Schaffhauser AZ verlassen, wo sie seit 2015 Redaktorin war.

Dezember 2020

Sofie Erhardt leitet ab Anfang 2021 die neue interne Video- und Fotoagentur von 20 Minuten, 20 minutes und lematin.ch sowie 20 minuti. Diese soll acht VJs und FotografInnen in Zürich, Bern und Lausanne sowie die Tagesleitung und die Bildredaktion umfassen. Erhardt war von 2015 bis 2019 Art Director von 20 Minuten Friday. Ihr Stellvertreter wird Thomas Hagnauer, bisher Teamleiter der Bildredaktion von 20 Minuten und neu Tages- und Teamleiter Deutschschweiz. Stephanie Faignot und Caroline Juillard übernehmen dieselbe Funktion in der Romandie. Dem Team gehören acht VJs an: Marvin Ancian, Taddeo Cerletti, Simon Glauser, Vanessa Lam, Celia Nogler, Michael Scherrer, Matthias Spicher und Marco Zangger.

David Signer, 56, wechselt von Afrika in die USA, wo er weiterhin als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung tätig sein wird. Signer arbeitete zuvor von 2002 bis 2008 als Redaktor bei der Weltwoche, dann bis 2013 bei der NZZ am Sonntag. Danach betreute er im Ressort International der NZZ das Dossier Afrika, bevor er 2016 Afrika-Korrespondent mit Sitz in Dakar wurde.

Nora Zukker, 34, ist ab Anfang 2021 Leiterin Literatur bei der Redaktion Tamedia. Sie tritt damit die Nachfolge von Martin Ebel an, der pensioniert wurde, aber noch mit einem 20-Prozent-Pensum für das Kulturteam von Tamedia tätig sein wird. Zukker arbeitete von 2015 bis 2016 für Radio SRF3 und betreute die Literaturrubrik Lesezunder. Danach arbeitete sie als Freie für die SRF-Radios und den Deutschlandfunk sowie für NZZ, NZZ Folio, Migros-Magazin und Surprise.

Andreas Möckli, 40, verlässt im März 2021 CH Media. Der Wirtschaftschef hat gekündigt, weil er und seine Vorgesetzten unterschiedliche Auffassungen über die publizistische Ausrichtung der Wirtschaftsredaktion haben, wie Möckli gegenüber persoenlich.com sagte. Er werde eher ausserhalb der Branche eine neue Stelle suchen. Möckli war Volontär und dann Wirtschaftsredaktor bei der Basler Zeitung, danach arbeitete er als Redaktor bei der Finanz und Wirtschaft. 2011 kam er zum Tages-Anzeiger, als Wirtschaftsredaktor und später stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft. 2016 wechselte er zur Aargauer Zeitung, die dann Teil der CH Media wurde. 2019 wurde er dort Leiter des Ressorts Wirtschaft.

Dominik Feusi, 48, geht zu Markus Somms Online-Nebelspalter und wird dort Leiter Bundeshaus. Der Tamedia-Wirtschaftsredaktor hat per Ende Februar gekündigt. Feusi ist seit 2018 Redaktor bei Tamedia – er kam im Zug der Übernahme der Basler Zeitung durch die Tamedia dorthin. Bei der BaZ war er unter Somm ab 2012 Bundeshausredaktor. Zuvor arbeitete er nicht im Journalismus, sondern u.a. als Partner bei Dr. Schenker Kommunikation AG, als Partner bei der Dynamics Group AG und als Politik- und Kommunikationsberater der Schweizer Paraplegiker-Stiftung,

Jean-Martin Büttner, 61, muss Tamedia verlassen; ihm wurde – aus «persönlichen Gründen», wie er gegenüber persoelich.com angab – gekündigt. Büttner arbeitet seit 37 Jahren für den Tages-Anzeiger, zuerst als freier Mitarbeiter, dann als Volontär. Ab 1990 war er Inland-, später Kulturredaktor, berichtete dann von 1995 bis 1998 als Westschweizer Korrespondent aus Genf, danach war er bis 2004 Bundeshauskorrespondent. Seither ist er Reporter und Teil des Ressorts «Meinungen & Debatte». Büttner wird als freier Autor weiter für Tamedia schreiben.

Aline Rutishauser, 23, wird ab Frühling 2021 bei Radio FM1 als Moderatorin und Social-Media-Redaktorin tätig sein. Sie arbeitet aktuell – seit Frühling 2018 – als Moderatorin bei Radio Top.

Simon Dudle, 38, wird auf Anfang Jahr Leiter der Regionalredaktionen von Toggenburger Tagblatt und Wiler Zeitung. Er tritt damit die Nachfolge von Ruben Schönenberger an, der weiterhin für das St. Galler Tagblatt tätig sein wird. Dudle war bereits zwischen 2010 und 2018 Redaktor bei der Wiler Zeitung tätig, danach wurde er Chefredaktor des Onlineportals hallowil.ch.

Tanya König, 33, ehemalige Moderatorin von CNN Money Switzerland, ist neu Redaktorin und Moderatorin der Informationsplattform Finance.swiss. Diese wurde vom Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD), dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Akteuren des Finanzplatzes Schweiz wie etwa Swiss Bankers Association, SIX, Asset Management Association Switzerland, Swiss Re und Zurich Insurance lanciert.

David Biner, 34, wechselt die Seiten – und vom Walliser Boten zur Fernfachhochschule Schweiz (FFHS). Dort wird er ab März 2021 als Mediensprecher tätig sein. Biner arbeitet seit 2014 beim Walliser Boten, seit 2016 ist er stellvertretender Chefredaktor.

Peter Hossli, 51, verlässt SRF und wird ab März nächsten Jahres bei der NZZ am Sonntag als Reporter im Ressort Hintergrund arbeiten. Hossli ist seit Mitte 2018 bei SRF mit einem Teilzeitpensum als Produzent, Redaktor und Moderator des Club tätig, hat daneben aber bereits als Reporter für die NZZ am Sonntag geschrieben. Hossli arbeitete ab 1995 für das Nachrichtenmagazin Facts, von 1998 bis 2000 als USA-Korrespondent. Danach war er – ebenfalls als USA-Korrespondent – für Cash und für verschiedene Medien tätig. Von 2009 bis 2017 arbeitete er in der Schweiz für Ringier, zuletzt als Chefautor und Leiter des Autorenpools der Blick-Gruppe.

Markus Somm, 55, wird Chefredaktor und Mitbesitzer des Nebelspalters: Die von Somm und über 60 Investoren neu gegründete Klarsicht AG übernimmt den Nebelspalter, der, gegründet 1875, als ältestes Satiremagazin der Welt gilt. Verwaltungsratspräsident der Klarsicht AG ist Konrad Hummler, Verwaltungsratsdelegierter ist Somm. Der gedruckte Nebelspalter soll «vorerst» unverändert erscheinen, mit dem bisherigen Verleger Thomas Engeli und dem bisherigen Redaktionsleiter Marco Ratschiller. Somm will den Nebelspalter digital neu lancieren und dafür, laut einem Interview mit persoenlich.com, eine neue Redaktion aufbauen, die «Formate zwischen Satire, Comedy, Humor und Cartoon, kombiniert mit seriösen Recherchen und Kommentaren» bietet. Nebelspalter.ch soll eine «politisch ernstzunehmende, einflussreiche Plattform» werden. Somm ist seit Mitte der 90er Jahr als Journalist tätig, zuerst beim Aargauer Volksblatt, dann beim Tages-Anzeiger, ab 2003 bei der Weltwoche. Ab 2010 war er Chefredaktor der Basler Zeitung und von 2014 bis zur Übernahme durch Tamedia 2018 auch deren Verleger. Seither kolumniert er bei der SonntagsZeitung.

Marcel Odermatt, 51, Kommunikationschef der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, wechselt auf Januar zur Weltwoche. Die Stelle bei Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat er erst seit Juni 2019 inne, davor war er ab 2006 als Bundeshausredaktor für den SonntagsBlick tätig, nachdem er als Wirtschaftsjournalist bei Tages-Anzeiger, Cash und Berner Zeitung gearbeitet hatte.

Christian Brändli, 58, tritt als Chefredaktor des Zürcher Oberländers zurück. Laut dem Verlag, Zürcher Oberland Medien AG, sind «unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige digitale Ausrichtung und deren Organisation» der Grund dafür. Interimistisch werden die beiden stellvertretenden Chefredaktoren Malte Aeberli und Florian Bolli als Co-Leitung den Zürcher Oberländer leiten. Brändli arbeitet seit 32 Jahren für die Zürcher Oberland Medien, war Redaktor, Redaktionsleiter des Ustermer Büros, ab 2008 stellvertretender Chefredaktor und ab 2015 Chefredaktor. Künftig soll er als «Autor» weiterhin für den Zürcher Oberländer schreiben.

Alexandra Stühff, 50, wechselt von SRF zur NZZ: Die jetzige Managing Editor des SRF-Wirtschaftsmagazins Eco wird ab März 2021 stellvertretende Leiterin des Ressorts Wirtschaft von NZZ und NZZ am Sonntag. Stühff arbeitet seit 2008 für Eco, als Reporterin, dann Produzentin und seit 2019 als Managing Editor. Zuvor war sie Journalistin und später Ressortleiterin bei Ringiers Cash. Das Ressort, das sie stellvertretend leiten wird, entsteht auf Anfang Jahr, wenn die Wirtschaftsressorts von NZZ und NZZ am Sonntag zusammengelegt werden. Im Rahmen dieser Zusammenlegung wird Markus Städeli, 46, Leiter des Wirtschaftsteams der NZZ am Sonntag. Er arbeitet seit 2007 im Wirtschaftsressort der NZZ am Sonntag, davor arbeitet er bei Cash, Handelszeitung und Basler Zeitung.

November 2020

Patrizia Laeri, 43, macht mit ihrer Sendung #DACHelles weiter. Die Ex-Chefredaktorin von CNN Money Switzerland hat die Sendung, die im August hätte starten sollen, aus der Konkursmasse ihres ehemaligen Arbeitgebers herausgelöst. #DACHelles, das laut Laeri «temporeiches Infotainment mit Gehalt, Kurz-Talk und Wirtschaft in Graphics und Clips» bringen soll, von Laeri, Maggie Childs und Tijen Onaran moderiert und durch Sponsoring finanziert wird, wird ab 9. Dezember auf YouTube ausgestrahlt.

Nicole Ulrich, Thomas Sennhauser, Frrok Boqaj, Till Burgherr, Salvatore Iuliano, Marc Gerber, Lena Wilczek und Michelle Brunner gehören neu zum Team von 20 Minuten Now!, das seit November Videos produziert. Till Burgherr, Michelle Brunner und Nicole Ulrich kommen von Tele M1, Frrok Boqaj kommt vom Tages-Anzeiger, Salvatore Iuliano aus dem PR-Bereich, Marc Gerber von TeleBärn, Thomas Sennhauser von FM1 Today und Lena Wilczek von Blick TV. Geleitet wird das Team von Silvana Guanziroli, Leiterin Video News bei 20 Minuten.

Angela Schader geht frühzeitig in Rente und verlässt die Kulturredaktion der NZZ auf Ende Jahr. Ihre Stelle wird nicht neu besetzt. Schader hat 31 Jahre lang für das Feuilleton der NZZ gearbeitet. Mehr über Schader und ihre Erfahrungen findet sich bei EDITO.

Doris Kleck, 38, wird ab Januar stellvertretende Chefredaktorin der Zentralredaktion von CH Medien. Kleck arbeitete als Inland- und Wirtschaftsredaktorin bei den Schaffhauser Nachrichten, wechselte 2012 in die Bundeshausredaktion der Aargauer Zeitung. Nach einem Abstecher zum Tages-Anzeiger kehrte sie 2016 zur Aargauer Zeitung zurück. Sie leitet seit 2016 gemeinsam mit Anna Wanner das Ressort Inland von CH Media.

Sabine Altorfer, die langjährige Kulturredaktorin der Aargauer Zeitung bzw. von CH Media ist neu pensioniert. Altdorfer hatte ab 1984 als Freie unter anderem für Badener Tagblatt, Neue Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt, aber auch für Radio DRS über Kultur berichtet. 1996 übernahm sie die Leitung der städtischen Galerie im Amtshimmel Baden, kehrte aber 2003 als Ressortleiterin Kultur der Aargauer Zeitung in den Journalismus zurück.

Ramona Schelbert, 32, Schirin Razavi, 33, Sereina Tanner, 36, und Rahel Lenz, 32, moderieren neu Blick-TV. Schelbert und Tanner arbeiten bereits seit dem Start von Blick TV dort, Schelbert als Reporterin, Tanner als Produzentin und Tagesleiterin. Lenz kommt von TeleBielingue, wo sie auch weiter arbeiten wird. Razavi wird ab Januar moderieren, arbeitet daneben aber weiter als Nachhaltigkeitsbeauftragte in einem Versicherungsunternehmen.

Claudine Fleury, 37, wird ab März stellvertretende Chefredaktorin bei TeleBärn. Seit März dieses Jahres moderiert sie beim Sender am Samstag die Newssendung und war bereits vorher als Videojournalistin und Moderatorin tätig. Zuvor arbeitete sie bei Radio 32 als Moderatorin; sie ist dort nach wie vor Redaktorin.

Johanna Wedl, 36, verlässt Ende Februar die Neue Zürcher Zeitung; sie hat gekündigt. Laut persoenlich.com geschah dies, weil sie nach ihrer Mutterschaftspause nicht mehr im Lokalressort hätte arbeiten können, sondern als Newsredaktorin ins Nachrichtenressort hätte wechseln müssen. Wedl arbeitet seit 2012 für die NZZ, vorher war sie als Inland- und Zürich-Redaktorin für die Nachrichtenagentur SDA tätig.

Tina Umbricht, 22, wird ab Mitte Januar neu die Morgenshow von Radio Virgin Switzerland moderieren – gemeinsam mit Younes Saggara. Umbricht ist Sängerin und war unter anderem bei «Deutschland sucht den Superstar» und «The Voice of Switzerland» mit dabei.

Peter Voegeli, 57, wird ab Herbst nächsten Jahres Korrespondent von Radio SRF in Italien. Er tritt damit die Nachfolge von Franco Battel an, der im Mai 2021 als Produzent von Echo der Zeit und Auslandredaktor ins Radiostudio Bern zurückkehrt. Voegeli war ab 1995 Deutschlandkorrespondent für das St. Galler Tagblatt und den Bund und kam 2005 zu Radio SRF, zuerst als Korrespondent in Washington, danach vier Jahr lang als Moderator beim Echo der Zeit. Seit 2015 ist er Deutschlandkorrespondent von Radio SRF.

Marsel Szopinski wechselt die Seiten und vom Blick zu Microsoft Schweiz, wo er ab nächstem Jahr als Communications Manager tätig sein wird. Er arbeitet seit Anfang 2018 im Ressort News des Blicks.

Tobias Ochsenbein, 34, verlässt die Neue Zürcher Zeitung Ende Februar 2021. Er arbeitet seit 2014 bei der NZZ, seit 2019 ist er Leiter der Nachrichtenredaktion. Zuvor war er als freier Reporter beim Bieler Tagblatt und danach als Redaktor bei der Berner Zeitung tätig.

Aline Wanner, 32, wird ab Anfang 2021 publizistische Leiterin des NZZ Folio. Sie tritt damit die Nachfolge von Christina Neuhaus an, die als Inlandchefin zur NZZ gewechselt hat. Wanner ist seit Anfang 2019 Redaktorin beim NZZ Folio, schreibt aber auch für die NZZ und die NZZ am Sonntag. Davor war sie ab 2015 Redaktorin im Schweiz-Büro der deutschen Wochenzeitung Die Zeit und von 2011 bis 2014 Redaktorin der Schweiz am Sonntag in Basel. Während ihrer MAZ-Ausbildung arbeitete sie für den Baslerstab.

Vojin Saša Vukadinović, 41, und Daniel Jung, 39, werden Teil des Redaktionsteams des Schweizer Monats. Vukadinović tritt seine Stelle noch im November an, Jung wird ab Februar 2021 Redaktor. Vukadinović ist Historiker und schrieb bisher neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit unter anderem für Cicero, Emma, Jungle World, NZZ, Welt und Welt am Sonntag. Jung arbeitet seit 2010 bei den Schaffhauser Nachrichten, zuerst als Volontär, heute ist er Ressortleiter Stadt Schaffhausen.

Nadine Wozny, 32, wird ab März 2021 Redaktionsleiterin des Swisscom-Portals blue News. Sie tritt die Nachfolge von Henning Steier an, der als Head of Newsroom zur Zürcher Kantonalbank wechselte. Wozny arbeitet aktuell bei 20 Minuten, wo sie seit 2018 das Newsdesk leitet.

Luca Della Rosa, 26, wechselt auf Februar 2021 von Radio Top zu Radio 24, wo er als Moderator tätig sein wird. Della Rosa arbeitet seit 2013 bei Radio Top, wo er die Morgen- und Feierabendshow moderiert.

Peter Rothenbühler, 72, kolumniert neu bei der Weltwoche statt bei der Schweizer Illustrierten. Der ehemalige Chefredaktor von Blick für die Frau, SonntagsBlick und Schweizer Illustrierte, Programmdirektor von Tele24, Redaktionsleiter von Gesundheit Sprechstunde, Chefredaktor von Le Matin sowie Direktionsmitglied von Edipresse, stellvertretende publizistische Direktor von Tamedia Publications romandes und Partner der Agentur für Zeitungs- und Zeitschriftendesign Rampazzo & Associés in Paris, hatte die SI-Kolumne seit 2013 bestritten. «Ich schreibe fortan für eine Publikation, wo das offene Wort etwas gilt, wo es keine Zensur, keine vorauseilende Unterwerfung unter die Hüter der Korrektheit, keine Genderpolizei und keine Diversity-Manager gibt», sagt Rothenbühler im Interview mit persoenlich.com dazu.

Michael Surber, 37, hat die Seiten gewechselt: Er hat die Neue Zürcher Zeitung verlassen und ist neu Senior Consultant bei Kommunikationsplan. Surber hatte seit 2018 als Inlandredaktor bei der NZZ gearbeitet, vorher war er ab 2016 Inland- und Bundeshausredaktor bei der Basler Zeitung.

Oktober 2020

Thomas Häusermann, 39, verlässt die Werbewoche auf Ende Jahr; bis dahin ist er noch Chefredaktor von Werbewoche.ch. 2012 kam er als Online-Redaktor zur Werbewoche, 2016 wurde er Leiter Online und 2018 leitete er als Chefredaktor ad interim die gesamte Redaktion. Was er künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Gabriel Crucitti, 28, hat auf Ende Jahr bei Radio SRF 1 gekündigt; er moderierte dort seit 2018 das Kinderprogramm Zambo. Er ist seit 2008 Radiojournalist und war bei Radio Südostschweiz, Radio SRF 1 und SRF 3 tätig. Crucitti, der daneben auch als Primarlehrer arbeitet, will auch künftig im Journalismus bleiben.

Lena Wilczek, 25, wechselt auf November von Blick TV zu 20 Minuten, wo sie als Produzentin und VJ arbeiten wird. Sie war seit dem Start von Blick TV im Februar als News Anchor tätig. Vorher arbeitete sie seit 2011 bei Telebasel, unter anderem als Produzentin und Moderatorin einer Jugendsendung sowie als Redaktorin und Moderatorin für die Nachrichtensendung.

Marguerite Meyer, 35, wird ab November für drei Monate bei der Republik arbeiten. Aktuell ist sie noch Chefin vom Dienst bei Bajour.ch, wo sie mit einem befristeten Mandat tätig war. Meyer arbeitete unter anderem für die APA (Austria Presse Agentur) in Wien, für die AWP Finanznachrichten und für SRF News, bevor sie 2016 Chefredaktorin von Joiz Schweiz wurde. Nach dem Ende des Senders war sie zuerst als Head of Multimedia bei swissinfo.ch und danach freie Journalistin und Moderatorin tätig.

Ruedi Baumann, 68, wird den Tages-Anzeiger auf Ende Jahr verlassen und definitiv in Pension gehen. Der langjährige Redaktor Zürich und Region hatte nach der offiziellen Pensionierung noch in einer Teilzeitanstellung weitergearbeitet.

Anja Burri, 38, ist neue Inlandchefin der NZZ am Sonntag. Sie tritt damit die Nachfolge von Francesco Benini an, der zu CH Media wechselte. Burri arbeitet seit 2016 bei der NZZaS, als Hintergrund-Redaktorin sowie als Blattmacherin. Ihre journalistische Karriere startete sie 2009 bei der SDA, wo sie zuerst als Stagiaire und dann als Inlandredaktorin arbeitete. Zwischen 2012 und 2016 war sie als Bundeshaus-Redaktorin für das Inlandressort von Tages-Anzeiger/Der Bund tätig.

Milosz Matuschek, 40, verlässt Ende Jahr den Schweizer Monat, wo er seit Herbst 2019 stellvertretender Chefredaktor ist. Als Grund für den Abgang nannte er gegenüber persoenlich.com den Umbruch im Journalismus – «Die Leute wollen einen anderen Journalismus» -, dabei gehe Veränderung aber nur von aussen. Ausserdem wolle er sich «um das Thema des verengten Meinungskorridors, den ich erweitern will» kümmern. Matuschek schrieb und schreibt für verschiedene Publikationen, etwa Cicero, Brandeins, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung. Sein Engagement als Kolumnist der Neuen Zürcher Zeitung hingegen wurde kürzlich beendet, nachdem er eine seiner NZZ-Kolumnen auch auf Ken Jebsens Portal KenFM publizierte.

Marc Leutenegger, 42, ist ab November Mitglied der Chefredaktion von SWI swissinfo.ch und leitet die Redaktion Schweiz. In dieser Funktion ersetzt er Balz Rigendinger, der sich laut SWI «neu auf die Umsetzung des strategischen Angebots von SWI swissinfo.ch konzentriert». Leutenegger arbeitet seit 2006 in verschiedenen Funktionen beim Landboten, seit 2014 als Leiter des Stadt-Ressorts und Mitglied der Redaktionsleitung. Bei SWI wird ausserdem Virginie Mangin, 44, neue Leiterin der englischsprachigen Redaktion. Sie war zuletzt in China tätig und arbeitete für englisch- und französischsprachige Medien, wie BBC, Le Figaro, France 24. Sie folgt auf Veronica De Vore, die im August in die Chefredaktion gewählt wurde.

Dominique Strebel, 54, wird ab Mai 2021 neuer Chefredaktor des Beobachters. Er tritt die Nachfolge von Andres Büchi an, der nach 13 Jahren in dieser Funktion in Pension geht. Strebel ist seit 2012l Leiter der Diplomausbildung der Schweizer Journalistenschule MAZ, schreibt seit 2018 als Gerichtsberichterstatter für das Online-Magazin Republik und bloggt zu den Themen Justiz und Recherche. Strebel war zuvor von 1994 bis 1997 Bundesgerichtskorrespondent für SRF, danach bis 2004 Redaktor der Zeitschrift Plädoyer und von 2005 bis 2012 Redaktor beim Beobachter.

Sandra Manca, 55, verlässt SRF. SRF-Direktorin Nathalie Wappler hat entschieden, Mancas Stelle als Leiterin von SRF News neu zu besetzen und auszuschreiben. Dies geschieht im Rahmen der Veränderungen und Sparmassnahmen bei SRF, die Wappler kürzlich bekanntgab. Manca arbeitete seit Sommer 2008 für SRF, zuerst als Leiterin der Multimedia-Redaktion von Radio DRS, ab 2010 als stellvertretende Chefredaktorin von Radio DRS und ab 2013 als Leiterin des Bereichs SRF News an. Interimistisch übernimmt Ursula Gabathuler, aktuell Leiterin der Redaktion Kassensturz/Espresso, die Leitung von SRF News. Vor ihrer Zeit bei SRF hatte Manca unter anderem zwischen 2001 und 2008 tagesanzeiger.ch geleitet.

Markus Stein ist Leiter des neuen Ressorts «Video-&-TV» bei der NZZ. Die beiden Teams von NZZ Video und NZZ Format wurden fusioniert. Seine Stellvertretung übernehmen Andrea Wagner-Hauner, bisher Leiterin NZZ Format ad interim, und Jörg Walch, Videoredaktor. Stein arbeitete von 2009 bis 2018 als Grafikredaktor beim ZDF, im Juli 2018 kam er als Videoredaktor zur NZZ und leitet seit September 2018 das NZZ-Video-Team.
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Joana Mauch, 29, und Mathias Schenk, 33, moderieren neu bei Radio SRF3. Sie ersetzen Anic Lautenschlager während deren Mutterschaftspause. Mauch war bisher unter anderem von 2016 bis Anfang 2020 Moderatorin bei SRF Virus, ausserdem moderiert sie die SRF Kinder-News und ist Moderationsleiterin bei toxic.fm. Schenk ist Lehrer und Sänger der Bieler Band «Death by Chocolate».

Michel Jeanneret, 47, wird Chefredaktor des neuen Online-Portals des Blick in der Westschweiz. Das französischsprachige Blick-Portal soll nächstes Jahr mit einer rund 20köpfigen Redaktion starten. Jeanneret ist gegenwärtig noch Chefredaktor der Wochenzeitschrift L’illustré.

Helmut Stalder wird ab Anfang 2021 neuer Verlagsleiter des Sachbuchverlages NZZ Libro. Er ist seit 2016 Inlandredaktor der NZZ. Zuvor war er Wirtschaftsredaktor bei der Associated Press, Inlandredaktor beim Tages-Anzeiger und Redaktor und stellvertretender Chefredaktor beim Beobachter.

Benjamin Rothschild verlässt Ende Oktober die Zürcher Oberland Medien; er hat gekündigt. Der stellvertretende Chefredaktor arbeitet seit Herbst 2013 bei den ZO-Medien, bis 2018 als Leiter der Ressorts Glattal und Uster, seither in seiner heutigen Funktion. Was er künftig tun wird, ist noch nicht bekannt.

Rainer Stadler, 61, hat, wie im Juni angekündigt, die NZZ verlassen. Er wird neu mit einem 40-Prozent-Pensum für die Online-Plattform Infosperber.ch schreiben. Stadler hatte nach knapp 32 Jahren als Inland- und Medienredaktor bei der NZZ gekündigt. Er schrieb vor allem für die «Medien»-Seiten. Ende Oktober 2018 wurde ihm die Verantwortung für letztere entzogen und an Feuilleton-Chef René Scheu übergeben.

Marco Metzler, 43, ist neu Head Media Relations bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Er war zuvor Leiter Digital der NZZ am Sonntag. Metzler kam 2008 als Volontär zur NZZ, wechselte 2011 zu NZZ Online und 2013 ins Wirtschaftsteam der NZZaS, ab 2016 war er Mitglied des Digitalteams.

Anne-Barbara Luft, 44, wird die NZZ verlassen, wo sie seit 2012 als Finanz-Redaktorin arbeitet. Laut persoenlich.com wurde ihre Stelle im Rahmen des NZZ-Sparprogramms gestrichen, ausserdem sei einem NZZ-Inland-Redaktor und einer Inland-Redaktorin der NZZ am Sonntag gekündigt worden.