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Medien und Journalismus

Kommunikation und Marketing


 

Wechsel in der Medienbranche

 

Oktober 2017

Anita Zielina, 37, verlässt die NZZ-Gruppe auf Ende Jahr. Die Leiterin des Bereichs Digitale Produkte war seit Mai 2015. Laut eigenen Angaben wird sie nach dem NZZ-Job ihr MBA beenden und auf Reisen gehen.

Bernard Maissen, 56, seit 2005 Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Depeschenagentur SDA verlässt das Unternehmen. Dies im Zug der Veränderung im Haus: SDA und Keystone werden zur Keystone-SDA zusammengeschlossen und die bisherige Keystone-Aktionärin Austria Presseagentur APA wird an diesem neuen Gefüge mit 30 Prozent beteiligt sein. Mit dem Ausscheiden Maissens aus der Geschäftsleitung wird künftig darin niemand mehr mit journalistischem Hintergrund tätig sein.

Die «Republik» hat eine Reihe von neuen Personen bekanntgegeben, die zur Redaktion stossen: Mark Dittli, 43, wird, in einem Halbzeit-Pensum, Wirtschafts-Autor; er arbeitete seit 2000 bei der «Finanz und Wirtschaft», ab 2012 als Chefredaktor. Die neue Reporterin Solmaz Khorsand, 32, kommt von der «Wiener Zeitung», zuvor hatte sie u.a. für die Österreich-Ausgabe der «Zeit» und den «Standard» gearbeitet. Olivia Kühni, 38, wird Chefin Analyse und Wissenschaft; sie war u.a. für Newsnetz, «Zeit»,  «Handelszeitung» und zuletzt als stellvertretende Chefredaktorin des «Schweizer Monat» tätig. Mona Fahmy, 50, arbeitete für «Blick», «Facts», «Tages-Anzeiger», «SonntagsZeitung» und andere mehr, stieg 2013 aus dem Journalismus aus und arbeitete als Risikoanalystin. Sie wird in einem Teilzeitpensum als Autorin tätig sein. Urs Bruderer, 47, schliesslich wird Bundeshaus-Autort, Er arbeitete bei der WOZ, bei «Facts» und danach für Radio SRF, beim «Echo der Zeit», dann als EU- und später als Osteuropa-Korrespondent.

Antonio Fumagalli, 33, wird neuer Westschweiz-Korrespondent der NZZ. Er folgt auf Andrea Kucera, die ins Bundeshausteam der «NZZ am Sonntag» wechselt; Kucera war seit 2010 bei der NZZ tätig. Fumagalli hatte u.a. bei «20 Minuten» gearbeitet, seit 2013 war er als Bundeshausredaktor der «Aargauer Zeitung»/«Nordwestschweiz» tätig.

Carole Koch, 41, wird auf Anfang November vom Gesellschafts-Ressort der NZZ ins Ressort Hintergrund der «NZZ am Sonntag» wechseln. Koch hatte bereits früher für die «NZZ am Sonntag» gearbeitet, davor u.a. für «Berner Zeitung» und «Annabelle».

Pascal Tischhauser wird ab Anfang 2018 als stellvertretender Politikchef beim «Blick» tätig sein. Er kommt von der «SonntagsZeitung», wo als Bundeshausredaktor arbeitet. Zuvor war er für «Saldo» und «News» tätig.

Die Online-Plattform Nau ist gestartet – mit einer ziemlich grossen Redaktion. Weil es so viele neue RedaktorInnen sind, verweisen wir auf die Übersicht über das Team hier.

Tom Wyss, 40, übernimmt die Leitung des Online-Showteams beim «Blick». Er hatte bereits von 2012 bis 2015 beim «Blick» gearbeitet, damals als People-Redaktor. Danach war er als People-Editor und -Co-Leiter bei Bluewin.ch tätig.

Christine Brand, 44, verlässt auf Ende Jahr die «NZZ am Sonntag», wo sie seit 2008 im Ressort Hintergrund gearbeitet hat. Brand, die früher u.a. bei der «Rundschau» und dem «Bund» tätig war, hat bereits vier Kriminalromane publiziert und macht sich jetzt als Autorin selbständig.

Jan Schwalbe und Andreas Hohn sind neu bei CNN Money Switzerland tätig. Schwalbe als Produzent und Hohn als Videojournalist. Schwalbe hatte vorher für «Finanz und Wirtschaft» gearbeitet, Hohn u.a. bei der Agentur AWP Finanznachrichten, «Stocks» sowie finanzen.ch und handelszeitung.ch.

Barbara Lüthi, 44, moderiert ab Anfang 2018 neu den «Club» auf SRF. Sie wird damit Nachfolgerin von Karin Frei und Thomy Scherrer. Lüthi arbeitet seit 2001 für SRF; sie war «Rundschau»-Moderatorin, danach wechselte sie ins Ausland und war von 2006 bis 2014 China-Korrespondentin. Seither berichtet sie als freie Korrespondentin aus Südostasien.

Sacha Batthyany, 44, wird ab Januar 2018 als Redaktor im Ressort Hintergrund der «NZZ am Sonntag» arbeiten. Er war bereits zwischen 2005 und 2008 für die NZZaS tätig, wechselte dann zum «Magazin» und ist seit 2015 USA-Korrespondent für «Tages-Anzeiger» und «Süddeutsche Zeitung».

Franz Ermel, 50, wird auf Anfang 2018 Leiter Content bei den Migros-Medien; er ist damit für alle Redaktionen verantwortlich. Ermel ist aktuell noch Mitglied der Chefredaktion von «watson». Frühere Stationen von Ermel waren: stellvertretender Chefredaktor bei «20 Minuten Online»Produktionschef bei der «SonntagsZeitung» – und zwischen 2003 und 2007 Leiter interne Kommunikation bei der Migros und Chefredaktor der Migros-Mitarbeiterzeitung «M-Brücke».

Yvonne Zurbrügg, 33, wechselt auf Mai 2018 zu den Migros-Medien und leitet die deutsche Ausgabe des «Migros-Magazins». Sie wird damit Nachfolgerin von Hans Schneeberger. Zurbrügg war früher u.a. Chefredaktorin von «Women in Business», dann arbeitete sie als Senior Manager Content + PR für XING Schweiz.

Gleich eine Reihe von neuen Redaktions-Mitarbeitenden hat das geplante Nachrichtenportal «Nau» bekanntgegeben: Christof Vuille (bisher:  «Blick»-Gruppe) wird stellvertretender Chefredaktor, Angelika Meier (bisher: ebenfalls «Blick»-Gruppe) stellvertretende Chefredaktorin und Prople-Chefin. Céline Brunner (bisher: Radio Energy) und Fabio Back (bisher: Sportredaktion «Blick»-Gruppe) werden das Reporter-Team leiten. Céline Krapf (bisher: News-Redaktorin «Blick»-Gruppe) wird Leiterin Desk, Michael Bolzli (bisher: Wirtschaftsredaktor «Blick»-Gruppe) Leiter Wirtschaft und stellvertretender Desk-Leiter. Peter Pflugshaupt (bisher: «Berner Bär», «Blick»-Sport und «Bund») wird Sport-Koordinator und ebenfalls stellvertretender Desk-Chef. Pablo Sulzer (bisher: Bewegungsmelder, Radio RaBe und Tele Bärn) und Haiko Rickhoff (bisher: Votox-Film) leiten gemeinsam den Bereich Video.

Stefan Eiselin, 50, verlässt auf Anfang 2018 den «Tages-Anzeiger», wo er seit Ende 2015 mit einem 50-Prozent-Pensum als Wirtschaftsredaktor arbeitet. Er wird vermehrt für die Luftfahrt-Plattform «Aerotelegraph» arbeiten, die er mit-aufgebaut hat. Eiselin hatte vor seiner Tagi-Zeit bei der «Handelszeitung» gearbeitet.

Sarah Keller, 30, wird Redaktionsleiterin bei Radio Munot, wo sie bereits seit 2007 arbeitet und zuletzt stellvertretende Chefredaktorin war. Sie wird damit Nachfolgerin von Andy Jucker, der Radio Munot verlässt und als Fussballkommentator zu Teleclub wechselt. Jucker war auch Sportchef bei Radio Munot, in dieser Funktion wird er durch Manuel Ramirez ersetzt, der seit drei Jahren bei Radio Munot arbeitet.

Luzi Bernet, 54, hat sein neues Amt als Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» angetreten. Er löst Felix E. Müller ab, der in Pension geht.

September 2017

Silja Hänggi wird ab Oktober Head of Video bei den AZ Medien. Sie ist bereits seit knapp drei Jahren im Haus, zuletzt als Leiterin der Online-TV-Redaktion im Haus; zuvor hatte sie bei Radio 24 und der «Zürichsee-Zeitung» gearbeitet. Neu in ihrem Team ist Videojournalist Marco Schättin, der vorher bei Radio Zürisee und Radio Central gearbeitet hat. Ebenfalls neu zum Team stossen wird Nicole Zintzsche, die als Produzentin und VJ bei Tele Top arbeitet.

Marco Plüss, 55, wird neuer Chefredaktor bei «ET Elektrotechnik». Er war vorher Chefredaktor von «HE-Inside» und «Smart Living» und tritt sein neues Amt Anfang November an. Plüss wird Nachfolger von Hansjörg Wigger, der in den Ruhestand tritt. Neu in die Redaktion von «ET Elektrotechnik» kommt Bettina Methner, die zuvor als Marketing Communication Manager bei mivune gearbeitet hat.

Roland Baumgartner, Geschäftsführer von Radio Argovia, soll innerhalb des Hauses AZ Medien eine neue Aufgabe erhalten. Denn er wird ersetzt durch Florian Wanner, der künftig sowohl Radio Argovia wie auch Radio 24 leiten wird. Im Zuge dieser Umgestaltung erhielten drei Argovia-Redaktoren die Kündigung.

Reto Kohler, wird ab März 2018 neuer TV-Korrespondent für SRF im Tessin. Er folgt auf Daniel Schäfer, der SRF verlässt. Kohler arbeitet seit 2007 als Reporter, später auch als Produzent bei «10 vor 10».

Ruedi Kunz verlässt den «Bund» – nach fast 20 Jahren. 1998 war er als Lokalredaktor zur Zeitung gekommen, ab 2009 war er dort Sportredaktor.

Uwe Justus Wenzel, 58, muss die NZZ verlassen – ihm wurde gekündigt, einer «Reorganisierung der Publizistik» wegen. Wenzel war seit 1989 Autor der NZZ, seit 1995 Feuilleton-Redaktor. Er hatte sich mehrfach gegen die Ver-Politisierung und Boulevardisierung des Feuilletons ausgesprochen.

Simon Gemperli, 43, verlässt die NZZ Ende 2017. Er arbeitete seit 2006 als Inlandredaktor bei der NZZ und war 2014 bis 2016 stellvertretender Inlandchef. Gemperli wird PR-Verantwortlicher und Business Development Manager bei Hyposcout.

Brigitte Hürlimann, 53, verlässt die NZZ auf Ende Jahr. Die Gerichtsberichterstatterin und Redaktorin des Ressorts Zürich wird ab März 2018 Redaktionsleiterin der juristischen Zeitschrift «plädoyer». Hürlimann  hatte zuerst als freie Journalistin beim «Luzerner Tagblatt», dann als Reporterin beim «Tages-Anzeiger» gearbeitet. Danach studierte sie Recht in Freiburg. Seit 2005 arbeitet sie bei der NZZ.

Andrea Bleicher, 43, verlässt die «Sonntagszeitung» auf Ende 2017 und macht sich selbständig: Sie gründet gemeinsam mit Sabina Sturzenegger (früher «watson») «Panda & Pinguin», das «Corporate-Storytelling-Dienstleistungen» anbieten wird. Bleicher arbeitete im Verlauf ihrer Karriere unter anderem bei «20 Minuten», beim «Blick» (u.a. als interimistische Chefredaktorin) und zuletzt seit 2014 als Mitglied der Chefredaktion der «Sonntagszeitung».

Marielle Gygax, 28, wird ab Anfang Dezember die Redaktion von Radio Bern 1 leiten. Sie arbeitet seit zwei Jahren bei Radio Bern 1 und ist heute stellvertretende Redaktionsleiterin. Vorher hatte sie bei TeleBielingue als VJ, Moderatorin und Produzentin gearbeitet, danach war sie Redaktorin und Sportkoordinatorin bei Radio Canal 3. Gygax tritt die Nachfolge von Maria Wieland an, die Radio Bern 1 verlässt.

Viel Unruhe bei Tamedia: Das Unternehmen hat bekanntgegeben, wer im künftigen «Kompetenzzentrum Deutschschweiz» welche Position innehaben wird. Chefredaktor ist Arthur Rutishauser («Tages-Anzeiger» und «Sonntagszeitung»), sein Stellvertreter wird Adrian Zurbriggen («Berner Zeitung»). Mitglieder der Chefredaktion sind auch Armin Müller, Iwan Städler und Michael Marti. Das Ressort Politik wird von Daniel Foppa und Fabian Renz geleitet, das Ressort Wirtschaft von Peter Burkhardt, das Ressort Ausland von Christof Münger. Adrian Ruch, Ueli Kägi und Alexandra Stäuble leiten das Ressort Sport. Ressortleiterin Gesellschaft wird Bettina Weber, Ressortleiter Kultur Guido Kalberer.

Roman Hodel, 44, wird ab Anfang 2018 als Redaktor im Ressort Stadt/Region bei der «Luzerner Zeitung» arbeiten. Er verlässt «20 Minuten», wo er sei 2013 als Leiter des Ressorts Zürich tätig war.

Andreas Schwald, 36, wird ab Januar Ressortleiter Basel-Stadt bei der «bz Basel/Basellandschaftliche Zeitung». Er tritt die Nachfolge von Nicolas Drechsler an, der neu als Blattmacher arbeiten wird. Schwald arbeitet aktuell noch für «Barfi.ch», vorher war er u.a. für die «Tageswoche» und für Tele Basel tätig.

Daniel Binswanger, 48, geht zur «Republik»; er hat seine Stelle beim «Magazin» auf Anfang Dezember gekündigt. Binswanger hatte zuerst als freier Journalist u.a. für «Magazin» und «Weltwoche» gearbeitet, war dann zwischen 2005 und 2007 Paris-Korrespondent der «Weltwoche». Seit 2007 ist er «Magazin»-Redaktor. Was er bei der «Republik» tun wird, ist noch nicht bekannt.

Annika Bangerter, 33, wechselt auf Ende November von der «bz Basel/Basellandschaftliche Zeitung» ins Ressort Leben&Wissen der überregionalen Redaktion der «AZ Nordwestschweiz» und «Schweiz am Wochenende».

Erwin Schmid wird ab Anfang 2018 für SRF TV aus dem Bundeshaus berichten. Er tritt die Nachfolge von Hanspeter Trütsch an, der nach 28 Jahren der Berichterstattung aus dem Bundeshaus – für Radio und TV SRF – in Pension geht. Schmid hat bereits von 2001 bis 2006 SRF-Bundeshausredaktor, danach war er SRF-Korrespondent für Osteuropa beziehungsweise Iberien und Mahgreb sowie SRF-Sonderkorrespondent.

Sibylle Eberle, 33, wird auf Anfang Dezember Moderatorin bei SRF Sport – zuerst bei Radio SRF, ab Frühling auch bei «sportaktuell» von SRF TV. Eberle arbeitete bei Regionalradios in Zürich und in der Ostschweiz, dann bei beim TV-Sender TVO und schliesslich ab 2012 als Produzentin und Redaktorin bei Radio Energy Zürich.

Jonathan Schächter, 35, kehrt zu Radio Energy Zürich zurück und wird Morgenshow-Moderator. Schächter hatte bereits von 2005 bis 2012 für Energy Zürich gearbeitet, wechselte dann zu Radio 24, wo er bis 2016 moderierte. Danach ging er nach Deutschland, als Morgenshow-Moderator von SWR3.

Adrian Jäggi, bisher Leiter von «20 Minuten Basel», wird ab Anfang Dezember neu die Online-Redaktion von Telebasel leiten.

Mauro Paoli wird ab 1. Oktober Blattmacher und Produzent bei «Le Menu»; er hatte bereits bisher als freier Journalist für die Publikation gearbeitet. Ausserdem war er bisher auch noch Mitglied der Chefredaktion der «Glückspost».

Matthias Oetterli, 40, war bereits Redaktionsleiter von Radio Pilatus und hat auf Anfang September zusätzlich die Redaktionsleitung von Tele 1 übernommen. Er ist nun «Leiter Redaktion elektronische Medien Zentralschweiz». Oetterli begann seine Medienkarriere 2001 als Volontär bei Radio Pilatus, wurde dann Redaktor, stellvertretender Redaktionsleiter und 2009 Redaktionsleiter.

August 2017

Fabian Hock, 33, leitet ab 1. Oktober das Auslandressort von «Aargauer Zeitung» und «Schweiz am Wochenende». Er tritt die Nachfolge von Dagmar Heuberger an, die pensioniert wird. Hock arbeitet seit 2014 auf der AZ-Redaktion, zuerst im Wirtschaftsressort, seit Anfang 2017 im Auslandressort.

Irène Troxler wird ab Oktober das Ressort Zürich der NZZ leiten, als Nachfolgerin von Luzi Bernet, der Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» wird. Troxler arbeitet bereits seit 16 Jahren im Zürcher Ressort der NZZ, zuvor war sie freie Journalistin und Redaktorin beim Winterthurer «Stadtblatt».

Andreas Schürer wird ab 1. Oktober Tagesleiter bei der NZZ. Er ist bereits seit 2011 Redaktor im Ressort Zürich der NZZ. Vorher arbeitete er ab 2001 bei der «Zürichsee Zeitung», als Regionalredaktor in Stäfa, als Reporter und zuletzt als stellvertretender Chefredaktor.

Andrea Arezina, 32, wird ab September als Chefin vom Dienst bei der «Republik» arbeiten und tritt deshalb als Vizepräsidentin der SP des Kantons Zürich zurück. Sie hatte bereits im Frühling für die «Republik» gearbeitet und die Crowdfunding-Kampagne geleitet.

Micha Zbinden und Matthias Bärlocher werden beim neuen Nachrichtenportal «Nau» arbeiten, Zbinden als Chefredaktor. Die Plattform wird vom Werbevermarkter Livesystems lanciert, zu dem «Passenger TV» und «Gasstation TV» gehören. Wann «Nau», das eine journalistisches Projekt werden soll, startet, ist noch nicht bekannt. Zbinden hat zuletzt als stellvertretender Sport-Chefredaktor der «Blick»-Gruppe gearbeitet, Bärlocher als Bundeshausredaktor von Radio 24.

Sermîn Faki, 41, wird Ressortleiterin Politik beim «Blick». Faki hatte für «Südostschweiz» und «Südostschweiz am Sonntag» gearbeitet, war dann im Bundeshausteam von «Südostschweiz» und «Aargauer Zeitung», wurde danach Bundeshausredaktorin der «Zentralschweiz am Sonntag» und kam 2016 zur «Blick»-Gruppe. Sie tritt auf den 1. November die Nachfolge von Joël Widmer und Matthias Halbeis an, die Co-Ressortleiter waren und die «Blick»-Gruppe verlassen.

Nico Bär, 30, wird am 1. Oktober neuer Bundeshauskorrespondent von Radio 24. Er tritt die Nachfolge von Matthias Bärlocher an, der zu «Nau» wechselt. Bär hat früher u.a, für Radio Top gearbeitet und war zuletzt Stellvertreter von Bärlocher; er wird in seinem neuen Job nicht nur für Radio 24, sondern auch für weitere Stationen aus dem Bundeshaus berichten.

Anna Lemmenmeier, 33, wird Afrika-Korrespondentin von Radio SRF. Sie arbeitet bereits seit sieben Jahren für SRF, ist aktuell Wirtschaftsredaktorin und war vorher für SRF News und «Heute Morgen» tätig. Sie wird Nachfolgerin von Patrik Wülser, der bei SRF neu Leiter der Auslandredaktion wird.

Karin Frei, 48, wird ihre Funktion als Redaktionsleiterin und Moderatorin beim SRF-«Club», die sie seit 2011 innehatte, auf Ende Jahr aufgeben. Ob und in welcher Funktion sie weiterhin für SRF tätig sein wird, steht noch nicht fest. Frei hatte ihre journalistische Karriere bei den «Luzerner Neusten Nachrichten» begonnen, danach war sie Moderatorin bei DRS 3 und später Redaktorin und Moderatorin bei DRS 1.

Bei «20 Minuten» gibt es gleich eine Reihe von Veränderungen: Bettina Bendiner, Leiterin Ressort People, verlässt die Redaktion ebenso wie People-Redaktor Yves Schott, der ab Oktober Chefredaktor des «Berner Bär» wird. Bereits weg ist People-Redaktorin Lorena Sauter, die neu beim SRF-Mediendienst arbeitet.  Wirtschaftsredaktor Fabian Lindegger verlässt «20 Minuten» ebenfalls, genauso wie Wirtschaftsredaktor Kaspar Wolfensberger, der zur AWP wechselt.  Neu zum Wirtschaftsteam kommt im September Dominic Benz. Auslandchef Oliver Fischer hat «20 Minuten» bereits im Frühsommer verlassen und arbeitet neu bei der «Südostschweiz». Seine Nachfolge hat Kathrin Kocher, bisher Online-Blattmacherin, angetreten. Das Ressort Zürich von «20 Minuten» hat Ende Juli Redaktor Cédric Knapp verlassen, sein Nachfolger ist Tobias WedermannCommunity-Redaktor Christian Messikommer hat «20 Minuten» Ende Juli verlassen. Neu zum Newsdesk-Team ist Barbara Lanz, bisher Leiterin des Online-Teams der «Schweizer Illustrierten», gestossen. Ihre dortige Co-Leiterin, Katja Fischer, hat ebenfalls zu «20 Minuten» gewechselt und gehört dort dem Newsexpress-Team an.

Die NZZ baut die Stellen der festangestellten Kulturkorrespondenten abAndrea Köhler berichtete aus den USA, Marc Zitzmann aus Frankreich und Joachim Güntner aus Deutschland – nun verzichtet die NZZ auf ihre Dienste.

Ruben Schönenberger, 31, wird ab September das «Toggenburger Tagblatt» leiten. Er tritt damit die Nachfolge von Serge Hediger an, der die Zeitung nach zwei Jahren wieder verlässt. Schönenberger arbeitet seit Januar 2016 als Wirtschaftsredaktor beim «Toggenburger Tagblatt», vorher war er als Regierungscontroller für den Kanton St. Gallen und als freier Journalist tätig.

Markus Ackeret wird ab Januar 2018 für die NZZ aus Russland, dem Kaukasus und Zentralasien berichten. Er übernimmt dann den vakanten Posten von Daniel Weichlin, der seit Anfang Jahr wieder zurück in Zürich als Mitglied der NZZ-Chefredaktion tätig ist. Ackeret war seit Februar 2015 NZZ-Korrespondent in Berlin und ist bereits seit 2006 für das NZZ-Auslandressort tätig.

Benedict Neff bleibt zwar Deutschland-Korrespondent, hat aber auf August von der «Basler Zeitung» zur NZZ gewechselt. Sein Nachfolger bei der BaZ ist Michael Bahnert.

Zugänge bei der «Republik»: Brigitte Meyer, 47, (früher u.a. «Magazin», «Weltwoche» und NZZ) wird Bildchefin, Carlos Hanimann, 35, (kommt von der WOZ) wird Reporter, Adrienne Fichter, 33, (früher u.a. Politnetz, Leiterin Social Media NZZ) wird Redaktorin und Anja Conzett, 29, (bisher freie Journalistin) wird Reporterin. Dazu kommen die Rechercheurin Sylke Gruhnwald, 36, (früher u.a. «Economist», NZZ, SRF, «Beobachter») und Textchef Ariel Hauptmeier, 47, (früher u.a. «Geo» und «Correctiv») sowie die beiden Software-Entwickler Daniel Pfänder, 42, und Lukas Bünger, 34.

Fabian Fuhrer, 25, wird Anfang September neuer Sportchef von TeleZüri. Er arbeitet seit 2016 als VJ in der Newsredaktion von TeleZüri, vorher war er als VJ bei Tele Top tätig. Er tritt die Nachfolge von Andi Merki an, der TeleZüri verlässt.

Adriano Gerussi, Chefredaktor von Tele 1, hat gekündigt.  Noch steht nicht fest, wie lange er noch beim Sender arbeiten wird, für den er sieben Jahre gearbeitet hat, davon zwei als Chefredaktor. Ebensowenig steht fest, was er danach tun wird.

Juli 2017

Christina Scheidegger und Roger Aebli werden ab August neu zum Moderationsteam von «HeuteMorgen», der Morgensendung von Radio SRF stossen. Scheidegger, 34, war zwischen 2011 und 2013 bereits «HeuteMorgen»-Moderatorin, wechselte dann aber zu «work», wo sie Produzentin und zuletzt stellvertretende Chefredaktorin war. Aebli, 34, hat früher bei «Radio Grischa» gearbeitet und kam 2015 zu Radio SRF, wo er bisher bei SRF 4 Newsmoderator und Gesprächsleiter der Sendung «Politikum» war.

Barbara Hofmann wird ab Oktober als Tessin-Korrespondentin der SDA arbeiten. Sie lebt seit mehr als 25 Jahren im Tessin und arbeitete unter anderem für die «Tessiner Zeitung», als Informationsbeauftragte der DEZA und für die Fachgruppe Information des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe. Ausserdem war sie für die «Tessiner Zeitung» tätig und war Tessin-Korrespondentin für verschiedene Deutschschweizer Medien, unter anderem für die NZZ. Hofmann wird Nachfolgerin von Nicolai Morawitz; er wird nach Bern zurückkehren und im SDA-Inlandressort tätig sein.

Urs Gredig, 47, wird Chefredaktor von CNNMoney Switzerland und verlässt deswegen im Spätsommer SRF. Dort war er seit 2003 tätig; zuerst als Redaktor in der Abteilung Unterhaltung, dann war er «Tagesschau»-Redaktor und –Moderator. Zwischen 2013 und 2017 war er Grossbritannien- und Irland-Korrespondent von SRF und zuletzt «Club»-Moderator.

Frédéric Lelievre, 45, wird stellvertretender Chefredaktor von CNNMones Switzerland. Er war in den letzten drei Jahren als Korrespondent von «Le Temps», «Le Figaro» und TV5 Monde in Hongkong tätig, zwischen 2008 und 2014 leitete er die Wirtschafts- und Finanzredaktion von «Le Temps».

Holger Alich wird Ressortleiter Wirtschaft bei «Tages-Anzeiger»/«SonntagsZeitung». Alich kommt von der «Bilanz», früher arbeitete er als «Handelsblatt»-Korrespondent in Paris und Zürich. Er tritt die Nachfolge von Matthias Pfander an, der zu SRF wechselte.

Jürg Rüttimann verlässt die Wirtschaftsredaktion von «Tages-Anzeiger»/«SonntagsZeitung» und wird ab Herbst als Leiter Business Development bei der AWP Agentur für Finanznachrichten arbeiten. Rüttimann war vor knapp zwei Jahren von der SDA in die Wirtschaftsredaktion von« Tages-Anzeiger»/SonntagsZeitung» gekommen. Sein Nachfolger wird Ernst Meier, 47, der im Oktober von den LZ Medien nach Zürich wechseln wird.

Kathrin Alder wechselt im Herbst von der «NZZ am Sonntag» zur NZZ und wird für diese aus dem Bundesgericht berichten. Sie tritt damit die Nachfolge von Katharina Fontana an, die von der NZZ zur «Weltwoche» wechselte.

Gordana Mijuk wird Ressortleiterin International bei der «NZZ am Sonntag» und damit Nachfolgerin von Anna Trechsel. Mijuk kam 2010 aus dem NZZ-Lokalressort zur «NZZ am Sonntag», wo sie seither als Hintergrund-Redaktorin tätig ist.

Jürg Meier wird ab Oktober als Wirtschaftsredaktor bei der «NZZ am Sonntag» arbeiten. Er kommt von der Wirtschaftsredaktion «Tages-Anzeiger»/«SonntagsZeitung» und tritt die Nachfolge von Charlotte Jacquemart an, die im Juni zu Radio SRF wechselte.

Manfred Papst gibt nach 15 Jahren die Leitung des Kulturressorts der «NZZ am Sonntag» ab, wird aber weiterhin als Autor und Redaktor tätig sein. Sein Nachfolger als Leiter des Kulturressorts ist bereits im Amt, es handelt sich um den bisherigen Filmredaktor Christian Jungen.

Ralph Weibel, 49, verlässt nach zehn Jahren auf Ende September Radio FM1, wo er zuletzt als Redaktionsleiter gearbeitet hat. Davor war er zwölf Jahre lang beim «St. Galler Tagblatt» als Sportredaktor tätig. Weibel, der daneben als Autor gearbeitet hat, will «etwas Neues wagen».

Amir Mustedanagic, 34, Leiter Newsdesk bei der «Tageswoche» wechselt im August zum «Tages-Anzeiger», wo er im Bereich Digitale Innovation und Storytelling arbeiten wird.

Harry Büsser, 46, ist ab November Ressortleiter Wirtschaft der «Blick»-Gruppe. Büsser arbeitet seit 2009 bei der «Bilanz», zuletzt als Leiter der Finanz-Ressorts. Vorher war er für die «Handelszeitung», für Moneycab und «Cash» sowie für SRF tätig. Er wird Nachfolger von Guido Schätti, der stellvertretender «Blick»-Chefredaktor wird.

Marc-André Capeder ist neu stellvertretender Chefredaktor von «20 Minuten Friday». Er arbeitet seit 2010 bei «20 Minuten Friday», vorher war er u.a. freier Journalist in New York sowie Redaktionsassistent beim «Blick».

Christina Duss wird ab September für «20 Minuten Friday» arbeiten und zwar als Ressortleiterin «Stars & Life» und Online-Blattmacherin. Aktuell arbeitet Duss als Gesellschaftsredaktorin bei der «SonntagsZeitung» und beim «Tages-Anzeiger» vorher war sie Lifestyle-Redaktorin bei der «Annabelle».

Jürgen Sahli, 64, ist in Pension gegangen und hat deshalb Radio Argovia verlassen, wo er 27 Jahre lang gearbeitet hatte. Begonnen hatte seine journalistische Laufbahn beim «Aargauer Volksblatt», für das er zuerst Sportberichte schrieb und dann beim als Regionalredaktor arbeitete.

Flavio Bundi, 30, wird ab November Chefredaktor der Rediotelevisiun Svizra Rumatscha RTR sein. Er tritt die Nachfolge von Gian Ramming an, der Mitglied der RTR-Geschäftsleitung bleibt und den neu geschaffenen Bereich «Entwicklung» aufbauen und leiten wird. Bundi war bisher, ausser als freier Journalist für das «Bündner Tagblatt» nicht im Journalismus tätig: Nach einer Anstellung bei der päpstlichen Schweizergarde studierte er Germanistik, Politik- und Sozialwissenschaften, danach war er als Komponist und Dirigent und als stellvertretender Geschäftsleiter des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente tätig.

Mario Steiner, 26, wird ab September Moderator bei «Radio Zürisee», nachdem er vier Jahre lang bei «Sunshine Radio» moderiert hat. Er wird bei «Radio Zürisee» Nachfolger von Mario Schättin, der ab September als als Videojournalist bei den AZ Medien arbeiten wird.