10. Juli 2007 von Klartext

Berner Medientag

hs./ Bereits zum zwölften Mal organisieren verschiedene Berner JournalistInnen- und Medienorganisationen den Berner Medientag. Zwei Medienschaffende (Brigitte Zingg und Christian Moser) stellen Fragen an Elsbeth Hobmeier (BZ), Catherine Aeschbacher (Tages-Anzeiger) Urs Zurlinden (Facts), René E. Gygax (Thuner Tagblatt), Angela Kreis-Muzzulini (PR-Beraterin und Weinjournalistin) und Karl E. Vögeli (Coop-Presse) zu den Themen wirtschaftliche Abhängigkeit, Konzern- und Thesenjournalismus, den Abhängigkeiten im Lokaljournalismus und den widersprüchlichen Voraussetzungen für PR-Beratung und journalistische Tätigkeit.

Berner Medientag 2002. Wes’ Brot ich ess, des’ Lied ich sing. 23. November 2002, 13.30 Uhr. Kornhausforum Bern, Stadtsaal.

10. Juli 2007 von Klartext

Publikum erwünscht

hs./ Im November können Medienschaffende an mehreren Veranstaltungen öffentlich über die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Medien nachdenken. Gleich zwei Tagungen finden am Dienstag, 12. November, in Bern statt. Am Morgen lädt der Verein Qualität im Journalismus zu einem Podiumsgespräch. Zugesagt haben bisher vier Verleger, nämlich Hans Heinrich Coninx (Tamedia), Urs Lüdi (Huber & Co.), Michael Ringier und Peter Wanner (AZ Medien AG). Sie äussern sich zu den nahe liegenden Themen „Was tun die Verleger für die journalistische Qualität? Und wo wird damit die journalistische Unabhängigkeit tangiert?“. Die Tagung inklusive Mittagessen kostet 95 bzw. 80 Franken für Vereinsmitglieder.
Gratis ist die zweite Berner Veranstaltung. Nach dem Mittagessen können Interessierte zur Jubiläumstagung „25 Jahre Schweizer Presserat“ wechseln; Thema: „Wirtschaftlicher und politischer Druck auf Medienschaffende“. Referieren werden die JournalistInnen Beat Allenbach, Christian Mensch, Christa Mutter und der Medienwissenschaftler Werner A. Meier. Vor dem Apéro diskutieren die ReferentInnen noch mit dem ehemaligen Journalisten und heutigen Medienwissenschaftler Michael Haller, dies unter der Leitung von Sylvie Arsever, stellvertretende Chefredaktorin von „Le Temps“.
Aber auch in Zürich kann sich die Medienbranche zu Belehrung und Smalltalk treffen, diesmal unter dem Motto „Medien in der Gesellschaft – Zwischen Aufsicht und Selbstverantwortung“. Zuerst hält SP-Nationalrat Andreas Gross, Präsident der Subkommission „medien+demokratie“ des Nationalrates, eine Rede, danach diskutieren – unter der Moderation von NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler – Peter Studer, Präsident des Presserats, Filippo Lombardi, FDP-Ständerat und TeleSuisse-Präsident, Hans Heinrich Coninx, Martin Dumermuth, Bakom-Vizedirektor, und Denis Barrelet, Präsident der Unabhängigen Beschwerdeinstanz. Veranstaltet wird dieser Abend vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung.

Was tun die Verleger für die journalistische Qualität?: Dienstag, 12. November 2002, 10.30 Uhr. Hotel Bern, Bern. Anmeldung bis 1. November beim Verein Qualität im Journalismus, c/o Medieninstitut Schweizer Presse, Postfach, 8050 Zürich oder
Jubiläumstagung 25 Jahre Schweizer Presserat: Dienstag, 12. November 2002, 15.30 Uhr. Restaurant zum äusseren Stand, Bern. Anmeldung bis 1. November beim Schweizer Presserat, Postfach 201, 3800 Interlaken oder
Medien in der Gesellschaft – Zwischen Aufsicht und Selbstverantwortung: Mittwoch, 20. November, 18.15 Uhr. Aula Uni Zentrum Zürich.

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