19. November 2010 von Philippe Wenger

Aus dem Beruf: Daniel Ammann

Recherchieren, Nachfragen, Dranbleiben: Der Investigativ-Journalist Daniel Ammann hat früh zu seiner Leidenschaft gefunden. Ammann arbeitet als freischaffender Autor und glaubt nicht mehr alles, nur weil es alle Medien gleichzeitig behaupten.


Wie kommt man als investigativ arbeitender Journalist an Themen?

Wenn man fair und präzise arbeitet, dann vertrauen die Leute einem mit der Zeit. Man kann mir Dinge sagen, die nicht sofort in der Zeitung stehen. Ich lasse auch off-the-record-Informationen gelten; ansonsten würde man sich viel verbauen. Und man muss aufkommende Themen beobachten und grübeln und hartnäckig sein.

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12. November 2010 von Claudia Salzmann

Aus dem Beruf: Matthias Lauterburg

Quelle: zvg

Matthias Lauterburg ist der leise Radio-Pionier aus Bern. Guter Journalismus ist für ihn eine Mischung zwischen künstlerischer Kreativität und buchhalterischer Genauigkeit.

Was würden Sie nach einem Journalismus-Studium als Erstes tun?

Ich würde in den ersten Jahren die verschiedenen Medien kennen lernen wollen, auch Online und Nachrichtenagenturen. Ich finde es wichtig, zu wissen, wie diese Medien funktionieren. Bei Nachrichtenagenturen lernt man auch die Fliessbandproduktion von Nachrichten. Und somit auch, wie man richtig News schreibt. Auf Online würde ich setzen, weil es in 10-20 Jahren der primäre Zugang zu News sein wird.

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