10. Juli 2007 von Klartext

Ein Schoggibär

Schlitzohrig hat Roger Schawinski die Kontrolle über den Berner Lokalsender “Radio Förderband” übernommen.

Vergangenen März wehte ein Hauch Geschichte durch die Schweizer Radiolandschaft. Kurzfassung des Rührstücks: Der gütige Grossfürst erhört die Bittrufe aus der Provinz und schafft vor Ort selbstlos Ruhe und Ordnung.
Hilfe erbaten diesmal die Leute vom “Verein Radio Förderband”, um sich durch vertragliche Abtretung der operativen Leitung des Senders an den Zürcher “Radio 24”-Besitzer Roger Schawinski in die Abhängigkeit zu begeben.
Kurz zuvor hatte die “Förderband”-Delegation ihre lange dementierten Fusionsverhandlungen (KLARTEXT 6/1990) mit den Verantwortlichen der den Konkurrenzsender “extraBern” kontrollierenden “Berner Tagblatt Medien”-Gruppe” (BTM) platzen lassen. Die Gesprächspartner standen zwar rasch vor dem Vertragsabschluss für ein Fusionsmodell mit einer gemeinsamen Spot-Akquisition und zwei Sendekanälen. Darauf verlangte BTM-Verwaltungsratspräsident Charles von Graffenried, Verleger der “Berner Zeitung BZ”, das Ausscheiden Schawinskis aus der “Förderband”-Werbefirma “Radig AG” – erfolglos.
Das war die Stunde des erklärten BTM-Gegners aus Zürich. Angeblich, um der Einigung in Bern nicht im Weg zu stehen, bot der Taktiker von Graffenried seine “Radig”-Aktien an. Der Effekt: Von Stund’ an wähnten die BTM-Herren “Förderband” am Ende – seither drängten sie auf eine Mehrheit in der Fusionsgesellschaft. Dazu waren aber ihre Verhandlungspartner nicht bereit. Im Februar zogen sie sich zurück.
Schawinski dürfte über diese Wendung kaum unglücklich gewesen sein. Sorgen bereitete ihm – bei stagnierenden Hörerzahlen – das “Radig”-Defizit von rund 200’000 Franken für 1991. Als er Anfang dieses Jahres als Verwaltungsratspräsident davon erfuhr, stellte er die Machtfrage. Immerhin war er seit 1986 mit 35 Prozent der Stimmen Hauptaktionär der “Radig” (via seine Zürcher Radiowerbegesellschaft “Belcom AG”), dies nebst dem “Verein Förderband” (26 Prozent) sowie dem “Bund”-Verlag, der “Migros Bern” und dem Kinobesitzer Hugo Bader (alle je 13 Prozent).
Wohl wissend, dass die Aufsichtsbehörde im “Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement” (EVED) einen direkten Übernahmeversuch wie schon 1986 verhindern würde, setzte er die “Förderband”-Leute unter Zugzwang. Innert zweier Wochen mussten sie sich für eines von drei Angeboten entscheiden: Angeblich am liebsten hätte Gönner Schawinski seine Aktien dem “Verein Förderband” geschenkt. Angeblich zur Not, so der Macher Schawinski, würde er sich vom Verein auch vertraglich das Management für den Sender zuschanzen lassen, um ihn zu sanieren. Zum Schock für das “Förderband”-Team schlug der Taktiker Schawinski als dritte Variante die Schliessung des Radios vor.
Ende Januar verschrieb sich der Verein mit Haut und Haaren dem von vielen naiv verehrten Radiozauberer aus Zürich – ohne Gegenstimme. Die Führung des Senders ging damit faktisch an Schawinski über. Seither hält der Verein als Feigenblatt noch die Sendekonzession. Geblieben ist ihm überdies eine “Radig”-Sperrminorität bei Aktientransfers, also etwa ein Vetorecht gegen einen Verkauf an die BTM.
Gegen die Zürcher Lösung wandten sich Sendeleiter Philipp Burkhardt und die meisten Mitglieder der Nachrichtenredaktion. Ihre Stimmen gingen aber innerhalb der Personalvertretung im Verein unter, behielten doch die Schawinski-Fans von der Moderation die Überhand.
Zwei von ihnen brachten Schawinski kurz darauf in Zürich einen Schoggibären dar. Den einen, Res Hassenstein, “Förderband”-Mann der ersten Stunde, Musikchef mit journalistischem no-profile und gehobenem Unbeliebtheitsgrad im Team, bestimmte der Radio-Mogul in einem ersten einsamen Entscheid zum Sendeleiter und Statthalter in Bern.
Dann ging es schnell: Mitte März segneten die Vereinsmitglieder den vom eben noch ausgestiegenen Sendeleiter Urs Schnell ausgehandelten Managementvertrag ab, gleichzeitig gaben sie dem gerade zweieinhalb Monate amtierenden Schnell-Nachfolger Burkhardt den Laufpass. Tags darauf reichten fünf von sechs Mitgliedern der Nachrichtenredaktion die Kündigung ein, da die journalistische Qualität mit Hassenstein “nicht mehr gewährleistet” sei.
Inzwischen arbeitet Schawinski “Förderband” zum “24”-Kopfradio um. Zwar will er die Nachrichtenredaktion im Juni vollständig ersetzen. Bereits jetzt untersagt aber ein Ukas Wortbeiträge von mehr als zwei Minuten. Für den Sound-Teppich ist die Anschaffung eines Programm-Computers mit “24”-Software geplant, zudem wird eine ständige Studioleitung zwischen Zürich und Bern eingerichtet. Die Programmrenovation orientiert sich natürlich, wer hätte es gedacht, am Zürcher Vorbild.
Wie lange allerdings Schawinski bei “Züri West” (Branchenspott) wirken wird, hängt auch von der Aufsichtsbehörde im EVED ab. Sie hat zu prüfen, ob der Managementvertrag des Vereins mit der “Radig” nicht eine rechtswidrige Übertragung der Konzession an einen dritten Veranstalter darstellt. Anfang April war der Fall noch hängig, wie Rainer Keller vom “Bundesamt für Kommunikation” gegenüber KLARTEXT bestätigte.
Schawinski selber weist den Gedanken an ein längeres “Förderband”-Engagement weit von sich. “Das Dümmste”, so versichert er KLARTEXT, habe er sich “aufschwatzen” lassen: “Es ist nicht meine Aufgabe, in Bern die Medienvielfalt zu retten – auf die Dauer steige ich dort ganz aus.” Durch einen Verkauf an Graffenrieds BTM? Schawinski: “Nur wenn es die Berner wollen.”

10. Juli 2007 von Klartext

Rien ne va plus

Durch die Hintertür will das EVED Privatradios auf Kosten der SRG besser stellen. Von den PTT erstellte Sendernetzpläne liefern den Deckmantel für das medienpolitische Verwirrspiel.

Im September des vergangenen Jahres erhielten Kantone, Radioveranstalter, Medienverbände und andere medienpolitisch Interessierte brisante Post vom “Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement” (EVED): Eine über hundert Seiten starke Studie, von den PTT im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Ogi-Departement erstellt, schlägt zwei Modelle für die künftige Ausgestaltung des Schweizer UKW-Radiosendernetzes vor, die die hiesige Radioszene völlig auf den Kopf stellen würden.
Das “Modell 1” basiert grundsätzlich auf dem Status quo und möchte die Vielfalt der Privatradios und die drei SRG-Ketten in den Sprachregionen erhalten. Doch dieses Modell sieht in vielen Fällen grössere Versorgungsgebiete, also höhere Sendeleistungen für Privatradios, vor. Dadurch würde sich deren kumuliertes Hörerpotential von heute etwa 5,5 auf etwa sieben Millionen Hörer und Hörerinnen erhöhen. Bis zu fünf neue Privatradios wären zudem möglich. Einen Ausbau der DRS-“Regionaljournale” – die SRG reklamiert für sich Einschaltquoten von 20 Prozent – sieht indes keines der beiden Modelle vor.
In der vom EVED Ende Januar abgeschlossenen Vernehmlassung löste vor allem das “Modell 2” heftige Reaktionen aus: In die Realität umgesetzt, würde es eine der grundlegendsten Strukturveränderungen in der Schweizer Radiogeschichte bewirken. Im Lokalbereich will das “Modell 2” das Schwergewicht auf eine “grossräumige Versorgung mit besseren wirtschaftlichen Voraussetzungen” für die Privatradios legen. Das heisst im Klartext: Die Zahl der Privatradios soll durch technisch erzwungene Fusionen oder Schliessungen von 40 auf 32 reduziert, das kumulierte Hörer-Potential aber gegenüber heute auf 11,4 Millionen mehr als verdoppelt werden. Dazu dürfen die – verbleibenden – Privatradios die Zahl ihrer Senderstationen drastisch erhöhen, die Sender topografisch höher plazieren und deren Leistung oft mehr als verzehnfachen. Enorme Überlappungen der Sendegebiete wären die Folge, was bisher durch die starre Festlegung der Senderreichweiten auf 20 Kilometer in der “Verordnung über lokale Rundfunk-Versuche” verhindert wurde.
Konsequenzen der sich hinter technischen Massnahmen verbergenden neuen Medienpolitik des EVED für die SRG: Die terrestrische Ausstrahlung der zweiten oder dritten SRG-Programme würde durch das “Modell 2” “partiell aufgehoben” und deren Verbreitung den Kabelnetzen überlassen (siehe Grafik Seite 15). Im Falle von “DRS 2” käme dies einem Todesurteil gleich, “DRS 3” hätte zumindest schon ein Bein in der Grube. Denn die Verkabelungsdichte in ländlichen Gebieten – und in solche kämen grosse Teile der SRG-Totgebiete zu liegen – beträgt kaum 50 Prozent. Ausserdem, beanstandet die SRG in ihrer Stellungnahme zur EVED-Vernehmlassung, seien Kabelbetreiber nur dann durch das neue “Radio- und Fernsehgesetz” (RTVG) zur Aufnahme von Programmen verpflichtet, wenn diese auch drahtlos mit normalem Aufwand zu empfangen seien. In den betreffenden Gebieten bestehe für die Kabelbetreiber somit gar keine Pflicht zur Aufnahme der entsprechenden SRG-Radioprogramme.
Dies, so die SRG, widerspreche aber eindeutig der Absicht der eidgenössischen Räte, die in der RTVG-Beratung dem Kulturauftrag der SRG klar Priorität eingeräumt hätten. Dass nun Bundesrat Ogi bereit ist, gerade “DRS 2” über die Klinge springen zu lassen, empört die SRG zutiefst. DRS-Radiodirektor Andreas Blum über “Modell 2”: “Diese technokratische Schreibtisch-Variante ist unter jedem Aspekt inakzeptabel.”
Aber auch dem “Modell 1” will die SRG nur zustimmen, wenn gewisse Minimalforderungen erfüllt werden. Sie fordert die Optimierung des Versorgungsgrades allgemein entlang der Autobahnen und besonders bei “DRS 3”, dessen Verbreitung laut SRG heute noch “deutlich unter der Vollversorgung” liegt. Zudem, moniert die SRG, könne der EVED-Plan, wonach der “heutige Zustand bei den “Regionaljournalen” eingefroren” werden solle, wohl “nicht das letzte Wort sein”. Ebenso will die SRG am Postulat festhalten, ihre ersten Radio-Programme national verbreiten zu können. Dies dürfte allerdings illusorisch sein, wenn der in beiden EVED-Modellen vorgesehene Megasender für “Radio Freiburg” auf dem Chasseral realisiert wird.
Heute belegen die SRG-Radiosender mit zehn sprachregionalen Programmen 493 Frequenzen (davon 323 für die Programme von “Radio DRS”). Den 40 im Betrieb stehenden Privatradios werden derzeit 98 Frequenzen im Schweizer Äther zugestanden. Mit den neuen Sendernetzplänen der beiden Modelle werden die Karten neu gemischt, und die Radios müssen sich um neue Konzessionen bewerben. “Faites vos jeux!” lautet die Parole aus dem Ogi-Departement. Und bald schon wird es heissen “Rien ne va plus!” Denn klar ist: Wenn die Sendernetzpläne einmal in Kraft sind, bestehen kaum noch Ausbaumöglichkeiten für die SRG, und neue Privatradios können vergessen werden.
Zwar verfügt die Schweiz gemäss dem Frequenzplan der “Internationalen Fernmeldeunion” nominell über 1000 UKW-Frequenzen, doch sind davon wegen “nachträglich festgestellten Unverträglichkeiten” (EVED), beziehungsweise wegen “Zuweisung neuer Frequenzen ohne Gesamtkonzept”, wie die SRG den Behörden vorwirft, 200 unbrauchbar. Frei sind noch etwa 150 “Restfrequenzen” kleiner Leistung in Alpengebieten, wo kaum Nachfrage besteht. “Keine Frequenzen mit erwähnenswertem Versorgungspotential gibt es in den Grossräumen Zürich und Nordwestschweiz”, stellt das EVED fest.
Ganz anderer Ansicht ist da Radiounternehmer Roger Schawinski (“Radio 24”, “Opus Radio”) Gegenüber KLARTEXT wetterte er: “Obwohl das RTVG vorsieht, dass die detaillierten Sendernetzpläne veröffentlicht werden müssen, weigern sich PTT und EVED, die Pläne vor Ablauf der Vernehmlassungsfrist auf den Tisch zu legen.” Zu Schawinskis Vorwurf, die Techniker wollten sich nicht in die Karten blicken lassen, bemerkt Rainer Keller, Chef des “Radio- und Fernsehdienstes” im EVED: “Dieser Vorwurf ist absolut hanebüchen und absurd. Die Pläne umfassen mehrere hundert Seiten Computerausdrucke und können nur von Experten verstanden werden. In einer breiten Diskussion sind sie nutzlos.” Eine Auffassung, die Roger Schawinski nicht teilen mag. Er behauptet, in den Sendernetzplänen – die er sich inzwischen bei der deutschen Medienbehörde beschafft hat – etwelche freie Frequenzen gefunden zu haben, die bisher nicht ausgewiesen sind. Solche zusätzlichen leistungsstarken Frequenzen gibt es laut Schawinski in der Region Zürich, auf dem Rigi und im Mittelland.
Dass sich die beiden Modelle des EVED aber auch für einige Lokalradios ungünstig auswirken könnten, lässt sich leicht aufzeigen. Beispiel Bern: Heute senden in der Region zwei Radios, “ExtraBern” und “Förderband”, vom Ostermundigenberg mit einer Senderleistung von 600 Watt und erreichen damit mindestens 200’000 potentielle Hörer. Im “Modell 1” bleiben beide Radios erhalten, die Sender werden auf den Bantiger – beider Wunschposition – verlegt und auf 2000 Watt verstärkt, was ihnen 60’000 neue potentielle Hörer bescheren würde. Ganz anders im “Modell 2”: Hier steht nur noch eine Frequenz zur Verfügung, was die beiden Privatradios zur Fusion oder zum Time-Sharing à la “Radio Argovia”/”Aargauer Privatradio” zwingen würde. Die Senderleistung würde auf 5’000 Watt beinahe verzehnfacht, wodurch sich das Hörer-Potential fast verdreifachen würde. Der “zwangsfusionierte” neue Berner Lokalsender wäre dadurch nicht nur, wie bisher, in der Region Bern und Umgebung, sondern bis Neuenburg, Biel, Solothurn und durchs ganze Aaretal bis Thun zu hören. Für Radio “Berner Oberland” (“BeO”) hätte das Eindringen der Stadtberner ins Aaretal Konsequenzen: Zwar könnte “BeO” nach “Modell 2” seinerseits bis in die Patrizierstadt funken, müsste aber schwere Markteinbrüche in der Region Thun hinnehmen.
Gigantoman wirkt der PTT-Versuch, den Röstigraben zu überwinden: Das zweisprachige “Radio Fribourg/Freiburg”, bisher mit einem 200-Watt-Mono-Sender bei Villars-sur-Glânes ausgerüstet, erhält im “Modell 1” einen zusätzlichen 10’000-Watt-, im “Modell 2” gar einen 50’000-Watt-Stereosender (250fache Leistung) auf dem Chasseral. Dies würde sein Hörer-Potential verzehnfachen und zur Überlappung mit einem grossen Teil des Sendegebietes der Berner Privatradios – inklusive der Stadt Bern – führen.
Wie die technischen Randbedingungen medienpolitische Brisanz erhalten, zeigt auch das Beispiel des “Alternativen Privatradios Zürich” (“LoRa”), neben “Radio 24” und “Radio Z” das dritte Privatradio in der Grossagglomeration Zürich. Für die kritische, nicht werbefinanzierte und vor allem in Zürcher SVP-Kreisen verhasste Station würde das “Modell 2” den Tod bedeuten: Nur noch zwei Privatradios sind vorgesehen, und eine Fusion von “LoRa” mit “Radio 24” oder “Radio Z” ist schwer vorstellbar. Aber auch “Modell 1” sichert “LoRa” das Überleben nicht, denn eine Variante sieht vor, eine Zürcher Frequenz vom Uetliberg in den Aargau zu verschieben, um den dortigen Privatradios das vollumfängliche Senden in Stereo zu ermöglichen. Folge: aus für “LoRa”. Dafür könnten in Zürich beim “Modell 2” sowohl die Sender aus der Innerschweiz, als auch jene aus dem Bodenseegebiet und dem Appenzell empfangen werden.
So richtig loben mag denn auch bei den Privatradios niemand den vom EVED vorgesehenen Frequenzpoker. Auf Begeisterung stösst bei den Privaten lediglich die Aussicht auf eine Zurückbindung der SRG.
Dino Bornatico, Präsident des “Verbandes Schweizer Privatradios”, hält die ganzen Diskussionen über die in “Modell 2” geplante enorme Vergrösserung der Einzugsgebiete und Sendeleistungen der Privatradios denn auch für müssig. “Kumulierte Hörerzahlen nützen überhaupt nichts”, hält Bornatico gegenüber KLARTEXT fest, “was wir wollen, ist endlich eine bessere Abdeckung unserer jetzigen Konzessionsgebiete, die uns eine bessere wirtschaftliche Ausgangslage gibt.” Die meisten Privatradios, so Bornatico, würden daher “Modell 2” befürworten: “Dann können wir auch bessere Löhne zahlen, damit uns die SRG nicht immer die Leute abwirbt, die wir vorher zwei Jahre lang ausgebildet haben.” Die SRG müsse sich auf ihre Stärken – nationale und sprachregionale Abdeckung – konzentrieren, empfiehlt er, “und nicht meinen, sie könne einen Lokalsender während eines ganzen Sendetages konkurrenzieren.”
Kein Verständnis hat Bornatico für den Kulturauftrag der SRG, und das mögliche Verschwinden von “DRS 2” aus dem Äther ist ihm egal: “Das interessiert uns überhaupt nicht. Wenn in der Schweiz nur 20’000 Leute ,DRS 2′ hören, dann sollte man sich überlegen, ob dieser Kanal nicht besser auf ein Kabel gehört.”

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