4. Januar 2010 von Bettina Büsser

Blattkritik: Wer hat darauf gewartet?

Die «Deutsche Wochenzeitung», im Untertitel «Die Zeitung für Deutschlesende», erscheint seit Anfang November und richtet sich an die Deutschen in der Schweiz. An ein Zielpublikum also, das erstens wächst, zweitens gut ausgebildet ist und entsprechend auch gut verdient – und damit interessant ist sowohl im LeserInnen- wie im Werbemarkt. Wahrgenommen hat diese Marktlücke der Acoma-Verlag, Verlagsleiter ist Ole P. Glausen. Über den PR-Fachmann und seine früheren Medienprojekte, deren Lebensdauer offenbar beschränkt war, wurde bereits einiges geschrieben. Klartext hat das Blatt genau angeschaut. Leider nur als PDF, denn mit dem online bestellten Probeabo auf richtigem Zeitungspapier hat es bisher noch nicht geklappt.

KLARTEXT kritisiert: Recherchefreie Zeitung
«Ich lebe in der Schweiz, also lese ich Schweizer Zeitungen. Will ich über Deutschland lesen, lese ich ‹Spiegel› oder ‹Zeit›», sagt die deutsche Kollegin, und: «Das brauch ich nicht.» Sie meint die «Deutsche Wochenzeitung», wir blättern die dritte Ausgabe durch. Darin wird viel kolumniert: «Vom Fest der Hölle» erzählt von Einkaufsszenen an der Bahnhofstrasse, «Heute: In den Zoo?» von der Wichtigkeit der Tierparks. Es gibt launige Szenen mit Hämorrhoiden-Salbe in der Apotheke. Es wird beschrieben, wie sich SchweizerInnen benehmen, wenn sie bei Deutschen zum Essen eingeladen sind: Sie sagen «Jo schön, danke für die Einladung», schweigen sonst, gehen früh und tratschen dann über die Gastgeber. – Viel Kolumne, aber nirgends eigene Recherche.
Die Mehrheit der übrigen Texte stammt von Pressediensten oder vom ots-Dienst. Dabei bleibt die Gewichtung bei der Auswahl – auch regional betrachtet – rätselhaft: eine Meldung über die Verbilligung der Krankenkassenprämien im Kanton Luzern, eine andere zur H1N1-Impfung im Kanton Zürich, eine weitere über die Zürcher Berufsmesse, dann noch was zu Mietwagen auf den Kanaren und den Balearen. Daneben findet man Tipps, wie man günstiger surft – Nachrichten oder PR? Das weiss man nicht. Man weiss aber, dass OTS-Texte Meldungen sind, die die sda-Tochter «News aktuell Schweiz» im Auftrag von Behörden, Organisationen und Unternehmen gratis verteilt. Das sind keine redaktionell unabhängigen Beiträge, sondern sie gehören in die PR-Kiste. Da hin, wo auch der Bericht «Doppelter Skipass & -spaß» und der Auto-Artikel «Vielseitig wie ein Schweizer Taschenmesser» gehören. PR wird in der «Deutschen Wochenzeitung» betrieben, aber nicht gekennzeichnet.
«Vielleicht brauchbar», urteilt die deutsche Kollegin über die «Ratgeber»-Seite mit Fragen wie «Wer ist quellensteuerpflichtig?». Bloss sei die Chance gering, dass dann, wenn sie Infos über eine bestimmte Schweizer Steuer- oder Versicherungsfrage brauche, genau diese in der «Deutschen Wochenzeitung» besprochen werde: «Da kauf ich mir lieber ein Ratgeber-Buch.»

Herausgeber reagiert: Alles wird anders
«Sicher, man kann sagen: ‹Wenn ich etwas über die Schweiz wissen will, lese ich Schweizer Zeitungen, wenn ich etwas über Deutschland lesen will, lese ich eine deutsche Zeitung oder Zeitschrift›», meint Ole U. Glausen, Verlagsleiter und bis zur Ausgabe Nummer vier auch Redaktionsleiter der «Deutschen Wochenzeitung». «Aber was ist mit den Lesern, die etwas über die Deutschen wissen wollen, die in der Schweiz leben? Für sie machen wir unsere Zeitung.»
Die Bedürfnisse der LeserInnen, so Glausen, unterschieden sich je nach Alter, Ausbildung und Herkunftsregion in Deutschland: «Wir haben ihre Wünsche entgegengenommen und auf die Ausgabe Nummer vier hin einen Relaunch durchgeführt. In den ersten Nummern gab es etwas viele Kolumnen. Und einige, die für uns geschrieben haben, wollten weiterhin lieber Kolumnen und lustige Geschichtchen schreiben, statt zu recherchieren, wo wirklich der Schuh drückt.» Doch für recherchierte Geschichten habe man nun auf Januar zwei neue Mitarbeitende gefunden.
Die Kritik, die Meldungen seien bisher aus verschiedenen Regionen gekommen, ohne dass die Gewichtung klar sei, findet Glausen «berechtigt»: «Wir versuchen, unsere Lokalkorrespondenten so zu platzieren, dass wir die News generieren können, welche die Leser gerne hätten.» Die «Deutsche Wochenzeitung» werde weiterhin auch ots-Texte im Blatt haben; manche ots-Artikel seien «gar nicht so schlecht». Dass die PR-Texte bisher nicht gekennzeichnet gewesen seien, bestätigt Glausen: «Wir werden aber künftig zum Beispiel den Auto-Text farbig unterlegen, das kommt mit dem Relaunch oder etwas später. Wir werden eventuell auch eine andere Schrift verwenden. Dann sieht der Leser deutlich, dass es ein PR-Text ist.»
Der Service-Aspekt sei weiterhin wichtig, doch: «Solche Geschichten interessieren natürlich genau in dem Moment, in dem sie einen betreffen. Darum werden wir, hoffentlich ab Dezember, die Ratgeber-Artikel auf unserem Portal in einer Art Nachschlagewerk sammeln. Gleichzeitig bleiben sie Teil des Printangebots.»

10. Juli 2007 von Klartext

Textfäden der hauchdünnen Art

Fridolin Fuchs über “Focus”, “das moderne Nachrichtenmagazin” aus München.

“Wie das deutsche Nachrichtenmagazin … ,Focus’ in seiner neuesten Ausgabe meldet”: Die Stimme der Nachrichten-Sprecherin von “Radio DRS” stockte unüberhörbar. Der obligate “Spiegel”-Spruch, seit Jahren fast zum News-Inventar der Wochenend-Journale gehörend, entpuppte sich auf einmal als Stolperfalle. Wo “Spiegel” war, ward “Focus” – eine bessere Einführung in der Schweiz hätte sich die “Spiegel”-Konkurrenz nicht wünschen können.
Seither liegt das “Focus”-Baby jeden Montag neu in der Kiosk-Auslage, Schulter an Schulter mit dem “Spiegel”-Methusalem, und schreit: Nimm mich an deine Brust! Tatsächlich gingen in den ersten Wochen des neuen Magazin-Zeitalters oft beide, das “deutsche” und das “moderne” Nachrichtenmagazin, gleichzeitig über den Tresen. Viele Leserinnen und Leser der zunehmend kurzatmig gewordenen Hamburger News-Kladde wollten wissen, ob “er”, nach 53 gescheiterten Versuchen, nun da sei: der Anti-“Spiegel” (KLARTEXT 5/1992). Zwar opponiert “Focus”-Chefredaktor Helmut Markwort gegen diese Etikettierung. Und doch war es der von den Medien herbeigeredete Kampf der Magazine mit den optischen Namen, der die “Focus”-Startauflage von 500’000 Exemplaren weggehen liess.
Heute ist klar: Die versprochene “seriöse” und “konstruktiv-kritische” Alternative zum “destruktiven” “Spiegel” ist ausgeblieben. Die “Zugmieze”, so der Arbeitstitel der 100 Millionen D-Mark teuren Schöpfung des Verlegers Hubert Burda, entpuppt sich als kunterbuntes Konglomerat aus “Bunte”, “Stern”, “Peter Moosleitners interessantes Magazin” und – “Spiegel”.
Im durchgehend vierfarbigen Heft stechen zunächst riesige, oft seitenübergreifende Farbbilder ins Auge, gefolgt von einer biblischen Flut von Grafiken, Diagrammen und Tabellen. Auch der “Spiegel” nützt seit einigen Jahren den Infotainment-Wert von Balken, Kuchen und Kurve. Mit seinen bis zum Exzess ausgestalteten, verspielten, perspektivisch verzerrten und in edle Licht-Ambiancen eingebetteten Schaubildern lässt aber “Focus” den “Spiegel” erblinden.
Von dessen wenig kleidsamem Hamburg-Grau heben sich auch die Münchner Frühlingsfarben ab. Den “Focus”-Leserinnen und -Lesern sind sie zu gönnen – sie haben sonst so wenig Ablenkung. “Focus” führt den Tatbeweis, dass alle Köpfe, in Front-Pose mit Amtsstuben-Blick, den gleichen Silberschatten auf einer Filmschicht hinterlassen. Gegen achtzig ein- oder zweispaltige Porträt-Bildchen, ohne Bewegung, ohne Handlung, ohne Witz, ohne identifizierbaren Hintergrund, tummeln sich auf den hundert redaktionellen Seiten – Einheitsbirnen, nach dem Prinzip “Hallo, hier ist das Vögelein” abgelichtet und knapp unter dem Krawatten-Knopf vom Rumpf abgetrennt. Das restliche Bildmaterial besteht mehrheitlich aus Schnappschüssen. Bevorzugt werden herumsitzende oder -stehende Gruppen, ganzseitig plazierte Politiker (oft ohne Unterleib) und Postkartensujets: halbseitig drei Durchschnitts-Visagen an einem Küchentisch (“Student Richard, flankiert von seinen Freunden, ist froh über mietfreies Wohnen”), doppelseitig der Plenarsaal des Bundestages (“Der Bundestag beim Festakt zur Eröffnung des neuen Plenarsaals”), doppelseitig ein Blick in einen Hochofen, doppelseitig ein “Mercedes-Benz” (“Der Stern der Zukunft”). Auch die Covers fügen sich nahtlos ins Bildkonzept Marke “Narcodol” ein: Ein Blick zuviel, und bleischwer fällt das Augenlid.
Was den Inhalt betrifft, ist der Werbeslogan der Isar-Postille (“abonniert auf schnelle Kommunikation”) programmatisch: Was an unverbildertem Raum noch übrigbleibt, bedecken Textfäden der hauchdünnen Art, kaum je länger als vier Spalten. Jeder Absatz beginnt in Fettschrift, damit das Interesse nach mindestens acht Sätzen wieder geweckt wird. Nebensätze haben Seltenheitswert. Focussiert wird alles: Im “Tendenz-o-Meter”, in unzähligen Grafiken, in News-Flash-Kästchen und vor allem in Hit-Listen. Beispiele: “Die besten Frauenärzte”, die schlimmsten “Unfälle & Gefahren”, die “umstrittenen Aufsteiger”, die heissesten “Psycho-” und “Reise-News”, die unentbehrlichsten “Tips zum Pferdekauf”, die teuersten “Top-Ten-Redner”. Natürlich fehlt auch nicht die “Kino-“, die “CD-” und die “Literatur-Hitliste”.
Dazu wuchert im Heft die Gattung des Kurzinterviews: Neben zwei bis drei “grossen” Interviews (maximal eine Seite) tummeln sich etwa acht ein- bis zweispaltige Fragereien in einer Nummer. Zusammen mit durchschnittlich gut 45 Grafiken und etlichen Tabellen und Listen kann man in weit mehr als 100 umrandeten Info-Objekten pro Nummer schwelgen – all die 15-Zeilen-Artikelchen und Bilderkästen nicht mitgerechnet. Da bleibt kaum Raum für eigentliche Geschichten, mit denen “Focus” seinem Anspruch, eine “Spiegel”-Alternative zu sein, gerecht werden könnte.
Die “Focus”-Gliederung entspricht in etwa derjenigen des Konkurrenzblattes, mit anderer Gewichtung: “Kultur” (“Schaurige Welten”) und “Forschung & Technik” (“Die Top-Gynäkologen”) sind gegenüber dem “Spiegel” prominent an zweite Stelle gerückt, gefolgt von “Modernes Leben” (“Heuschrecke in Aspik”) und einem Drei-Seiten-Block mit der aufgeblasenen Bezeichnung “Medien”. Dafür finden sich Wirtschafts- und Auslandthemen am Ende des Heftes. Üppige Textlängen – im “Spiegel” unter “Titel” und “Serie” zu finden – sucht man im “Focus” vergebens. Beide Magazine brachten etwa die Verstrickung von Björn Engholm in die Barschel-Affäre auf dem Cover. Während der “Spiegel” die Titelgeschichte auf zehn Seiten abhandelte (Basis-Story, Kommentar, Hintergrundgeschichte, zwei Interviews), breitete “Focus” seine Titelgeschichte auf opulenten zweieinhalb Textspalten aus. Als Bonus gab’s noch eine kleine Liste mit den wichtigsten Daten zur Barschel-Affäre (samt dem umstrittenen Badewannen-Foto) und einen Kasten mit den Porträts der vier Hauptdarsteller. Auf einem ganzseitigen Bild von Engholms Kopf lässt sich dafür exakt die Anzahl Poren auf der SPD-Nase bestimmen. “Focus” liegen halt mehr empirische Themen, so das Gerangel um die Autobahngebühren. Beide Magazine wählten es als Aufhänger und füllten damit je sieben Seiten. “Focus” – voll in seinem Element – klotzte acht zweispaltige Grafiken und entband sich von einer Analyse zugunsten der Plazierung eines Kurzinterviews mit Verkehrsminister Krause (inklusive Porträt-Bild), der Gesagtes wiederholte.
Sicherlich ist eine gut recherchierte Story auch eine Frage des Geldes, und sei es nur, um Informationspersonen zu bezahlen. In Sachen Recherchen-Aufwand wird es ein zweites Nachrichtenmagazin in Deutschland kaum je mit dem “Spiegel” aufnehmen können. Die Kräfte zu konzentrieren, hiesse da die Devise. Statt dessen versucht “Focus”, die Not des Allthemen-Magazins als Tugend zu verkaufen, Kürze als Prägnanz, Sachlichkeit und Klarheit zu preisen. Damit findet er beim lesefaulen Publikum Beifall. “Focus”-Chef Markwort umschreibt sein Zielpublikum als “Info-Elite”, die sich durch ihr “aktives Informationsverhalten und insbesondere durch ihre Informationsintensität” auszeichnet. Mit Schaumschlägerei dieser Art vermag er auch nach der zehnten Ausgabe noch zu verschleiern, was das Burda-Blatt ist und als was es wohl auch geplant wurde: Infotainment mit dem Etiketten-Schwindel des “Spiegel”-Konkurrenten. Viele “Spiegel”-Leserinnen und -Leser, durchaus zur “Info-Elite” zählend, wird der bunte Luftballon aus München nicht abwerben können. Er enthält einfach zu viel heisse Luft.
Wo der Unterschied zwischen Recherchieren und Verwursten liegt, zeigt sich besonders deutlich bei den Auslandthemen. Ein Beispiel: Beide Magazine berichteten über den Bomben-Anschlag auf das New Yorker “World Trade Center”. Befreit man den fünfspaltigen “Spiegel”-Artikel vom obligaten, einleitenden Brimborium (“Nur mühsam von Polizisten … gebändigt, brüllten etwa 150 bärtige Araber …”), der “Spiegel”-Geschwätzigkeit (“Als der blinde Gottesmann nach der Verhandlung im Rollstuhl aus dem Gericht geschoben wurde…”) und den überflüssigen Bildern, so bleiben zwei Textspalten. “Focus” hat die Story schwächer gewertet und eine Textspalte (plus Bilder) aufgeworfen. Woran mag es aber liegen, dass das Informationsverhältnis bei etwa 100 zu eins liegt? Zwar wird das “Focus”-Publikum “seriös” über den genauen Hergang der Attentäter-Verhaftung informiert (mit Stundenangaben), dagegen erfährt es fast nichts über den Hintergrund des Attentäters und dessen politisches Umfeld.
Es bleibt Hoffnung: Anfang März hat sich “Focus” vertraglich den Zugang zum Archiv der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” gesichert. Markwort hält dies “für eine gute Nachricht – auch für unsere Leser”. Richtig. Dann können sich die “Focus”-Leute vor der Drucklegung etwas informieren – zum Beispiel im “Spiegel” der vergangenen Woche.
“Focus” wird sich auch mittelfristig verkaufen können, wenngleich kaum in der angepeilten Auflage von einer Viertelmillion Heften. Der Verkaufserfolg und die Leserstruktur von “Focus” werden aber möglicherweise bestimmen, ob und welche Korrekturen der “Spiegel” (Auflage: 1,2 Millionen) am eigenen Konzept vornimmt. So könnte “Focus” einen Trend verstärken, der im “Spiegel” seit zwei, drei Jahren auszumachen ist: den Hang, zum reinen Rezensenten der Bonner Polit-Bühne zu werden und sich populistisch-zynisch und genüsslich in der Morbidität postmoderner Kultur zu suhlen. Die Berichterstattung über die deutsche Wiedervereinigung und die unsägliche Serie über die Goebbels-Tagebücher und Hitler-Leichenteile sind nur zwei augenfällige Ergebnisse dieser Entwicklung. Die Barschel- und “Neue Heimat”-Ära scheint jedenfalls beim “Spiegel” vorbei: In einem Kommentar von Rudolf Augstein in Nummer 3/1993 ist nachzulesen, wie sehr sich der “Spiegel”-Gründer zu vergessen bemüht, dass ein Jürgen Möllemann bei weitem kein Ersatz für einen Franz Josef Strauss ist.
Gegen “Spiegel”-Selbstgefälligkeit wäre “Focus”-Selbstgefälligkeit sicherlich die falsche Medizin. Bleibt zu hoffen, dass gilt, was “Focus”-Leser Norbert S. aus Koblenz schrieb: “Ich werde ,Focus’ als gelegentlichen Nachtisch – zur schwerverdaulichen Hauptmahlzeit (,Spiegel’) – schlemmen.” Das ergibt einen netten Ersatz für den “Focus”-Werbeslogan “Nachrichten ohne Geschwindigkeitsbegrenzung!”: “Focus, das Abführmittel bei Spiegel-Blähungen!” oder: “Mit dem Focus auf den Locus!”

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