10. Juli 2007 von Bettina Büsser

Ohne Ansehen der Person?

bbü./ Wer seine schönsten und besten Artikel noch nicht für den “Zürcher Journalistenpreis” eingereicht hat, wird den Preis in diesem Jahr nicht mehr gewinnen: Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Im Mai werden die glücklichen GewinnerInnen geehrt; bis dann muss die hochkarätige Jury ? Andreas Isenschmid, Barbara Bürer, Esther Girsberger, Felix E. Müller, Peter Studer ? also ausgewählen haben. Ob es ihr dabei eine Hilfe ist, dass, wer diesen Preis gewinnen will, eine Kopie des publizierten Artikels einreichen muss? So sieht die Jury nämlich nicht nur den zu bewertenden Artikel, sondern auch a) den Namen der Autorin/des Autors und b) die Publikation, in welcher der Artikel veröffentlicht wurde. Anders als etwa bei Architektur-Wettbewerben werden die Arbeiten nicht anonymisiert. Aber natürlich sitzen (anders als bei Architektur-Wettbewerben?) in der Jury des Zürcher Journalistenpreises lauter Leute, die einen (bekannten) Namen und ein (bekanntes) Layout elegant übersehen und gleich wieder vergessen können. Oder?

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