19. November 2010 von Ronny Gechter

Konkurrenzlos im Entwicklungsland

Clack-Gründerin Nicole Althaus Bild:tagesanzeiger.ch

Sie heissen neuland, Journal 21, oder Clack: Kaum eine Woche vergeht derzeit, ohne dass nicht ein neues Online-Magazin lanciert wird. Clack-Gründerin Nicole Althaus erklärt, weshalb ihr Projekt einzigartig ist und nicht in die Lifestyle-Schublade gehört.

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6. November 2010 von Jennifer Zimmermann

Bekannte Namen betreten «neuland»

Quelle: Lena Eriksson

Quelle: Lena Eriksson

Der Trend hält an: Seit gestern gibt es mit «neuland» ein weiteres Online-Magazin. Wie auch bei «Journal 21» oder «Clack» stehen bekannte Medienfiguren hinter dem Projekt. Was «neuland» neu und anders machen will, erklärt Judith Stofer, eine der Initiantinnen des
Magazins.

Frau Stofer, was hat Sie dazu motiviert, ein neues Webmagazin zu lancieren?

Wir waren nicht mehr mit dem zufrieden, was uns in der traditionellen Medienlandschaft vorgesetzt wird. Uns fehlten die Hintergrundberichte und uns ärgerte die Fülle an Werbung im Internet zusehends. Da wir alle sehr unterschiedliche journalistische Hintergründe mitbringen – sei das TV, Radio oder Print – machten wir uns im Sommer 2009 an die Arbeit mit dem Ziel, ein werbefreies, multimediales Online-Magazin zu schaffen, in welchem wir all unsere Kompetenzen vereinen.

Worin unterscheidet sich «neuland» vom kürzlich lancierten «Journal 21»?

Wir setzen nicht so stark wie das «Journal 21» auf News-Journalismus, sondern schwerpunktmässig auf Kultur. Natürlich schliessen wir aktuelle Themen nicht aus. Unser Fokus der Multimedialität kommt darin zum Ausdruck, dass die Leserinnen und Leser nebst Texten auch Bildreportagen, Tonbeiträge und Dokumentarfilme finden. Dass uns die visuelle Kunst sehr wichtig ist, äussert sich auch darin, dass Kunstschaffende aus dem In- und Ausland eine «carte blanche» erhalten, um unser Cover zu gestalten. Was wir mit dem «Journal 21» gemein haben, ist sicher unser Ziel, gut recherchierte Hintergrundberichte zu liefern und nicht «second hand» zu produzieren.

Wer soll «neuland» lesen und anschauen?

Wir machen unser multimediales Webmagazin für alle, die neugierig und kritisch sind, gerne lesen und sich von dem, was wir bieten, herausfordern lassen wollen.

Alle Inhalte von «neuland» stehen im Internet kostenlos zur Verfügung. Wie finanzieren Sie sich?

Wir sind werbefrei und setzen auf private Geldgeber und Partner. Wie zum Beispiel die Urheberrechtsorganisation Pro Litteris, die an uns geglaubt und uns von Anfang an unterstützt hat. Ausserdem setzen wir auf freiwillige Jahres- und Halbjahresabonnements à 70 beziehungsweise 40 Franken. Mittelfristig hoffen wir so, die freien Journalistinnen, Fotografen und Künstler angemessen entlöhnen zu können.

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