Aktuell – 11.07.2019

Radiojournalist auf den Philippinen erschossen

Unbekannte haben im Süden der Philippinen einen Radiojournalisten mit mehreren Schüssen getötet. Der 58-Jährige Eduardo Dizon sei in der Nacht zum Donnerstag von einer Sendung in Kidapawan City knapp 1000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila auf dem Heimweg gewesen, als plötzlich zwei Männer auf einem Motorrad angehalten und auf ihn geschossen hätten.

Der Fall reiht sich ein in eine Serie von ermordeten Medienschaffenden, die sich mit Themen rund um Korruption befassen. Dizon hatte gemäss seinen Kollegen in seinem Radioprogramm häufig über Korruption und Betrügereien berichtet.

Die Philippinen gelten unter Organisationen, die sich für die Pressefreiheit einsetzen, als einer der weltweit gefährlichsten Orte für Journalisten. Dizon war nach Angaben der philippinischen Gewerkschaft der Journalisten, NUJP, der 13. Journalist, der seit Amtsantritt von Präsident Rodrigo Duterte 2016 ermordet wurde.

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