Medienpolitik Ständerat | 21.09.2026
Publikation geleakter Daten könnte strafbar werden

In der Schweiz gilt das Bankgeheimnis auch für Medienschaffende: Das Bankengesetz stellt die Publikation von geleakten Bankdaten unter Strafe. Der Ständerat will dieses Prinzip jetzt ausdehnen und künftig die Veröffentlichung von «rechtswidrig» erhaltenen oder erworbenen Daten bestrafen. Der Journalistenverband Impressum fürchtet, dass der journalistische Quellenschutz damit grundsätzlich ausgehöhlt wird. Weiterlesen
Mediennews Fehlerkultur | 21.09.2026
Die «New York Times» rechnet mit sich selbst ab

Die «New York Times» hat im Laufe ihrer Geschichte wiederholt schwere journalistische Fehler gemacht – und diese mit unterschiedlichem Aufwand korrigiert. Das beschreibt Adam Nagourney, Reporter der Zeitung seit 1996, zum 175-jährigen Jubiläum. Die Aufarbeitung eigener Fehler entwickelte sich über Jahrzehnte vom kurzen Berichtigungssatz zur mehrseitigen Selbstkritik. Dieser Prozess sei aber bis heute nicht perfekt. Weiterlesen
Mediennews Fünf Fragen an Mike S. Schäfer | 16.09.2026
«Zahlen lügen nicht. Aber …»

Eine Zahl bewirkt manchmal mehr als Tausend Worte. Kunststück: Zahlen sind schliesslich Fakten. Aber ist es so einfach? Mike S. Schäfer ist Spezialist für Wissenschaftskommunikation. Er sagt, dass Menschen Zahlen nicht einfach glauben, sondern sie immer auch beurteilen. Guter Journalismus hilft ihnen dabei. Weiterlesen
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Mediennews Berufsgeheimnis von Andri Rostetter | 18.09.2026
Der erfolgreiche Blattmacher: ein Ratgeber in zehn Punkten

Blattmacher sind die Dirigenten des Mediums: Sie geben den Einsatz oder winken ab. Sie brauchen dafür Erfahrung, Ausdauer und starke Nerven. Und Geduld. Weiterlesen
Medienrecht 18.09.2026
KI-Kennzeichnungspflicht auch in der Schweiz?
Seit dem 2. August 2026 gilt in der EU eine allgemeine Transparenz- und Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte. So regelt es der AI Act der EU. Die Frage ist: Welche Folgen hat das für Schweizer Medien und Medienschaffende? Weiterlesen
Mediennews Heidi Z‘graggen | 14.09.2026
«Digitale Infrastrukturen sind Teil des Service public»

Die Urner Ständerätin Heidi Z’graggen sagt, die Schweiz habe viele digitale Kompetenzen, sie seien jedoch zu stark zerstreut. Sie fordert deshalb ein Impulsprogramm für die Stärkung der digitalen Souveränität in der Schweiz und sagt: «Wir sollten auch digitale Infrastrukturen als Teil des Service public verstehen.» Weiterlesen




